Plagiatsvorwurf Hochschule entscheidet noch am Mittwoch über von der Leyens Doktortitel

Darf Ursula von der Leyen ihren Doktortitel behalten? Am frühen Mittwochabend verkündet die Medizinische Hochschule Hannover ihre Entscheidung. Für die Ministerin steht viel auf dem Spiel - politisch wie persönlich.

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen: In der Doktorarbeit geschummelt?
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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen: In der Doktorarbeit geschummelt?


Seit sechs Monaten muss Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen um ihren Doktortitel bangen. An diesem Mittwochabend will die Medizinische Hochschule Hannover endlich verkünden, ob die Spitzenpolitikerin den Titel behalten darf.

Eine Kommission der Hochschule, an der von der Leyen 1991 promoviert hatte, prüfte seit vergangenem Herbst ihre Dissertation. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Der Senat der Hochschule entscheidet auf dessen Grundlage in einer Sitzung am Nachmittag, ob die CDU-Politikerin den Doktortitel weiter tragen darf.

Stellt der Senat einen Verstoß gegen die Grundsätze guten wissenschaftlichen Arbeitens fest, kann er den Doktortitel entziehen oder auch nur eine Rüge aussprechen. Die Pressekonferenz ist für 18 Uhr angesetzt. SPIEGEL ONLINE ist vor Ort und berichtet aktuell.

Von der Leyen, die sich derzeit in den USA aufhält, dürfte den Abschlussbericht bereits kennen. Nach den Regularien muss er zeitgleich mit der Hochschulleitung auch den Betroffenen zugeleitet werden.

Plagiatsjäger der Plattform VroniPlag Wiki werfen der Ministerin vor, auf 27 Seiten ihrer 62 Seiten langen Dissertation plagiiert oder unsauber zitiert zu haben. "Es würde mich wundern, wenn die Hochschule zu dem Schluss kommt, dass es richtig war, diese Arbeit so anzunehmen", sagt der Berliner Juraprofessor Gerhard Dannemann, der bei VroniPlag mitarbeitet. Alle objektiven Kriterien, die Gerichte bislang für den Titelentzug angelegt hätten, seien erfüllt.

"Die Anzahl der Fehl- und Blindzitate ist einmalig"

In den vergangenen Monaten habe ein Mitarbeiter der Plagiatsjägerseite viele weitere Fehl- und Blindzitate in von der Leyens Arbeit aufgespürt - also Quellen, die von der Autorin als Belege angegeben wurden, obwohl sie die besagten Stellen gar nicht belegen. "Die Anzahl der Fehl- und Blindzitate ist bisher einmalig unter den auf VroniPlag Wiki dokumentierten Arbeiten", sagt Dannemann.

In diesem Interview erklärt er, warum er den Plagiatsfall als schwerer bewertet als jenen der früheren Bildungsministerin Annette Schavan, die deswegen ihren Doktortitel und ihren Ministerposten verlor (Video vom 1. Oktober 2015):

DER SPIEGEL
Die Münchner Medizinprofessorin Ursula Gresser, die sich mit der Dissertation ebenfalls beschäftigt hat, hält einen Titelentzug hingegen für nicht gerechtfertigt. "Meines Erachtens hat Frau von der Leyen keine Fehler gemacht, die man als Betrug einstufen könnte", sagte Gresser. Zudem fehlten Quellenangaben nur in allgemeinen Teilen, aber nicht in inhaltlich relevanten Abschnitten.

Ursula von der Leyen hat die Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen und schweigt seither beharrlich zu dem Thema. Sollte sie nun ihren Titel verlieren, wäre es eine harte persönliche Niederlage für die 57-jährige CDU-Politikerin. Außerdem gibt es auf Bundesebene bisher keinen Spitzenpolitiker, der im Amt blieb, nachdem ihm der Doktortitel entzogen worden war.

Vorsorglich hat sich bereits Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hinter ihre Verteidigungsministerin gestellt. Auf die Frage, ob Ursula von der Leyen auch ohne Doktortitel noch das Vertrauen der Kanzlerin habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch: "Selbstverständlich. Die Ministerin ist eine hervorragende Verteidigungsministerin, was man gerade in diesen Tagen wieder beim Zustandekommen der Nato-Aktivitäten in der Ägäis gesehen hat."

Allerdings legte von der Leyen lange auch viel Wert auf ihre wissenschaftliche Karriere. Sie kommt aus einer Familie, in der universitäre Abschlüsse etwas zählen. Ihre Mutter war promovierte Germanistin. Ihr Vater Ernst Albrecht, langjähriger Ministerpräsident von Niedersachsen, war promovierter Volkswirt. "Fleiß und das Streben nach Bildung" seien wichtige Erziehungsziele im Elternhaus von der Leyens gewesen, heißt es in einer Biografie auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Ursula von der Leyen beließ es nicht bei nur einem Abschluss. Nach ihrem Staatsexamen und der Promotion an der Medizinischen Hochschule Hannover machte sie 2001 auch noch einen Magister in Public Health. Jahrelang investierte sie viel Zeit und Kraft, um in der Wissenschaftswelt zu bestehen. In die Politik wechselte sie erst spät, mit 43 Jahren.

Davor wurmte es sie lang, dass ihre Kinder die wissenschaftliche Karriere aus ihrer Sicht ausbremsten. "Ich erinnere mich gut an den unterschwelligen Vorwurf, der mich viele Jahre begleitete, seit ich vor 19 Jahren mein erstes Kind erwartete: Eigentlich haben Sie an einer Universitätsklinik nichts mehr zu suchen. Fortan war von Forschungsbeteiligung keine Rede mehr", schrieb von der Leyen 2006 im "Tagesspiegel".

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Strittige Promotionen: Von Guttenberg bis von der Leyen
Nicht nur für die medizinische Forschung sei sie abgeschrieben gewesen. Auch im Klinikalltag habe sie Schikane erlebt. Einzelne Reaktionen in ihrem Umfeld hätten sie damals sehr getroffen. Als von der Leyen 1991 promovierte, hatte sie zwei Kinder. Sieben sind es heute.

1992 brach von der Leyen ihre Facharztausbildung ab, um mit ihrem Mann nach Kalifornien zu ziehen. Damit verabschiedete sie sich von einer Laufbahn als praktizierende Gynäkologin, aber noch nicht von der Wissenschaft.

Die Familie kehrte 1996 nach Deutschland zurück und von der Leyen nahm ein Aufbaustudium in Gesundheitsmanagement auf. Daneben arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover, bis 2002, als sie endgültig in die Politik ging. Ihre wissenschaftliche Karriere war damit vorbei.

Am Mittwochabend soll von der Leyen eine Rede an der Universität Stanford halten, wo sie in den Neunzigerjahren als Gasthörerin Veranstaltungen besuchte. Bis dahin wird sie wissen, ob sie sich weiterhin mit der vielleicht wichtigsten Errungenschaft aus ihrer vorherigen Laufbahn, dem Doktortitel, schmücken darf.

Mit Material von dpa

Die Prüfer
Wer prüft eine verdächtige Doktorarbeit?
Das unterscheidet sich von Hochschule zu Hochschule. Im Fall von Annette Schavan war es der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät, bei Karl-Theodor zu Guttenberg die Prüfungskommission der Juristischen Fakultät, die damals eigens um zwei externe Experten erweitert wurde. Mit Ursula von der Leyens Doktorarbeit hat sich die Ethikkommission der Medizinischen Hochschule Hannover beschäftigt.
Wer sitzt in der Kommission, die von der Leyens Arbeit geprüft hat?
Das Gremium setzt sich aus zehn Lehrenden der Hochschule zusammen, plus einem Fachanwalt für Medizinrecht. Im Vorfeld hatten Kritiker die Unbefangenheit der Kommission infrage gestellt: Von der Leyen kenne den Vorsitzenden der Kommission aus dem Ehemaligenverein der Hochschule. Außerdem ist ihr Ehemann Professor und Geschäftsführer einer privaten Firma, die Arzneimittelstudien in Kooperation mit der Hochschule abwickelt. Die Unileitung hat alle Vorwürfe der Einflussnahme zurückgewiesen. Der Mann der Ministerin sei als "externes Mitglied des Lehrkörpers" nicht in die Gremienarbeit eingebunden.
Welche Befugnisse hat die Kommission?
Hochschulkommissionen sind keine Gerichte, sie dürfen nicht über Betrug im strafrechtlichen Sinne urteilen, wohl aber Anzeige erstatten. Ihre Aufgabe ist vielmehr, angesichts von Fehlern und nachweislich abgeschriebenen Stellen in Doktorarbeiten eine Empfehlung darüber abzugeben, ob der Doktortitel entzogen werden sollte oder nicht.
Wer entscheidet darüber, ob Ursula von der Leyen ihren Doktortitel behalten darf?
Der Senat der Medizinischen Hochschule Hannover wird auf Grundlage der Empfehlung der Ethikkommission darüber beraten und entscheiden, ob Ursula von der Leyen ihren Doktortitel weiterhin führen darf oder ob er entzogen wird. Der Senat ist das höchste akademische Gremium der Hochschule. Er wird alle zwei Jahre neu gewählt. Momentan setzt er sich aus sieben Professoren, zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern, zwei Studenten und zwei Mitarbeitern im technischen Dienst und im Verwaltungsdienst zusammen.
Welche Rolle spielt VroniPlag Wiki?
VroniPlag Wiki ist eine Internetplattform, auf der sich Plagiatsjäger austauschen. Sie überprüfen Doktorarbeiten, die unter Plagiatsverdacht stehen, indem sie die Texte Seite für Seite auswerten. Alle Fundstücke werden transparent dokumentiert. So hat VroniPlag Wiki schon mehrere offizielle Untersuchungen angestoßen. Kritisiert wird das Portal, weil die Plagiatsjäger mehrheitlich anonym bleiben. Sie haben inzwischen gut 150 Arbeiten überprüft, die wenigsten von Politikern.

Dissertation, S. 4

Der französische Marinearzt Dr. JULES NICOLAS CREVAUX (1847-1882), der einen wichtigen Beitrag zur Erforschung Guayanas und des Amazonas-Gebietes leistete, referierte 1881 in der deutschen illustrierten Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde "Globus" (Braunschweig) über seine zweite Südamerikareise in den Jahren 1878/79. Bei den Roucoujennen-Indianern beobachtete CREVAUX den Dampfbadgebrauch einer Roucoujenne-Wöchnerin am Yari-Fluß in Französisch-Guayana (Abb.1). Er schrieb dazu: "Sie legt sich in eine Hängematte, unter welche ein rotglühender Stein gelegt und begossen wird."

Keine Quellenangabe

Typus: Bauernopfer. Auf die Originalquelle wird erst zwei Seiten später verwiesen, aber nicht im Anschluss an diese Sätze. Eine Abbildung wird ohne Angabe der Fundstelle von S. 125 bei Krumbach übernommen.

Seite: 4

Originalquelle

Der französische Marinearzt Dr. Jules Nicolas Crévaux [sic] (1847-1882), der einen wichtigen Beitrag zur Erforschung Guayanas und des Amazonas-Gebietes geleistet hat, berichtete 1881 in der deutschen illustrierten Zeitschrift für Länder und Völkerkunde "Globus" (Braunschweig) über seine zweite Reise in den Jahren 1878/79. Bei den Roucoujennen-Indianern [...] beobachtete Crévaux [sic] den Dampfbadgebrauch einer Roucouyenne-Wöchnerin am Yari-Fluß in Französisch-Guayana. Er schrieb dazu: "[Die Frau andererseits nimmt sofort nach der Entbindung ein Dampfbad in folgender Weise:] Sie legt sich in eine Hängematte, unter welcher [sic] ein großer rotglühender Stein gelegt und mit Wasser begossen wird."

Quelle: Krumbach 1989

Fundstelle Seite: 125

Dissertation, S. 6

Die Schnecke galt bei den Indianern als Sinnbild für Leben, Wachstum und Verfall; gleichzeitig symbolisierte sie Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Geburt und das primäre weibliche Geschlechtsorgan.
In das abgebildete Schwitzbad kriecht eine weibliche, bekleidete Person hinein und zwar durch eine vergrößerte, omegaartige Öffnung. Diese und fünf ähnliche Zeichen am Schwitzbad wurden von dem deutschen Amerikanisten FRANZ TERMER (1894-1968) als Zeichen des Uterus interpretiert.

Keine Quellenangabe

Typus: Bauernopfer. Die Verfasserin nennt ihre Quelle später, macht jedoch Umfang und Wörtlichkeit der Übernahme nicht kenntlich.

Seite: 6

Originalquelle

Die Schnecke galt bei den Indianern als Sinnbild für Leben, Wachstum und Verfall; gleichzeitig symbolisierte sie Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Geburt, den Mutterschoß und das primäre weibliche Geschlechtsorgan. [...]
In das abgebildete Schwitzbad kriecht eine weibliche, bekleidete Person hinein und zwar durch eine vergrößerte, omegaartige Öffnung. Diese und fünf ähnliche Zeichen am Schwitzbad wurden von dem deutschen Amerikanisten Franz Termer (1894-1968) als Zeichen des Uterus interpretiert [...]

Quelle: Krumbach 1989

Fundstelle Seite: 130

Dissertation, S. 13

1930 wurde von TILLETT und FRANCIS im Serum von Kranken mit Pneumokokken-Infektionen eine Präzipitationsreaktion mit dem C-Polysaccharid von Pneumokokken entdeckt. Diese Reaktion war nur in der akuten Phase der Infektion nachweisbar, aber nicht mehr nach deren Abklingen (TILLETT und FRANCIS 1930). Der Zeitpunkt von Auftreten und Verschwinden der Präzipitationsreaktion unterschied diese von vornherein von Antigen-Antikörperreaktionen (TILLETT et al. 1930). Nachdem ABERNETHY und AVERY 1941 die Proteinnatur der mit dem C-Polysaccharid reagierenden Substanz entdeckten, wurde diese allgemein C-reaktives Protein genannt.

Quellenangabe: Schwarz 1963

Typus: Typus Falsche Paraphrasierung: Die Thesen anderer werden sinngemäß zusammengefasst, dabei darf aber der Wortlaut nicht identisch sein. Umfang und Wörtlichkeit der Übernahme sind nicht kenntlich gemacht. Die Autorin nennt außerdem im dritten Satz einen falschen Beleg.

Seite: 13

Originalquelle

Von TILLETT und FRANCIS (1930) wurde im Serum von Kranken mit Pneumokokken-Infektionen eine Präzipitationsreaktion mit dem somatischen C-Polysaccharid von Pneumokokken entdeckt. Diese Reaktion war nur während der akuten Phase der Pneumokokken-Infektion nachweisbar, aber nicht mehr nach deren Abklingen. Zeitpunkt von Auftreten und Verschwinden der Präzipitationsreaktion unterschieden diese von vornherein von Antigen-Antikörper-Reaktionen. Nachdem ABERNETHY und AVERY (1941) die Proteinnatur der mit dem C-Polysaccharid reagierenden Substanz entdeckten, wurde diese allgemein C-reaktives Protein (CRP) genannt.

Quelle: Schwarz 1963

Fundstelle Seite: 1

Dissertation, S. 15

Die Funktion der Akutphase-Reaktion besteht darin, infektiöse Partikel abzutöten oder abzukapseln, zerstörtes Gewebe abzubauen und beschädigte Organe instandzusetzen. [...] Die Wirkung der Zytokine Interleukin-1 und Tumor Necrosis Factor wird durch die beiden "second-messenger"-Systeme Adenylatcyclase (ZHANG et al. 1988) und Proteinkinase-C (WALTHER et al. 1988) vermittelt und führt zu einer gesteigerten Interleukin-6-Transkription. Interleukin-6 ist der wichtigste Mediator der Regulation der Akutphase-Proteinsynthese in der Leber.

Keine Quellenangabe

Typus: Verschleierung / Bauernopfer. Eine Abbildung aus der Quelle wird korrekt referenziert, für diese drei Sätze gibt es jedoch keinen Beleg. Der zweite Satz wird hierbei mit Literaturbelegen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle übernommen.

Seite: 15

Originalquelle

Die Funktion der Akutphase-Reaktion besteht darin, infektiöse Partikeln abzutöten oder abzukapseln, zerstörtes Gewebe abzubauen und beschädigte Organe instandzusetzen (44–46). [...] Die Wirkung der Zytokine IL-1 und TNFα wird durch die beiden "second-messenger"-Systeme Adenylatcyclase (91) und Proteinkinase C (86) vermittelt und führt zu einer gesteigerten IL-6-Transkription.

Quelle: Andus et al 1989

Fundstelle Seite(n): 1710, 1713

Dissertation, S. 22

So belegten beispielsweise HAJJ et al. (1979) die hohe Korrelation zwischen CRP-Veränderung und entzündlichen Erkrankungen des weiblichen Genitaltraktes; ANGERMAN et al. (1980) zeigten, daß quantitative CRP-Bestimmungen enger mit der klinischen Entwicklung einer Unterleibsentzündung korrelieren als Leukozytenzählung oder Blutsenkungsgeschwindigkeit; [...]

Keine Quellenangabe

Typus: Übersetzungsplagiat: Die Verfasserin übersetzt einen fremdsprachigen Text mit bibliographischen Angaben ins Deutsche, ohne die Quelle zu nennen.

Seite: 22

Originalquelle

CRP was chosen for this study as a possible marker of response to therapy because of [its short half-life, six to eight hours, which allows the rapid detection of changes in inflammation,3] an excellent correlation with the presence of inflammatory conditions of the female pelvis7 [and the detection of direct quantitative relationships with the severity of inflammation from pelvic inflammatory disease (PID).4] Angerman et al5 were able to correlate quantitative CRP determinations with the clinical course of PID more closely than they were the WBC count or ESR.

Quelle: Mercer at al 1988

Fundstelle Seite(n): 166, 167

Quelle: Vroniplag Wiki



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woho111 09.03.2016
1. Stanford
Frau Ministerin hält sich, zur Zeit, in den USA/Stanford auf und hält dort einen Gastvortrag.(Quelle: Bildzeitung) Ist sie das ein offizieller Besuchstermin der Verteidigungsministerin? Oder hat die Dame, angesichts der zu erwartenden Ereignisse, Urlaub genommen? Ist sie privat geflogen? Oder mit einem Bundeswehr Flugzeug, mit Leibwächtern? Ist dieser Besuch für die Bundesrepublik und die Verteidigung dieses Landes wichtig? Ist ihr jemand von der Presse gefolgt, um im Falle einer Aberkennung, sofort, wichtige Fragen stellen zu können?
angste 09.03.2016
2. Ein Mythos lebt
"Nicht nur für die medizinische Forschung sei sie abgeschrieben gewesen. Auch im Klinikalltag habe sie Schikane erlebt." Eigen- PR, weil sie das Medizinstudium nicht mit dem Facharzt beendet hat, aus privaten Gründen. "Ihr damaliger Oberarzt, Professor Friedrich Degenhardt, mittlerweile Chefarzt der Frauenheilkunde am Franziskus-Hospital in Bielefeld, ist über diese Darstellung erstaunt.[...] Degenhardt gibt außerdem ohne falsche Scham zu bedenken, dass es niemand in Hannover gewagt hätte, ausgerechnet die Tochter von Ernst Albrecht ungerecht zu behandeln. Und: „Frau von der Leyen war von zu Hause aus gewohnt, sich durchzusetzen, sie hätte es gar nicht akzeptiert, gemobbt zu werden.“ http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ursula-von-der-leyen-eine-steile-karriere-1437519.html
sadness 09.03.2016
3. ...
Unabhängig von der Entscheidung bzw. der Bekanntgabe derer heute abend Das ganze letzte Drittel liest sich wie von einem Marketingexperten verfasst. Ich habe irgendeinen beliebigen, extrem über den Klee gelobten Artikel bei einem Shopportal oder einer Hotelbewertung gelesen. Fühle mich irgendwie peinlich berührt.
Eppelein von Gailingen 09.03.2016
4. Es wäre wirklich eine Überraschung wenn es Entzug heißen würde
Schavan mit v.d.Leyen vergleichen ist nicht richtig. Sie promovierte 1991, ihr Vater war bis Mitte 1990 MP in NS. Seit 1986 ist sie mit dem Prof. Dr. v.d.Leyen verheiratet, einem Unternehmer und Lehrstuhl an der Uni Hannover. Wenn der Doktortitel entzogen würde, wäre das mehr als wie Ostern und Pfingsten an einem Tag. Gar nichts passiert. Für die Verteidigung-Marketenderin bleibt alles wie bisher. Dann müssten eher dem Schottdorf wegen seinem Abrechnungsskandal für die getürkten Laboruntersuchungen und dem erneuten Freispruch endlich Rückzahlungsforderungen als Urteil folgen. Der Staatsanwalt hat dem Urteil vom 19.01.2016 widersprochen. Die echte Bananenrepublik lässt grüßen.
crma 09.03.2016
5. Promotour
Damit auch gleich klar ist, warum vdL im Amt bleiben darf und andere nicht.
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