Der koreanische Konzern Samsung, den meisten Verbrauchern in Europa erst seit einigen Jahren ein Begriff, steht für die meisten vor allem für Unterhaltungselektronik in Klavierlack-Schwarz oder Netbooks mit fitter Tastatur. Gemessen an seinem Umsatz (2008: 173,4 Milliarden Dollar) ist der Konzern mittlerweile der weltweit größte seiner Art, allein für die Elektroniksparte arbeiten fast 165.000 Mitarbeiter in 61 Nationen. Kein Wunder, dass der Konzern längst mehr ist als nur ein Hersteller schicker Wohnzimmergeräte - Samsung setzt auch bei technischen Innovationen seine Duftmarken.
Wie zum Beispiel bei den OLED-Displays. Von den organischen Leuchtdioden erhofft man sich, dass sie extrem dünne, möglicherweise gar biegsame transparente Monitorfolien möglich machen werden. Prototypen gibt es wie Sand am Meer, noch aber hat die Technik den Konsumentenmarkt nicht erreicht - wenn man von den kleinformatigen Displays auf Autoradios oder Handys absieht. Auch hier heißt einer der Hauptproduzenten und Zulieferer übrigens Samsung.
Jetzt preschen die Koreaner mit einem ersten großformatigen Display für den Konsumentenmarkt vor. Auf der CES haben sie es schon vorgestellt, doch jetzt wird klar, dass es wohl schon in diesem Jahr auf den Markt kommen wird: Ein transparenter 14-Zoll-Bildschirm wäre wirklich mal etwas Neues auf dem Laptop-Markt. Der IceTouch Mp3 Player - ebenso mit transparentem OLED - soll sogar schon in der ersten Hälfte dieses Jahres herauskommen.
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