Google-Update Diese Smartwatches bekommen Android Wear 2.0

Neun Monate nach der Ankündigung hat Google endlich verraten, welche Smartwatches ein Update auf Android Wear 2.0 bekommen - und zwei neue Modelle vorgestellt, auf denen die Software bereits läuft.

Smartwatches mit Android Wear
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Smartwatches mit Android Wear

Von "t3n"-Autor Andreas Floemer


Google hat am Mittwoch zwei neue Smartwatches vorgestellt, die der Konzern zusammen mit LG entwickelt hat. Außerdem wurden alle Uhren-Modelle genannt, die ein Betriebssystem-Update auf Android Wear 2.0 erhalten werden.

Die LG Watch Sport und Watch Style werden die ersten Modelle sein, die mit der im Mai 2016 vorgestellten Smartwatch-Software laufen sollen. Beide werden vorerst nicht in Deutschland auf den Markt kommen. Im Laufe des Februar sollen aber zahlreiche schon erhältliche ältere Smartwatch-Modelle das Update erhalten.

Die Liste der Kandidaten ist relativ lang, jedoch werden die Android-Wear-Smartwatches der ersten Generation nicht mehr aktualisiert. Zu ihnen gehören die erste Moto 360, die LG G Watch, die erste Zenwatch von Asus und Samsungs Gear Live. Samsung setzt bei Wearables mittlerweile ausschließlich auf das Betriebssystem Tizen. Offenbar bleibt auch Sonys Smartwatch 3 außen vor.

Android-Smartwatches
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Android-Smartwatches

Folgende Smartwatch-Modelle erhalten das Update auf Android Wear 2.0:

  • ASUS ZenWatch 2
  • Asus ZenWatch 3
  • Casio Smart Outdoor Watch
  • Casio PRO TREK Smart
  • Fossil Q Founder
  • Fossil Q Marshal
  • Fossil Q Wander
  • Huawei Watch
  • LG G Watch R
  • LG Watch Urbane
  • Watch Urbane LTE (2. Generation)
  • Michael Kors Access
  • Moto 360 (2. Generation)
  • Moto 360 für Damen
  • Moto 360 Sport
  • New Balance RunIQ
  • Nixon Mission
  • Polar M600
  • Tag Heuer Connected

Das bringt das Update auf Android Wear 2.0

Mit Android Wear 2.0 erhalten aktuelle Smartwatches zahlreiche neue Funktionen. Unter anderem lassen sich damit manche Apps unabhängig vom Smartphone nutzen - bisher war stets eine Verbindung mit dem Smartphone notwendig. Ferner erhalten die smarten Uhren den neuen Google Assistant, mit dem die Smartwatches "smarter" werden sollen. Der Google Assistant ist schon auf den neuen Pixel-Smartphones, Google Home und dem Allo-Messenger zu finden.

Das Update auf Android Wear 2.0 bringt unter anderem Stand-alone-Apps
Google

Das Update auf Android Wear 2.0 bringt unter anderem Stand-alone-Apps

Auf der neuen Android-Wear-Version sollen zudem Buchstaben auf dem Smartwatch-Display per Handschrift geschrieben werden können - per OCR-Verfahren wird dann das Handschriftliche in digitalen Text umgewandelt. Darüber hinaus wird eine Bildschirmtastatur zur Texteingabe eingeführt - wie gut die Eingabe auf diesem Weg funktionieren wird, bleibt abzuwarten.

Laut Google soll auch das Bezahlsystem Android-Pay auf einigen Geräten funktionieren. Diese Bezahlfunktion ist in Deutschland aber noch nicht eingeführt worden. Weiter wird die Unterstützung für Geräte mit Apples iOS verbessert. Der Funktionsumfang auf iOS bleibt aber offenbar immer noch etwas eingeschränkt. Alle weiteren Details zu den Neuerungen finden Sie im Google-Blog.

Android Wear 2.0 bringt auch eine neue Art der Authentifizierung per Uhr.
Google

Android Wear 2.0 bringt auch eine neue Art der Authentifizierung per Uhr.


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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
mariomeyer 11.02.2017
1. @Die Happy, Nr.1
Nicht alles, was man nicht kennt oder nicht versteht, muss schlecht sein. Es kommt bei vielen Sachen darauf an, was man damit macht. Ich selbst ziehe einen hohen Nutzen aus meiner Smartwatch, etwa wenn ich mit meinem Smartphone Musik höre, was praktisch täglich vorkommt, da ich nicht mehr dauernd das Smartphone in die Hand nehmen muss, um ein neues Lied anzuwählen oder zu sehen, wie das Lied, das ich gerade höre, heißt. Außerdem habe ich mit der Smartwatch noch keinen einzigen Anruf verpasst, was mir früher häufig passiert ist und mitunter ärgerlich war. All das sehe ich positiv und hat mich überrascht, denn ich hatte am Anfang auch gedacht, dass das alles neumodischer Quatsch sei, den kein Mensch brauche. Da habe ich mich getäuscht. Darum halte ich es grundsätzlich für eine gute Idee, sich mit Kommentaren zurückzuhalten, wenn man keine Ahnung hat, wovon man schreibt. Das verlangt Mäßigung, ich weiß. Aber allein eine Meinung zu haben, reicht nicht. Fundiert muss sie sein, will man sich nicht dem Gespött der Leute aussetzen.
mariomeyer 11.02.2017
2. @Die Happy, Nr.1
Nicht alles, was man nicht kennt oder nicht versteht, muss schlecht sein. Es kommt bei vielen Sachen darauf an, was man damit macht. Ich selbst ziehe einen hohen Nutzen aus meiner Smartwatch, etwa wenn ich mit meinem Smartphone Musik höre, was praktisch täglich vorkommt, da ich nicht mehr dauernd das Smartphone in die Hand nehmen muss, um ein neues Lied anzuwählen oder zu sehen, wie das Lied, das ich gerade höre, heißt. Außerdem habe ich mit der Smartwatch noch keinen einzigen Anruf verpasst, was mir früher häufig passiert ist und mitunter ärgerlich war. All das sehe ich positiv und hat mich überrascht, denn ich hatte am Anfang auch gedacht, dass das alles neumodischer Quatsch sei, den kein Mensch brauche. Da habe ich mich getäuscht. Darum halte ich es grundsätzlich für eine gute Idee, sich mit Kommentaren zurückzuhalten, wenn man keine Ahnung hat, wovon man schreibt. Das verlangt Mäßigung, ich weiß. Aber allein eine Meinung zu haben, reicht nicht. Fundiert muss sie sein, will man sich nicht dem Gespött der Leute aussetzen.
Die Happy, 11.02.2017
3.
Gut dass mein Leben auch ohne das eine Ding weniger was aufgeladen werden muss sehr gut funktioniert. Auch Musik hören und telefonieren klappt eigentlich ganz gut.
siebenh 12.02.2017
4. @Die Happy
und weil es bei Ihnen so supi läuft, reicht das als Rechtfertigung, anderen den Nutzen abzusprechen. Großartig.
mariomeyer 12.02.2017
5. @siebenh, #4
Vielen Dank für diesen Beitrag. Die, die ich gestern geschrieben habe, kamen alle nicht durch. Mich überrascht Die Happys Reaktion doch sehr - er scheint den Unterschied zwischen "gut" und "besser" nicht zu kennen und hält seine Meinung für maßgeblich für die Welt, was ihn mir sehr unsympathisch macht. Ich frage mich auch, ob er eine Fernbedienung für seinen Fernseher hat - falls er so neumodischen Kram überhaupt kennt. Dann würde er sehen, dass er das Ding wegwerfen müsste, wollte er konsequent sein, denn Fernsehen kann er genausogut auch ohne.
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