Social Network: Facebook wagt ersten Schritt Richtung Glücksspiel

Echtes Geld, virtuelle Ware, kein Glücksspiel: Das sind die Leitlinien für Online-Spiele auf Facebook. Bis jetzt, denn mit "Bingo Friendzy" soll zum ersten Mal auch echtes Geld an User ausbezahlt werden. Mitmachen darf aber nur, wer in Großbritannien lebt.

Pokerchips: Um Geld spielen bei Facebook wird möglich - für Briten Zur Großansicht
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Pokerchips: Um Geld spielen bei Facebook wird möglich - für Briten

Am 07. August startet mit "Bingo Friendzy" eine Facebook-App, auf der die Nutzer um echtes Geld spielen können, wie fünf kleine Monster auf der Facebook-Seite der Anwendung mitteilen. Allerdings gibt es zwei Voraussetzungen, sagt Lee Fenton, Geschäftsführer von Gamesys: Mitspielen darf nur, wer älter als 18 Jahre ist und in Großbritannien lebt. Die Anmelde-Prozedur ist dementsprechend strikt, gemessen an den sonstigen zwei bis drei Klicks, die auf Facebook üblich sind, bis man eine App installiert hat.

Zuerst wird die IP-Adresse geprüft. Stammt die Adresse nicht aus Großbritannien, erscheint eine Fehlermeldung: Das Mitspielen ist nicht erlaubt, die App nicht für jeden zugänglich. Lebt man in Großbritannien, wird nach der Adresse gefragt und nach einem Beweis dafür, dass man älter ist als 18 Jahre - per Kreditkarte zum Beispiel. Ab diesem Punkt funktioniert die App vollständig und es wird möglich, um Geld zu spielen. Gespielt wird nicht etwa Roulette oder Poker - sondern das in Großbritannien eher mit Seniorenheimen assoziierte Bingo.

Dass dieser Testlauf ausgerechnet in Großbritannien stattfindet, ist nicht verwunderlich. Auf Anfrage teilte Facebook mit, dass die Regelungen für Glücksspiel in den Vereinigten Staaten sehr strikt seien, Großbritannien jedoch ein eingespielter und strikt regulierter Markt sei, der über viel Erfahrung in Sachen Online-Glücksspiel verfüge. Weitere Projekte in Sachen Glücksspiel seien jedoch vorerst nicht geplant.

Diese letzte Aussage darf angezweifelt werden, denn erst Ende Juli teilte Zynga, der größte Spielebetreiber auf Facebook, mit, dass spätestens 2013 eine Poker-App erscheinen soll. Auch in der soll man um echtes Geld spielen können.

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Xing (früher OpenBC) wurde 2003 von Lars Hinrichs gegründet. Nach eigenen Angaben hat Xing über 11,7 Millionen Mitglieder (Stand: Dezember 2011), etwa acht Prozent haben einen kostenpflichtigen Premium Account. Bei Xing geht es vor allem um berufliche Kontaktaufnahme. Mehr zu Xing auf der Themenseite...
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Ehssan Dariani hat die Studenten-Community StudiVZ 2005 gegründet. Zuerst investierten Lukasz Gadowski und Matthias Spiess in StudiVZ, später finanzierten es vor allem die Gebrüder Samwer - bekannt für die Klingeltonfirma Jamba - und der Venture-Capital-Arm des Holtzbrinck-Verlags ("Die Zeit", "Handelsblatt"). Im Januar 2007 übernahm Holtzbrinck StudiVZ. Derzeit haben die Plattformen studiVZ.net, schuelerVZ.net und meinVZ.net nach eigenen Angaben rund 17,4 Millionen Nutzer (Stand: Januar 2011). Mehr zu StudiVZ auf der Themenseite...
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MySpace war 2006 das populärste soziale Netzwerk in den USA. Ein Jahr zuvor war es von Rupert Murdochs News Corporation gekauft worden. Bekannt wurde es durch die Möglichkeit, Musik einzubinden. Künstler und Bands nutzten die Plattform als Marketingplattform. Zeitweise hatte MySpace mehr als 220 Millionen Nutzer, nach Berechnungen von Google rund 30 Millionen Nutzer (Dezember 2011). Mehr zu MySpace auf der Themenseite...

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