Der Schnorrer Haste mal fünf Euro?


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Der Supermarkt hatte schon zu, der Bankautomat war schon leer: Der Schnorrer ist ein Meister im Erfinden von Ausreden. Ob Waschpulver oder Duschgel, bei ihm herrscht ständig Bedarf. Mit "Kannst du mir mal" fangen die meisten seiner Sätze an. Aber er liebt es auch, sich ohne zu fragen am WG-Kühlschrank zu bedienen. Aufregen bringt nichts, denn dann folgt: "Stell dich nicht so an, ist doch nur ein Joghurt." "Bei so einem Mitbewohner helfen nur abschließbare Fächer in der Küche und im Bad", empfiehlt Hensche.



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wauz 24.01.2016
1. Ein bisschen zu einfach
Klar, diese Typologie ist nicht ganz weg von der Realität. Aber es ist doch ein wenig diffiziler. Es ist nämlich so, dass es immer die "Paarungen" sind, die für bestimmte Verhaltensmuster sorgen. Ein wenig hilft da die "Transaktionsanalyse" zum Verständnis. Die Glucke hat nämlich die Marotte, in den Elternmodus zu verfallen - sobald man sie lässt! Es ist das eigene Kindchenverhalten, das die Glucke triggert. Sobald man konsequent im Erwachsenenmodus bleibt, gibt es keine Probleme. (Wobai: wenn man wirklich mit Grippe darniederliegt, ist so ein bisschen Glucke schon recht nützlich!( Und was die Party-People betrifft: man rennt natürlich nicht im Pyjama zum beschweren, sondern nackt und dafür mit einer Axt in der Hand: Auch ohne jede Drohung ist das für bedrogte Leute sehr beeindruckend!
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