Kölner Mathe-Desaster Die Hammer-Klausur zum Selberrechnen

374 Lehramts-Studenten kamen zur Mathe-Vorlesung im Wintersemester, aber nur 22 schafften im ersten Anlauf die Klausur: Die hohe Durchfall-Quote sorgte an der Uni Köln für Unmut. Doch wie schwer waren die Aufgaben tatsächlich?Rechnen Sie selbst.


Lag es an der Schwäche der Studenten? Oder an der "hammerschweren Klausur", über die sich die durchgefallenen Studenten aufregten? Sagenhafte 94 Prozent erhielten die Bewertung "nicht bestanden". Die Kölner Uni hatte nach dem Prüfungs-Desaster betont, die Mathe-Klausur für die Lehramtsstudenten sei vom Schwierigkeitsgrad her mit den Vorjahren vergleichbar - da allerdings war die Durchfall-Quote deutlich geringer gewesen. Die für die Prüfung verantwortliche Gastprofessin verwies am Freitag noch einmal auf eine sechsseitige Stellungnahme der Fakultät, die alles erkläre.

Etliche SPIEGEL-ONLINE-Leser wollten unterdessen wissen: Wie schwer waren die Kölner Klausur-Aufgaben denn nun wirklich? Immerhin haben mittlerweile, nach einer Nachklausur, rund 100 von ursprünglich 378 Studenten bestanden - aus Sicht von Asta und Fachschaft allerdings immer noch viel zu wenig.

Immerhin: Wer nicht bestanden hat, kann Vorlesung und Klausur im jetzt startenden Sommersemester außer der Reihe noch einmal wiederholen - eine Lösung, auf die sich Fakultät und Studenten nach intensiven Gesprächen geeinigt hatten.

Die erste Mathe-Klausur:

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Mathe-Klausur Köln 1PDF-Größe: 9 MB

Die Bearbeitungszeit für die Klausur betrug nach Auskunft der Dozentin drei Stunden. Außerdem seien die Aufgaben "eng an der Vorlesung und an den Übungsblättern ausgerichtet" gewesen.

him



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