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Für Apple und Android: Mit diesen Apps kommen Podcasts aufs Telefon

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Podcast-App auf einem Smartphone: Einfach Hörsendungen für unterwegs abonnieren

Sendungen aus dem Internet, jederzeit auf dem Handy: Jeweils vier Podcast-Apps für Apple- und Android-Geräte haben wir ausprobiert. Vom Funktionsmonster bis zur eleganten Einsteiger-App ist alles dabei.

Radiosendungen im Internet, sogenannte Podcasts, lassen sich nicht nur im Browser abspielen, sondern mit Podcast-Apps abonnieren und auf das Smartphone herunterladen. Die jeweils neueste Episode landet dann automatisch auf dem Telefon und kann gleich unterwegs angehört werden. Außerdem lassen sich über solche Apps neue Podcasts entdecken und man kann in alten Episoden stöbern.

Das Angebot an Podcast-Apps ist groß. Apple hat nur eine rudimentäre Podcast-App entwickelt, die sich über den App Store installieren lässt. Google hat auf eine eigene App verzichtet, Android-Nutzer müssen sich also in jedem Fall auf die Suche nach Dritt-Software machen. Die meist kostenpflichtigen Apps bieten nützliche Funktionen an, zum Beispiel das automatische Herausfiltern von Sprechpausen, das Anpassen der Abspielgeschwindigkeit oder einen Einschlaf-Modus, der Sendungen nach einer bestimmten Zeit anhält.

Vor allem bei der Funktion zum Entdecken und Abonnieren neuer Podcasts unterscheiden sich die Apps - und bieten zum Teil interessante Lösungen, etwa eine Twitter-Integration. Wir haben jeweils vier verbreitete Apps für Android- und Apple-Geräte ausprobiert - jede erfüllt ihren Zweck.

Aber Achtung: Am besten lädt man Podcasts herunter, wenn ein W-Lan verfügbar ist. So wird das mobile Datenvolumen geschont. Die meisten Apps denken mit - bieten aber auch an, den Download von neuen Episoden auch über das Mobilfunknetz zu erlauben. Wer viele Podcasts im Abo hat, sollte sich das aber genau überlegen. Eine Folge von "Wir müssen reden" kann zum Beispiel rund 70 MB groß sein.

Podcast-Apps für iOS:

Minimalistisch und durchdacht:
Auf das Wesentliche reduziert ist Overcast. Die App kostet mit allen Funktionen 4,49 Euro. Für Einsteiger zu empfehlen.

Sprechpausen in Podcasts kann Overcast herauskürzen, die Abspielgeschwindigkeit verändern und Stimmen verstärken. Lässt man Overcast auf den eigenen Twitter-Account zugreifen, schlägt die App in der Timeline erwähnte Podcasts zum Hören und Abonnieren vor.

Schön und einfach: Castro
Ebenfalls für Einstiger zu empfehlen ist Castro. Die App für 3,59 Euro fügt sich besonders gut in Apples iOS-Betriebssystem ein und bietet alle grundlegenden Funktionen, die man braucht.

Zum Start begrüßt einen Castro allerdings mit einem leeren Bildschirm, der dann erst mit Podcasts gefüllt werden muss. Netter Effekt: Der Player passt sich farblich dem Artwork des jeweiligen Podcasts an.

Viele Einstellungen, technisches Aussehen: Downcast
Das Schweizer Taschenmesser unter den Podcast-Apps für iOS ist Downcast. Für 2,69 Euro gibt es eine funktionale, wenn auch nicht besonders schicke App.

Das Finden und Hinzufügen von Podcast-Abos funktioniert mit Downcast einfach - auch wenn Einsteiger mit einer anderen App wohl besser bedient sind. Eine der vielen zusätzlichen Funktionen: Episoden lassen sich exportieren und in der iCloud oder mit einer anderen App öffnen.

Offiziell und kostenlos: Podcast
Die Apple-App Podcast ist kostenlos und orientiert sich beim Aussehen an der Musik-App. Besonders schick ist das nicht, dafür funktional.

Zusätzliche Funktionen sucht man bei Apples Podcast-App vergebens. Immerhin ein "Ruhezustandstimer" ist eingebaut.


Podcast-Apps für Android:

Einfach und zum Stöbern: Pocket Casts
Die App Pocket Casts fügt sich gut in das aktuelle Android-System ein und ist außerdem noch aufgeräumt. Gleichzeitig bietet die 2,99 Euro teure App einfache Möglichkeiten, neue Podcasts zu entdecken.

Im Hintergrund sollen schnelle Server dafür sorgen, dass neue Episoden ohne Verzögerung schnell auf dem Smartphone landen. Android-Nutzer können sich über ein Widget für den Sperrbildschirm freuen. Pocket Casts gibt es auch für Apple-Geräte.

BeyondPod
An Google Music orientiert sich BeyondPod. Startet man die App, sind diverse Kategorien bereits mit vorgeschlagenen Podcasts gefüllt - für den Einstieg nicht schlecht, wer bereits Podcasts hört, wird diese Abos aber schnell entfernen wollen.

Die Pro-Version von BeyondPod kostet 2,99 Euro und erlaubt unter anderem das gleichzeitige Herunterladen mehrerer neuer Episoden und das Abspielen von Sendungen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Schlicht und kostenlos: Antenna Pod
Sieht aus wie Android, funktioniert reibungslos: Antenna Pod ist eine kostenlose App, die Wert auf Schlichtheit legt. Der Entwickler freut sich über Flattr-Spenden.

Antenna Pod nutzt die Seite gpodder.net, um Listen mit verfügbaren Podcasts anzuzeigen. Wer seine Lieblingssendung darin nicht findet, muss die Adresse manuell eingeben.

Funktionswunder: DoggCatcher
Die Funktionen der 2,20 Euro teuren App DoggCatcher überzeugen - das typischen Android-Aussehen leider nicht. Vor allem für Einsteiger sind Funktionsvielfalt und Retro-Look abschreckend.

DoggCatcher besticht nicht durch das Aussehen, sondern durch seine vielen Funktionen und die detaillierte Anzeige von Informationen.


Mehr über Podcasts lesen Sie hier bei uns. Empfehlen möchten wir Ihnen außerdem diese Liste mit Sendungen von und mit Podcasterinnen.

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Instacast
halbfrosch 25.09.2014
Für Apple-Nutzer sei noch Instacast wärmstens empfohlen. Die App gibt es für Mac und iOS, synchronisiert den Stand von Abos und aktueller Stelle über alle Geräte, und bietet viele nützliche Funktionen.
2. Bei Windows Phone 8.1.....
Donald Knapp 25.09.2014
....Teil des Betriebssystems (und natürlich auch Apps im Store). Nur so zur Ergänzung.
3. Früher...
Blaue Libelle 25.09.2014
war alles bessser: Da konnte man in IOS podcasts wie Musikstücke behandeln und zwischen die podcasts einen song aus itunes schieben. Das geht meines Wissens bei keiner app - oder weiß hier jemand Rat?
4. PodKicker ...
ghooryon 25.09.2014
... kann ich für Android empfehlen. Der ist zwar auf englisch, ich kam mit ihm sehr gut zurecht.
5. weniger geht nicht
jesse 26.09.2014
Wozu schreibt ihr diesen Artikel? Ihr könntet doch gleich nur Apps aufzählen die Podcasts abspielen können. Aussagen wie "bietet alle grundlegenden Funktionen die man braucht"helfen einem überhaupt nicht weiter. Was sind den diese "grundlegenden Funktionen", wer ist"man"(der Autor, die meisten Nutzer,...).
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