San Francisco - Google greift die führenden Navigationsgeräte-Herstellern Garmin und TomTom an. Der Internet-Konzern kündigte am Mittwoch an, seiner neuen Software für Multimedia-Handys Android 2.0 auch ein Programm für GPS-Fahranweisungen beizufügen. Das neue Produkt Google Maps Navigation verfüge wie die bereits bekannten GPS-Produkte über dreidemensionale Karten und Stimmansagen. Zudem enthalte es Spracherkennung und greife auch auf Googles Online-Archiv von Fotografien von Straßenzügen zurück.
Die entsprechende Software werde auf dem neuen Internet-Handy "Droid" enthalten sein, das der Telekommunikationskonzern Verizon
und der Handy-Hersteller Motorola in der kommenden Woche auf den US-Markt bringen wollen. Das Programm soll kostenlos sein, ist allerdings zunächst auf die USA beschränkt.
Nach Ansicht von Börsianern verheißt der Google-Vorstoß nichts Gutes für TomTom und Garmin: Die Aktien beider Unternehmen stürzten in Folge der Ankündigung ab. Die Papiere des niederländischen TomTom-Konzerns
hatten bereits nach schwachen Geschäftszahlen stark an Wert verloren, nach der Google-Ankündigung summierte sich der Rückschlag auf gut 20 Prozent. Die Aktien von Garmin brachen an der US-Technologiebörse Nasdaq
um 13 Prozent ein.
Die neue Software ist auch ein weiterer Angriff gegen Apples iPhone und das Microsoft-Betriebssystem Windows Mobile. TomTom bietet neben spezialisierten Navigationsgeräten auch bereits ein entsprechendes Programm für das iPhone an. Motorola
kündigte bereits an, dass sein neues Droid das erste Handy sein wird, auf dem die neue Google-Software laufen wird.
wit/Reuters/AFP
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Weil man dann mit jedem Handy und Notebook ungefähr die Position bestimmen kann. Auch dann, wenn man keinen GPS-Empfang hat. Ruft man Google-Maps im Handy auf, dann prüft das Handy welche WLANs gerade empfangen werden, [...] mehr...
Das ist ein Spannungsfeld. Wieviel darf man dem Anbieter oder Hersteller an Warnhinweisen usw. zumuten, wieviel Allgemeinwissen, Verstand und Eigeninitiative darf man dem Konsumenten zumuten? Wenn eine konkrete Betrugsabsicht [...] mehr...
Prinzipiell möchte ich Ihnen zustimmen, nur ist das leider gängige Praxis, dass sich Menschen nur unzureichend über die negativen Aspekte von Neuerungen informieren, die sie sich selbst anschaffen und daher davor geschützt [...] mehr...
Dafür gibt's inzwischen auch schon Verzeichnisse. Und die in der unmittelbaren Umgebung findet der Computer ja von selbst. Nein. Ich bin doch nicht blöd. mehr...
Raten Sie mal. Achja Sie haben ja eine Frage gestellt. Der "normale" User, besser gesagt, der DAU, wäre doch froh überall öffentliche WiFi-Verbindungen ohne Passwort zu haben. Natürlich wird bei denen dann Ihre IP, [...] mehr...
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