Lautsprecher "Echo" Amazon hört mit

Er reagiert auf Kommandos und kann Fragen beantworten: Amazons neuestes Produkt ist ein Lautsprecher - und der Albtraum jedes Datenschützers. "Echo" hört, was um ihn herum gesprochen wird und schickt Sprachbefehle an die Server von Amazon.

Lauschende Säule: Amazons neuer Lautsprecher "Echo" (Screenshot)
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Lauschende Säule: Amazons neuer Lautsprecher "Echo" (Screenshot)


Die Überraschung ist Amazon gelungen: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bringt der Online-Händler ein neues Produkt auf den Markt - und zwar einen Lautsprecher. Das Besondere an der schmalen Säule: Sie kann zuhören und sprechen.

Auf Sprachkommandos soll "Echo" zum Beispiel den Wecker stellen, die Wettervorhersage heraussuchen, eine Einkaufsliste erstellen oder verschiedene Fragen mit Hilfe von Wikipedia beantworten können.

Um den Lautsprecher zu aktivieren, genüge es, den Namen "Alexa" auszusprechen, verkündete Amazon stolz. Sieben Mikrofone im Innern des Lautsprechers nähmen die Stimme des Nutzers auf - und sendeten sie zur Verarbeitung an Amazons Server.

Der Lautsprecher soll Sprachbefehle auch erkennen können, wenn sich im Raum andere Menschen unterhalten, Musik gespielt wird oder ein Film läuft. Die an ihn gerichtete Befehle filtere "Echo" aus den Geräuschen im Zimmer heraus, so Amazon. "Always ready, connected and fast", verspricht der Werbeslogan. Immer bereit, vernetzt und schnell. Mit anderen Worten: Wer das Ding in seine Wohnung stellt, holt sich eine riesige Wanze ins Haus.

Auf Twitter ließen die ersten bissigen Kommentare nicht lange auf sich warten:

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"Echo" soll erstmal nur in den USA verkauft werden - für 199 Dollar. Amazon-Prime-Kunden kriegen das Gerät schon für 99 Dollar. Ob der Lautsprecher sich damit besser verkaufen wird als das Amazon Smartphone? Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach Amazon in den ersten Verkaufsmonaten nur rund 35.000 Fire Phones habe absetzen können. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, das Fire Phone sei bisher ein teurer Flop, Amazon habe im vergangenen Quartal 170 Millionen Dollar abschreiben müssen.

vet/dpa

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insgesamt 52 Beiträge
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roland.vanhelven 07.11.2014
1. ahaaaa
aber das machen doch alles smartphones und tablets schon seit jahren. nur der empfaenger ist ein anderer...
Login 07.11.2014
2. Gähhn...
Was soll solch ein Mumpitzartikel?? "Amazon hört jetzt im Wohnzimmer mit" Lese ich grade "BILD"? Und was hat das Kindle auf dem Foto damit zu tun? Ich weise den SPON Redakteur darauf hin, dass jeder in seiner Entscheidung frei ist, sich überwachen zu lassen - oder nicht. Datenschützer, die entsetzt sind sind entsetzlich langweilig - aber das können diese dann ja mit ihrer SIRI auf dem Apfel autotherapieren... Warum nur müsst ihr jeden Agenturkack übernehmen?? Aber AMAZON ist einfach ein zu gutes Hassthema.
urbanibarras 07.11.2014
3. Wie verhält es sich mit anderen Amazon Produkten?
Was ist mit der Sprachfunktion der Fernbedienung von Amazons FireTV und allen anderen "innovativen" Amazon Produkten? Holen sich Käufer/innen - fernab jedweder Verschwörungstheorie - den "Big Brother" mit innovativen Amazon Produkten auf eigene Kosten ins Haus? Wie verhält es sich mit Apple Produkten? Meines Erachtens sollte der Spiegel an der Sache dran bleiben.
realmc 07.11.2014
4. nicht kaufen - und tschüss !
Der Verbraucher entscheidet letztendlich über den Erfolg eines Produktes ... wer braucht so einen Dreck in seiner Wohnung ? Kein Mensch. Ich kaufe nicht bei Amazon. Ich benutze keine Geräte mit dem Prädikat "Smart", keinen Tablett Computer und ich bin nicht bei Facebook ... also geht doch !
chronos-kronos 07.11.2014
5. Back to the roots?
Nur noch mit LAN computern? Lautsprecher, Kühlschrank, Toaster, Rauchmelder... werden uns abhören? Computer nur mit Hardware-Schalter und Notebooks, Netbooks und Smartphones Spannungsversorgung am Akkus raus/ab?
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