Von Markus Brönner
Sofortbildkameras waren tolle Fotoapparate: Man hatte seine Aufnahme nach kurzer Wartezeit in der Hand - als Unikat, Negativ und Abzug in einem.
Und wenn die Entwicklerpaste sich nicht gleichmäßig verteilte oder man das Polaroid vor der Fixierung mit Spachteln und Pinseln bearbeitete, entstanden faszinierende Fehlfarbwelten.
Diese Optik kommt an: 2009 rettete der Unternehmer Florian Kaps die Produktion, er kaufte eine Produktionshalle in Enschede aus dem Polaroid-Rest, um dort Kameras und Sofortbildfilme für eine kaufkräftige, designorientierte Zielgruppe zu fertigen. Heute hat das Unternehmen Ladengeschäfte in Tokio, New York und Wien.
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