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29.04.2010
 

Offener Brief

Steve Jobs prophezeit das Ende von Adobes Flash-Player

Adobe muss draußen bleiben: Steve Jobs prophezeit das Ende von FlashZur Großansicht
Getty Images

Adobe muss draußen bleiben: Steve Jobs prophezeit das Ende von Flash

Frontalangriff auf Adobe: Schärfer als bisher hat Apple-Chef Steve Jobs den Flash-Player von Adobe attackiert. Die Technologie sei fehlerhaft, ein Batteriefresser und dem Untergang geweiht - und werde auch in Zukunft nicht auf iPhone und iPad laufen.

New York - Steve Jobs' Abneigung gegen die Flash-Technologie ist kein Geheimnis, aber so direkt und ausführlich wie am Donnerstag (Ortszeit) in einem offenen Brief war die Kritik des Apple-Chefs noch nie. Der Flash-Player sei von iPhone und iPad ausgeschlossen worden, weil er zu fehlerhaft, PC-orientiert und ein Batteriefresser sei, schreibt Jobs darin.

Apple war in die Kritik geraten, weil der Ausschluss des Flash-Players von seinen mobilen Geräten deren Funktionalität im Internet einschränkt. Internetseiten vieler Restaurants oder Video-Anbieter wie das US-Portal Hulu.com etwa operieren mit der Technologie, die meisten Multimedia-Inhalte werden nach wie vor damit abgespielt.

In seiner Erklärung betont Jobs, der wichtigste Grund für den Verzicht auf Flash sei, dass damit ein Dritter zwischen Apple und Programmentwickler kommen würde. Das bedeute bei einem Einsatz von Flash, dass Software-Entwickler nur dann Verbesserungen im Apple-Betriebssystem umsetzen könnten, wenn Adobe seine eigene Software update.

Adobe schweigt

"Die 200.000 Apps beweisen, dass Zehntausende Entwickler kein Flash benötigen, um grafisch ansprechende Applikationen zu entwickeln, Spiele eingeschlossen", schreibt Jobs. Die Technologie habe sich überholt und sei nicht mehr notwendig, um Videos oder anderweitige Inhalte im Internet anzuschauen.

Von Adobe gab es am Donnerstagabend zunächst keine Stellungnahme. Konzernchef Shantanu Narayen hatte jedoch bereits im März angekündigt, Flash auf jeden Bildschirm bringen zu wollen, also auch auf Apples Kassenschlager iPhone. Ohnehin, so die Mutmaßung Narayens, habe der Bann nichts mit technologischen Problemen zu tun.

Ähnlich äußert sich Sheri McLeish, Branchenexpertin von Forrester Research. Der Ausschluss von Flash sei ungeachtet Jobs' Betonung der technologischen Komponente vielmehr eine geschäftliche Entscheidung gewesen. "Das ist nicht das Ende von Flash", sagt sie jedoch, letztlich sei es am Nutzer, sich für Geräte anderer Firmen zu entscheiden, wenn sie auf die Integration von Flash wert legen.

can/AP/apn

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insgesamt 293 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
03.07.2010 von Sascha Franck: Jobs = Diktator

Wir wollen uns mal nichts vormachen: Steve Jobs ist ein Diktator allererster Güte. Punkt. Er enstspricht in wirklich jeder Hinsicht dem, was einen Diktator ausmacht, folglich sollte man das Kind auch beim Namen nennen. Ferner [...] mehr...

17.05.2010 von ricocoracao: Wie eine Sekte...

Apple & Jobs: Ist ja wie eine Sekte...fürchterlich! Ich bleib beim Windows PC & Notebook: Flexibel, günstiger und ich bekomme JEDE spezielle Software die ich brauche! Genauso brauch ich kein Smartphone, bin auch nicht [...] mehr...

05.05.2010 von dioxxide: ...

...fest steht aber, dass apple nichts besseres eingefallen ist, Flash fester Bestandteil des Webs ist und somit die Nutzer seiner Geräte von der Nutzung bestimmte Websites ausschliesst. Nicht nur das, im Netz gibt es eine [...] mehr...

05.05.2010 von dale_gribble: .

Ich als Anwender kann allerdings mit meiner PS3 machen was ich will. Ich kann darauf einen Linux-Kernel compilieren, kann ueber USB ohne iTunes Musik draufladen, kann piratisierte Filme drauf kucken, und und und und. _Ohne [...] mehr...

05.05.2010 von konsch@erfurt: Andersrum.

Umgekehrt. Ich würde mich wundern, wenn von mir Genannte (wo da die "Menschen" als solche zu finden sind, ist mir schleierhaft) versuchen würden, Kontakt aufzunehmen. Ist ja schließlich langweilig im Bus. Und die [...] mehr...

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