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09.05.2010
 

Windows 7

So klappt der Umstieg

Von Michael Seemann

5. Teil: Der Umstieg von Windows XP

1. Vorüberlegung zum Systemwechsel

Wie bereits angedeutet, lässt sich Windows XP leider nicht so komfortabel auf Windows 7 upgraden wie Vista. Zwar lässt sich Windows 7 mithilfe eines Bootmanagers auch parallel auf demselben Rechner installieren, doch ist diese Einrichtung nicht unkompliziert und kann bei Fehlern zu großen Problemen führen. Wir empfehlen deshalb zunächst eine Sicherung aller wichtigen Daten und Einstellungen des aktuellen Windows-XP-Systemlaufwerks auf eine zweite (Daten-) Partition des Rechners - oder alternativ auf eine externe Festplatte beziehungsweise einen ausreichend großen USB-Flash-Speicher.

Im Anschluss erfolgt dann die Neu-Installation von Windows 7 über die bootfähige Setup-DVD. Nach der erfolgreichen Installation spielen Sie die zuvor gesicherten Daten und Einstellungen wieder zurück.

2. Daten und Einstellungen sichern mit Windows-EasyTransfer

Sichern Sie also zunächst Ihre wichtigen Daten und Einstellungen unter Windows XP. Die zu sichernde Datenmenge hängt davon ab, wie viele Daten Sie auf der Systempartition (Laufwerk C) tatsächlich gespeichert haben. Wer beispielsweise seine Musik, Filme, Fotos und Dokumente von Haus aus extern speichert, kommt bereits mit einem USB-Stick aus. Ansonsten raten wir zu einer externen Festplatte als Zwischenspeicher.

Als Sicherungs- und Übertragungs-Tool verwenden Sie das Tool Windows-EasyTransfer. Falls Sie ein 32-Bit-XP nutzen, wählen Sie die Version, die sich unter dem Button "download 32 Bit" verbirgt, haben sie ein 64-Bit-XP, greifen Sie zur 64-Bit Version derselben Software. Nach der Installation starten Sie das Tool über Start/Alle Programme/Windows-EasyTransfer.


Im Willkommen-Fenster gibt Easy-Transfer zunächst einen Überblick, welche Daten und Einstellungen im weiteren Verlauf gesichert werden. Nach einem Klick auf Weiter stehen drei Übertragungsmethoden zur Auswahl. Klicken Sie hier auf die dritte Option CD, DVD oder ein anderes Wechselmedium verwenden.

Im folgenden Fenster wählen Sie, wohin EasyTransfer die Daten zwischenspeichern soll. Schließen Sie spätestens jetzt einen externen Speicher an und wählen Sie erneut die dritte Variante Externe Festplatte oder..... Im Anschluss klicken Sie auf Durchsuchen und wählen hier das (externe) Laufwerk aus, das als Zwischenspeicher für die Datensicherung dienen soll. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Speichern und Weiter.

3. Sinnvolle Auswahl der Sicherungsverzeichnisse

Gehen Sie im folgenden Fenster auf den dritten Punkt Erweiterte Optionen. Hier hat EasyTransfer bereits eine Vorauswahl aller wichtigen Ordner und Einstellungen für Sie getroffen. Falls erforderlich können Sie noch selbst Hand anlegen und zusätzliche Ordner, Dateien oder gar Laufwerke hinzufügen.

Achtung: Unter Dateien von anderen Orten sind alle Laufwerke Ihres Rechners ausgewählt. Wer zur Installation von Windows 7 jedoch nur die System-Partition C: verwendet, muss die Daten auf den anderen Laufwerken nicht sichern, da diese vollständig erhalten bleiben. In diesem Fall entfernen Sie die Häkchen vor diesen Laufwerken. Nach einem Klick auf Weiter beginnt die Datensicherung.

4. Windows 7 installieren und Daten zurückspielen

Im Anschluss ist Ihr Rechner bereit für die Installation von Windows 7. Legen Sie die Windows-7-Setup-DVD ein und starten Sie den Rechner neu. Während des Hochfahrens erscheint auf schwarzem Bildschirm die Meldung Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD oder DVD zu starten. Drücken Sie rasch eine beliebige Taste und der Rechner bootet von der Windows-7-DVD. Nach einem Klick auf Weiter und Jetzt installieren akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und wählen als Installationsart Benutzerdefiniert (erweitert).

Im folgenden Fenster werden unter der Frage Wo möchten Sie Windows installieren? alle Laufwerke Ihres Rechners aufgelistet. Ganz wichtig: Wählen Sie hier das in der Spalte Typ mit System bezeichnete Laufwerk aus. In der Regel handelt es sich dabei um den Datenträger 0 Partition 1. Nach einem Klick auf Weiter und OK beginnt die Installation.

Nach Abschluss der Installation startet Ihr Rechner bereits mit Windows 7. Geben Sie Ihren Benutzernamen mit Kennwort sowie den Product Key für Windows 7 ein. Installieren Sie nun zunächst alle wichtigten Software-Anwendungen, die Sie zuvor auch unter Windows XP genutzt haben, wie beispielsweise Microsoft Office, Adobe Reader, Mozilla Firefox etc.

Erst danach spielen Sie die zuvor aus Windows XP gespeicherten Einstellungen und Dateien zurück. Dazu starten Sie das unter Windows 7 bereits vorinstallierte Windows-EasyTransfer unter Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme. Klicken Sie auf Weiter, dann auf Eine externe Fetplatte... und danach auf Dies ist der Zielcomputer. Nach einem Klick auf Ja wählen Sie das zuvor für den Datenexport genutzte externe Laufwerk aus, gehen mit Doppelklick auf die Datei SaveData und anschließend auf die Schaltfläche Übertragen. Nun werden alle zuvor gesicherten Daten in Windows 7 überspielt.

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Die neuesten Beiträge:
18.08.2011 von Spiritogre:

Ich habe auf einem uralten 486er Notebook noch Win 95 drauf. Undzwar in der ersten Version. Wenn dort viel installiert ist, dann stürzt das Syszem auch häufiger mal ab. Bei nur drei, vier installierten Programmen, läuft es [...] mehr...

17.08.2011 von kritiker201: windows 7

Ich ganz und gar zufrieden mit Win7...Kann es nur empfohlen... http://www.youtube.com/watch?v=Cy8M3t53fUg <<<<Habe ich auf yotube gefunden das finde ich ist ein gutes beispiel video was die Vorteile von Win7 [...] mehr...

17.08.2011 von Ty Coon:

Zumindest für Kaspersky kann ich das bestätigen. Wenn man nicht weiß, wie man das richtig zu konfigurieren hat, zwingt das jedes System in die Knie. Bei meinem letzten Büroarbeitsplatz herrschte Kaspersky-Zwang. Irgendwann war [...] mehr...

17.08.2011 von de.nada:

Ja sicher, aber wie stellt sich denn, egal welches Windows, dessen Stabilität alleine dar ? Ich bin zwar ein Dilletant, aber die etwas unrichtigen Beschreibungen zu "Absturz" sind mir durchaus geläufig. Also meist [...] mehr...

16.08.2011 von abwählen!: Stimmt

Und das auch nur weil die Hersteller einen Haufen unnötiges Zeugs mitinstalliert hatten, welches das System unnötig aufgebläht hat. mehr...

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PCgo 5/2010

Testabo

www.pcgo.de


Hardware für Windows 7

Prozessor mit mind. 1 GHz Taktfrequenz

1 GB RAM für Windows 7 32 Bit und 2 GB RAM für Windows 7 64 Bit

16 GB freier Festplattenspeicher (32 Bit) oder 20 GB bei 64-Bit-Version

Grafikkarte mit 128 MB Speicher für Aero-Oberfläche

DVD-Laufwerk, Online-Zugang

PC go Upgrades auf Windows 7 ohne Neuinstallation

vorinstalliertes Betriebssystem direkte Upgrade-Möglichkeit auf
Windows Vista Home Basic Windows 7 Home Premium/Ultimate
Windows Vista Home Premium Windows 7 Home Premium/Ultimate
Windows Vista Business Windows 7 Professional/Ultimate
Windows Vista Ultimate Windows 7 Ultimate
Der Umstieg von Windows XP auf Windows 7 verlangt nach einer Neuinstallation.

Windows 7 Upgrade Advisor

Bevor Sie mit der Installation oder dem Upgrade auf Windows 7 loslegen, bietet Ihnen Microsoft in der Start-Oberfläche der Setup-DVD einen letzten Kompatibilitätstest mit dem "Windows 7 Upgrade Advisor" an. Ein Klick auf die Schaltfläche "Kompatibilität online prüfen" verweist auf den Download des Tools.

Sie finden den Windows 7 Upgrade Advisor alternativ auch auf Ihrer Heft- DVD unter "Software / Software zum Heft".





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