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Kindle Unlimited: Amazons E-Book-Flatrate startet in Deutschland

Neues Amazon-Angebot: Bücher satt für zehn Euro im Monat Zur Großansicht

Neues Amazon-Angebot: Bücher satt für zehn Euro im Monat

Lesestoff bis zum Abwinken: Amazons Bücher-Flatrate ist ab sofort auch in Deutschland nutzbar. Abonnenten bekommen damit Zugriff auf Hunderttausende Buchtitel.

Knapp drei Monate nach der Einführung in den USA bringt Amazon seine E-Book-Flatrate namens Kindle Unlimited jetzt auch nach Deutschland. Das Angebot soll Zugriff auf insgesamt 650.000 E-Books in Amazons Kindle-Format bieten. Eine Suchabfrage in Amazons Onlineshop lieferte am Dienstagmorgen knapp 720.000 Unlimited-Titel. Der Monatspreis für das Abonnement beträgt 9,99 Euro, Amazon-Kunden können das Angebot 30 Tage lang kostenfrei testen.

Als Lesegeräte eignen sich neben den Kindle-E-Readern auch Amazons Fire-Tablets. Außerdem seien alle Geräte geeignet, auf denen eine Kindle-Lese-App installiert ist. Dazu zählen neben iPads, iPhones sowie Android-Smartphones und -Tablets auch Windows-8-Tablets, sowie Windows-PC und Macs. Bei dem entsprechenden Angebot in den USA kann man bei einigen tausend Titeln fließend zwischen gedruckter und vorgelesener Version eines Buches wechseln. Ob es diese Möglichkeit auch in Deutschland gibt, war am Dienstagmorgen nicht erkennbar.

Amazon bewirbt das Angebot damit, dass neben 40.000 Titeln in deutscher Sprache auch eine Vielzahl von Büchern auf englisch abrufbar seien. Unter anderem würden dazu "The Hunger Games", "The Wake" und "Capital in the Twenty-First Century" zählen.

Mit seiner Flatrate für E-Books tritt Amazon in Konkurrenz zu einigen anderen Anbietern ähnlicher Dienste. In Deutschland bieten beispielsweise Skoobe und Readfy Lese-Flatrates an.

Update, 7. Oktober 2014: Bei uns finden Sie jetzt auch einen ausführlichen Vergleich von Kindle Unlimited mit den direkten Konkurrenten.

mak

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insgesamt 47 Beiträge
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1. Abgrenzung zu Prime
henson999 07.10.2014
Mich würde bei eurer Analyse interessieren, in wie weit sich das Angebot von Prime abgrenzt. Da kann man ja auch eine Menge Bücher ohne weitere Kosten leihen. Und die Bücher, die aktuell in der Liste oben sind, kommen alle aus dem Prime-Bereich. Und dann wäre natürlich interessant, wieviele Bücher wirklich in Deutsch zu bekommen sind und wieviele davon die "Klassiker" sind, die eh überal frei zu bekommen sind. Ich weiss, dass so eine Analyse kaum zu leisten ist. Aber vielleicht könnte man einfach mal die Spiegel-Bestsellerlisten der letzten 3 Jahre nehmen und mal schauen, wieviele Bücher davon dort zu bekommen sind. Wenn die Prozentzahl zweistellig ist, würde mich das schon überraschen.
2. Vorsicht
Finsternis 07.10.2014
Ich vermute es wird so enden wie bei Prime selbst. Zugriff auf "Tausende Filme und Serien" laut Werbung, wo letztendlich der Zugriff nur auf veraltetes Material besteht und alle neuen Filme und Serien zahlungspflichtig sind. Solch' ein Abo lohnt sich dann nur noch für exzessive Videoschauer bzw. Leser, welche die letzten 5 Jahre weder ein Buch gelesen noch ein Video geschaut haben. Denn neuere Sachen sind eben ausgeschlossen.
3.
FrankZimmermann 07.10.2014
Zitat von henson999Mich würde bei eurer Analyse interessieren, in wie weit sich das Angebot von Prime abgrenzt. Da kann man ja auch eine Menge Bücher ohne weitere Kosten leihen. Und die Bücher, die aktuell in der Liste oben sind, kommen alle aus dem Prime-Bereich. Und dann wäre natürlich interessant, wieviele Bücher wirklich in Deutsch zu bekommen sind und wieviele davon die "Klassiker" sind, die eh überal frei zu bekommen sind. Ich weiss, dass so eine Analyse kaum zu leisten ist. Aber vielleicht könnte man einfach mal die Spiegel-Bestsellerlisten der letzten 3 Jahre nehmen und mal schauen, wieviele Bücher davon dort zu bekommen sind. Wenn die Prozentzahl zweistellig ist, würde mich das schon überraschen.
Aber nur ein Buch pro Monat. Das ist für Vielleser etwas wenig.
4. Sieh an
j.vantast 07.10.2014
Nach meinen bisherigen Eindrücken muss ich aber davon ausgehen dass die Generation Smartphone bzw. Tablet nicht einmal mehr in der Lage ist lesen oder schreiben zu können. Aber was angesagt ist muss man natürlich auch mitmachen. Meine Bücher spiegeln nicht beim Lesen, sie können auch einmal herunterfallen ohne kaputt zu gehen, haben oft eine liebevolle Widmung eines Menschen der mir wichtig ist und brauchen keinen Strom. Der Sinn von e-books erschliesst sich mir nicht (ausser der Geiz ist geil Mentalität). Das Schreiben von Büchern wird sich bald nicht mehr lohnen. Dann gibt es auch keine e-books mehr.
5. @henson999
klarafall 07.10.2014
Die Abgrenzung zu Prime ist doch ganz einfach: Bei Prime LEIHT man die Bücher, bei Unlimited hat man die Bücher dauerhaft in seiner Bibliothek (hat sie also "gekauft").
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