Das Gerücht ist fast so alt wie das iPhone: Schon 2007 spekulierten Analysten über eine kleine, günstige Version des Apple-Smartphones. Damals erzählte ein Analyst des Finanzdienstleisters JP Morgan, das Gerät werde wohl rund 300 Dollar kosten und irgendwie so ähnlich aussehen wie der iPod nano.
Daraus ist nichts geworden, aber seitdem verraten Jahr für Jahr Analysten (namentlich) und informierte Personen (anonym) den Medien neue Details zum vermeintlichen iPhone nano. Diesmal berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf "informierte Personen", Apple arbeite an einer kleineren und günstigeren Version des iPhone. Das neue Modell solle etwa ein Drittel kleiner sein und in den USA 200 Dollar ohne Mobilfunkvertrag kosten.
Das kleinere iPhone könne Mitte des Jahres auf den Markt kommen, berichtete Bloomberg weiter. Es solle dadurch günstiger werden, dass bei ihm Bauteile heutiger iPhones verwendet werden, statt neuerer Hochleistungs-Komponenten, die in die nächste Generation des Hauptmodells kämen. Nur wenige Apple-Mitarbeiter wüssten von dem, Projekt. Allerdings räumte auch die Quelle der Finanzagentur ein, dass Apple oft Prototypen teste, die nie auf den Markt kommen.
Ein günstigeres iPhone wäre ein Strategiewechsel für Apple. Bisher versucht das Unternehmen eher, mit teuren Telefonen hohe Gewinne zu machen, auch wenn der Marktanteil dadurch überschaubar bleibt. So kontrolliert Apple nur zwei bis vier Prozent des Handy-Marktes - streicht einigen Analysten zufolge aber gut die Hälfte der Gewinne aller Hersteller ein.
lis/can/dpa
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