Faltvorlagen: Foldify
Monster, Autos, Häuser: Aus Papier lassen sich die Figuren und Modelle falten. Foldify macht das Basteln noch einfacher. In der App kann man aus zehn Vorlagen auswählen und diese dann gestalten. Eine drehbare 3-D-Ansicht zeigt sofort, wie das Ergebnis aussieht. Neben diversen Pinselwerkzeugen gibt es fertige Elemente, die man auf seine Figuren pappen und in der Größe und Winkel anpassen kann. Das Ergebnis lässt sich dann als PDF-Datei verschicken oder direkt ausdrucken (wenn man einen Drucker über Apples AirPlay eingerichtet hat).
Foldify kostet 1,79 Euro. Der Hersteller verkauft in der App zusätzliche Designelemente. Außerdem lassen sich fertige Modelle von anderen Nutzern bewerten und herunterladen.
Die schwedische Firma Propellerhead baut eigentlich Software für Musikproduzenten. Mit Figure hat das Unternehmen nicht nur Profis im Auge: Mit der App lassen sich Loops aufnehmen. In wenigen Minuten kann man mit Schlagzeug, Bass und einem Sequenzer ein keines Lied basteln. Mit diversen Einstellmöglichkeiten können die Klänge angepasst und verändert werden.
Figure kostet 0,89 Euro.
Die Schreibmaschine: iA Writer
Diese herrliche Ruhe! Der Texteditor von iA Writer wird von Schreibern vor allem für die Abwesenheit nerviger Ablenkungen gepriesen. Es gibt genau eine Schriftart. Entscheiden muss man sich nur zwischen der herkömmlichen Darstellung des Textes und dem sogenannten "Focus Mode". Mit dem wird die Aufmerksamkeit ganz auf den aktuellen Satz gelegt, der übrige Text wird ausgeblendet. Außerdem erweitert iA Writer die Tastatur um nützliche Tasten, mit denen sich zum Beispiel zwischen Wörter hin- und herspringen lässt. Teilt man die Tastatur auf, wenn man das iPad in der Hand halten und gleichzeitig tippen will, sieht das allerdings etwas komisch aus.
Die App kostet 0,89 Euro. iA Writer kann Dokumente in der iCloud speichern - praktisch, denn die App funktioniert ebenso auf dem iPhone und in einer speziellen Version auch auf dem Mac.
Rätselspiel: "Freeze! - die Flucht"
Dieses Geschicklichkeitsspiel haben wir kürzlich erst iPhone-Nutzern empfohlen - mit großem Erfolg. Und weil "Freeze! - die Flucht" genauso gut auf einem iPad funktioniert, empfehlen wir es gleich noch mal. Es geht darum, ein Auge zu retten. Dafür dreht man die mit garstigen Dornen unwegbar gemachte Spielwelt so, dass das Auge entkommen kann. In einigen Leveln kann die Gravitation mit einem "Freeze"-Button angehalten werden. Das Auge steht dann still, die Spielwelt lässt sich in die gewünschte Position drehen. Aktiviert man die Gravitation dann wieder, fällt das Auge in die gewünschte Richtung.
Die ersten 25 Level von "Freeze!" kosten 0,89 Euro, eine zweite Spielwelt mit noch mal so vielen Rätseln noch mal so viel.
Das private Facebook: Path
Wer auf Facebook mehrere hundert Freunde, Ex-Freunde und Geschäftspartner als Kontakte angehäuft hat, kennt das Problem: Welche Bilder und Status-Updates soll nun wer eigentlich sehen dürfen? Wer sich darüber keine Gedanken machen will oder Facebooks regelmäßig geänderten Einstellungen nicht recht traut, findet mit Path eine Alternative. Mit der App lässt man einige ausgewählte Freunde und Familienmitglieder an einem virtuellen Bilder-Tagebuch teilhaben. Spätestens bei 150 Freunden ist wirklich Schluss. Eine Suchfunktion hilft der Erinnerung auf die Sprünge.
Path ist kostenlos und lässt sich auch mit Inhalten von Facebook, Twitter, Tumblr und Foursquare füttern.
Sie haben eine App-Empfehlung? Schreiben Sie uns, bitte unbedingt mit "App" in der Betreffzeile. Natürlich stellen wir auch Android- und Windows-Apps vor.
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