Defekter iPad-Akku Apple Store musste geräumt werden

Ein kaputter Akku hat in einem Apple Store in Amsterdam einen Feueralarm ausgelöst. Drei Mitarbeiter mussten wegen Atemwegsproblemen behandelt werden.

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In Amsterdam musste am Sonntag die Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Apple Store ausrücken. Drei Personen hätten Atemprobleme gehabt, Auslöser sei vermutlich ein defekter Akku gewesen, teilten die Brandschützer auf Twitter mit.

Lokalen Medien zufolge soll ein iPad-Akku den Vorfall ausgelöst haben, der Laden habe kurzzeitig geräumt und gelüftet werden müssen. Angestellte hätten den Akku sofort in eine Kiste mit Sand gelegt, um einen Brand zu verhindern. Rauch hat nach Angaben der Feuerwehr nicht gebildet. Die Atemwegsirritationen der Betroffenen könnten auf schädliche Dämpfe zurückzuführen sein, die aus dem Akku ausgetreten sein sollen.

Kein Kommentar von Apple

Ob der Akku während eines Austauschs oder einer Reparatur beschädigt wurde, ist unklar. Apple will sich zu dem Vorfall nicht äußern.

Dass Akkus von Apple beim Austausch beschädigt werden und überhitzen, kommt hin und wieder vor. In Zürich und im spanischen Valencia etwa ist das im Januar dieses Jahres passiert. Da Apple derzeit den iPhone-Akkutausch vergünstigt anbietet, um sich für die schlecht kommunizierte Prozessordrosselung in alten iPhones zu entschuldigen, müssen die Apple-Store-Mitarbeiter besonders viele Geräte öffnen. Potenziell gefährlicher sind aber die wesentlich größeren Akkus im iPad.

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Auch im laufenden Betrieb können moderne Akkus überhitzen. Samsung musste 2016 eine Rückrufaktion für sein Galaxy Note 7 einleiten, nachdem mehrere Geräte in Brand geraten waren.

Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung dieses Artikels erreichte uns folgende Stellungnahme von Apple: "Derzeit untersuchen wir den Vorfall, der sich am Sonntag in Amsterdam ereignet hat. Unsere Mitarbeiter waren in der Lage, Kunden schnell und sicher zu evakuieren und das Geschäft konnte wenig später wieder geöffnet werden."

pbe



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