Xbox Music wird abgelöst Microsoft sucht den richtigen Groove

Es bleibt spannend auf dem Streaming-Markt: Wenige Tage nach dem Start von Apple Music frischt Microsoft sein Angebot auf. Rechtzeitig zum Start von Windows 10 wird Xbox Music in Groove umbenannt.

Werbebild zum Musikdienst Groove: Weiterentwicklung von Xbox Music
Microsoft

Werbebild zum Musikdienst Groove: Weiterentwicklung von Xbox Music


Windows 10 bekommt einen neuen alten Musikdienst. Microsoft hat für sein kommendes Betriebssystem ein Streaming-Angebot namens Groove angekündigt, das als weiterentwickelte Fassung von Xbox Music präsentiert wird. Die App verspricht, das Verwalten und Abspielen von Musik leicht zu machen, etwa durch eine Gestensteuerung bei Computern mit Touchscreen. Außerdem lassen sich zum Beispiel eigene MP3s und per iTunes gekaufte Stücke über den Cloud-Dienst OneDrive in Groove verfügbar machen.

Analog zum bisherigen Xbox Music Pass bietet auch Groove ein kostenpflichtiges Monatsabo, mit dem man werbefrei auf über 40 Millionen Lieder zugreifen können soll. Wer einen Xbox-Music-Pass besitzt, wird demnächst automatisch Groove-Kunde.

Auf einer Groove-Infoseite heißt es, Teilnehmer des Windows-Insider-Programms könnten die Software schon vor der Veröffentlichung von Windows 10 ausprobieren. Voraussetzung ist allerdings, dass man Teil des sogenannten "Fast Ring" ist, einer Untergruppe des Testprogramms.

Auch der Videodienst wird umbenannt

Für alle anderen Nutzer soll Groove ab dem 29. Juli zum Start des neuen Betriebssystems nutzbar sein. Stand jetzt sind von Groove noch keine Android- und iOS-Apps verfügbar, Microsoft arbeitet aber daran.

Die Namensänderung begründet der Konzern unter anderem mit den Erwartungen an die App - Nutzer hätten bei Groove eher das richtige Gefühl dafür, was die Software bietet, als bei Xbox Music. Vor diesem Hintergrund ergibt auch eine weitere Anpassung Sinn: Der Xbox-Music-Schwesterdienst Xbox Video wird im englischen Sprachraum künftig schlicht Movies & TV heißen.

Ganz neu ist der Name Groove übrigens nicht: In den 2000er-Jahren hatte Microsoft schon einmal eine Groove genannte Anwendung im Angebot, die später in Office integriert wurde. Das Programm half Computernutzern dabei, Dateien gemeinsam zu nutzen.

mbö



insgesamt 4 Beiträge
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cda4space 07.07.2015
1. wie immer Microsoft
zu spät, zu schlecht und auf Android und ios nicht verfügbar...damit das nächste ZUNE Debakel
tao68 07.07.2015
2. Auch für Android und iOS
Zitat von cda4spacezu spät, zu schlecht und auf Android und ios nicht verfügbar...damit das nächste ZUNE Debakel
Dort heißt der Service noch XBox Music (da könnte man nach Lektüre des Artikels durchaus selbst darauf kommen). XBox Music gibt's seit 2012.
Mamto 07.07.2015
3. Zune, Xbox Music, Groove...
Also zunächst... Microsoft war mit dem Zune Music Pass einer der ersten Musik-Flatrate-Anbietern überhaupt. Xbox Music ist sowohl auf iOS als auch auf Android verfügbar. Natürlich auch auf Xbox, Windows, Windows Phone, etc. Microsoft hat angekündigt dass das bei Groove genauso sein wird. Die Apps werden bearbeitet und unter neuen Namen vermarktet. Also keinen Grund zu Sorge. Das Problem ist eher, dass den Dienst kaum kein Mensch kennt. Und auch die Presse ignoriert es zumeist vollkommen. Obwohl dort meines Wissens die meisten Musiktitel überhaupt verfügbar sind. Aber wenn Streaming-Dienste verglichen werden, wird Xbox Music meistens vollkommen ignoriert! Ich nutze es seit es in Deutschland existiert (Ende 2012). Und konnte bislang noch nicht klagen.
achim j. 13.08.2015
4. interessant
Zitat von cda4spacezu spät, zu schlecht und auf Android und ios nicht verfügbar...damit das nächste ZUNE Debakel
Vier Aussagen - und jede einzelne falsch! Hut ab! Linux-User?
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