New York - Es wird ein heißer September in der Technologiebranche: Wie am Abend des 23. August bekannt wurde, lädt der Online-Händler Amazon zu einer Pressekonferenz am 6. September ein. Der Anlass für die Veranstaltung dürfte die Vorstellung einer neuen Generation der Kindle-Tablets sein. Der Termin würde passen. Fast genau ein Jahr zuvor hatte der US-Konzern sein erstes Tablet, das Kindle Fire vorgestellt, rechtzeitig vor dem besonders einträglichen Weihnachtsgeschäft. Angesichts neuer Konkurrenzmodelle wie dem Samsung Galaxy Tab 2 7.0 und Google Nexus 7, ist ein Update des Amazon-Tablets dringend nötig.
Amazons Ankündigung zeigt einmal mehr, dass der September ein Monat voller Technik-Neuheiten wird. den Anfang macht die Ifa in Berlin, auf der ab Ende August eine Woche lang Neuheiten aus Unterhaltungselektronik, Computerbranche und Haushaltselektronik gezeigt werden. Direkt im Anschluss werden Microsoft und Nokia erste Geräte mit ihrem nächsten mobilen Betriebssystem Windows Phone 8 vorstellen. Und von Apple wird die Vorstellung des nächsten iPhones am 12. September erwartet. Das Unternehmen verschickte bisher aber keine Einladungen.
Auch Amazon hält sich bedeckt: Die am Donnerstag verschickten Einladungen ins kalifornische Santa Monica enthielten keinen Hinweis darauf, worum es gehen soll. Allerdings berichtete unter anderem das für gewöhnlich gut informierte Blog "All Things D", dass der weltgrößte Online-Einzelhändler in den nächsten Monaten die neue Version seines Tablet-Computers Kindle Fire auf den Markt bringen wolle. Es soll unter anderem eine höhere Bildschirmauflösung bekommen. Zudem gibt es Gerüchte über ein Amazon-Smartphone.
Hartnäckig halten sich Spekulationen, dass Apple auch eine kleinere und günstigere Version seines Tablets iPad vorstellen könnte. Das würde direkt gegen Amazons Kindle Fire antreten. Apple überlässt das Geschäft mit kleineren Tablets bisher der Konkurrenz. Dank des Erfolgs des iPads wird Apples Anteil am Tablet-Markt aber auf rund 70 Prozent geschätzt. Genaue Angaben sind schwierig, unter anderem weil Amazon nie Absatzzahlen für seine Geräte genannt hat.
mak/dpa
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