Von Matthias Kremp
Generationen von Gitarristen kennen das Problem: Um einen guten Sound hinzukriegen, muss man Verstärker, Lautsprecherboxen und Effektgeräte in irgendwelche Übungsräume schleppen.
Jetzt soll es eine smartere Lösung geben - mit dem iPhone. Das Prinzip funktioniert so: Man stöpselt sein Musikgerät einfach mit dem Handy zusammen, verbindet dieses mit einem Mischpult oder Kopfhörer, lädt sich die passende App in den Speicher und schon kann es losgehen. Alternativ soll es auch möglich sein, das Gerät direkt mit Aktivboxen, dem Rechner oder einer Stereoanlage oder Boombox zu verbinden, die eine iPod-Verbindung unterstützt.
Und dann soll ein Musikerlebnis entstehen als würde man vor einer Wand aus Verstärkern stehen. Das jedenfalls versprechen die Hersteller von iPhone-Apps wie AmpliTube, iShred Live und RiotFX. Sie versuchen per Software, den Sound kultiger Gitarrenverstärker und populärer Effektgeräte nachzuahmen. Damit konkurrieren sie direkt mit Hardware-Herstellern wie Line6, die das Konzept "Ein Gerät simuliert viele" seit langer Zeit propagieren.
Neu ist die Idee der App-Programmierer schließlich nicht. Schon Anfang der achtziger Jahre hatte Tom Scholz, Gründer der US-Rockband Boston ("More than a feeling", "Peace of mind") eine ganz ähnliche Idee. Weil er mit dem damaligen Musik-Equipment nicht die Sounds hinbekam, nach denen er suchte, entwickelte er den Rockman, einen Gitarrenverstärker im Format eines Walkman.
Genau wie das japanische Vorbild konnte der Kasten am Gürtel getragen werden und war batteriebetrieben. Allerdings hatte er keinen einzigen Drehregler, sondern nur Schiebeschalter. Die Lautstärke etwa ließ sich nur von "Leise" über "Normal" auf "Laut" umschalten. Trotzdem war die blaue Box damals ein großer Hit und wurde auch von etlichen Profis benutzt.
SPIEGEL ONLINE hat die Rockman-Ahnen getestet. Lesen Sie, wie smart die Software ist - und ob der Sound tatsächlich rockt:
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Hörner bauen, tolle Sache. Liebhaberei heutzutage, wo der Gewinn (dB) des Hornes durch Kauf von mehr Endstufe zu einem 100stel des Aufwandes betrieben wird. Auch ich mag große Hörner, eliminator, voice of the theatre und das [...] mehr...
Bitte genauer lesen: ich halte nicht die 20Hz oder Ihre 16-Orgel-Herz für irrelevant, sondern die Phasenlage bei diesen tiefen Frequenzen. glauben Sie mir ruhig, ich lasse mich nicht so leicht erstaunen, ich habe schon [...] mehr...
Ich hatte geschrieben: "Wenn man kann..." Der tiefste Ton einer Orgel liegt bei 16Hz, also noch tiefer, von wegen "unteres Ende" und schon gar "irrelevant". Das ist exakt immer das Argument, wenn [...] mehr...
Danke, also Ihre "20Hz mit max. -5db" beziehen sich auf die Bezugslinie des Gesamt-Frequenzgangs. Richtig. Aber: die Phasenlage bei einem derart tiefen Ton, der das absolut untere Ende des Spektrums markiert, ist [...] mehr...
Nun, vorausgesetzt der Lautsprecher kann 20Hz mit max. -5dB, eliminiert man elektronisch, wenn man kann, die Gruppenlaufzeitunterschiede, um die Phasenlagen kongruent verlaufen zu lassen. mehr...
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