Von Mathias Hamann
Was, wenn der Nachwuchs ein Haustier haben will? Das bedeutet ja nicht nur dauernd streicheln, sondern auch Verantwortung, aber bringt die der Nachwuchs auf? Mit Eyepet kann das getestet werden, zumindest irgendwie.
Auch hier wird wieder eine Kamera an die Playstation angeschlossenen, auf dem Bildschirm sehen die Spieler sich selbst und ein Felltier. Mit ihm können sie spielen und sich selbst dabei zusehen, wie sie dem knuffigen Pixelwesen zusehen. Das kleine Affentier quiekt immer lustig vor sich hin, selbst wenn sein Fell in Camouflageoptik erstrahlt oder auf dem Knuffelkopf ein Irokesenschnitt thront.
Das Ganze wird es wohl im Herbst dieses Jahres geben. Der Vorteil des Spiels: Das virtuelle Streichelvieh pinkelt nicht in die Wohnung. Nachteil: Die Sprösslinge müssen auch nicht raus zum Gassigehen.
Sony hat die Realität schon mit dem Eyetoy in seine Spielwelt eingebunden und war damals auch bei Frauen erfolgreich. Auch die neue Kombination aus Tamagotchi und Barbie mit Knuffelfaktor richtet sich wohl eher an Mädchen.
Wer noch mehr Haustiere haben will, der schenkt seinen Kindern Inivizimals. Dann gucken sie auf ihre portable Playstation und sehen kleine Pokemon-Wesen. Die können sie virtuell streicheln, necken oder gegeneinander kämpfen lassen. Und wenn sie nerven, einfach draufklatschen, wie bei einer Mücke.
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