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Bildbearbeitung So zaubert Photoshop Pin-ups im fünfziger-Jahre-Stil

13. Teil: Glamour-Trick - weiches Bling-Bling

Robert Klosko

Ursprünglich ist Bling-Bling ein Slangwort für glänzenden und mit Edelsteinen besetzten Schmuck. Heute steht es für eine aggressive, nach bürgerlichen Maßstäben protzige Zurschaustellung von Reichtum. Ein solcher Effekt wird normalerweise mit relativ harten, sternenförmigen Reflexionen aufgetragen, um Bildbereiche, die wie Schmuck reflektieren, zu veredeln.

Robert Klosko

Ein weicherer, subtiler wirkender Effekt, der besser zu dieser Art von Bildstimmung passt, entsteht mit dem Rendering-Filter "Blendeneffekte". Legen Sie zunächst eine mit schwarzer Farbe gefüllte Pixelebene an. Auf dieser positionieren Sie etwa an der Bildstelle, an der es später leuchten soll, einen Blendenfleck vom Typ "50-300 mm Zoom" bei einer Helligkeit von circa 150 Prozent. Dann setzen Sie den Ebenenmodus auf "Negativ multiplizieren" und verschieben die Ebene, bis der Reflex über seinem späteren Bestimmungsort sitzt. Zum Abschluss reduzieren Sie die Deckkraft, bis der Effekt glaubwürdig erscheint, und skalieren den Blendenfleck nach Gusto. Jeder weitere Blendeneffekt muss natürlich auf einer eigenen Ebene liegen.

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