Im Fahrzeugbau spricht man dann von einem Hybriden, wenn dieser auf verschiedene Antriebsarten zurückgreifen kann - so wie Wadenkraft und Elektromotor zum Beispiel. Ambitionierte Freizeit-Radler, die ihr kostbares Pedalgerät ausschließlich "Bike" nennen, weil ihnen Fahrrad zu piefig klingt, rümpfen da natürlich die Nase. Otto Normalnerd findet es dagegen genauso cool wie Oma Nörtlinger, weitgehend mühelos Steilhänge hochzugleiten - oder sogar im Elektro-unterstützten Kurzspurt hechelnde Freizeit-Rennsportler in Schweiß-evaporierenden Hightech-Spezialklamotten, die sie wie exotische Fische aussehen lassen, auf die Plätze zu verweisen.
Dabei ist der E-Antrieb immer nur ein Hilfsmotor für Situationen, in denen dem Radler die Puste ausgeht, und das ist auch gut so: Anderenfalls bräuchte man dafür hierzulande ja gleich wieder Führerschein und Versicherung. Doch die herkömmlichen Modelle sind bisher nur sehr zeitweilig Übergangsformen zwischen Drahtesel und Mofa, auch, weil ihnen schnell die Kraft ausgeht.
Sanyo hat jetzt ein Update seines Eneloop-Drahtesels vorgestellt, der zumindest öfter als bisher üblich nachtanken soll: Das Fahrrad SPL Eneloop mit Elektrohilfsmotor für fiese Steigungen oder besonders schnelle Spurts zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass seine Akkus während der Fahrt auf vielfältige Art und Weise wiederaufgeladen werden können. Etwa wenn es bergab geht, beim Bremsen oder aber bei Bedarf auch beim ganz normalen Strampeln durch die Ebene.
Sanyo nennt das Prinzip blumig "Eco Charge Mode". In Japan ist das SPL Eneloop Ende April für umgerechnet rund 1.300 Euro zu haben.
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