Apple-Tablet iPad2-Käufer monieren Display-Flecken

Gelbflecken-Probleme bei einigen Exemplaren des iPad2: Käufer des neuen Apple-Tablets beklagen, dass die Hintergrundbeleuchtung am Displayrand unregelmäßig durchscheint. Apple antwortet: kein Kommentar.

iPad2: Einige Besitzer des neuen Apple-Tablets beklagen und zeigen Displayfehler

iPad2: Einige Besitzer des neuen Apple-Tablets beklagen und zeigen Displayfehler


Am Freitag haben die ersten US-Kunden ihre neue iPads aus den Apple-Ladengeschäften getragen, nun klagen einige im Netz über Probleme mit dem Tablet. Im Forum des Apple-Portals Macrumors.com berichteten schon am Erstverkaufstag einige Nutzer über gelbe Verfärbungen auf dem iPad2-Bildschirm. In den Kommentaren bestätigen einige Personen die Beobachtung: Bei einigen tauchen die Verfärbungen am Bildschirmrand auf.

Ein iPad2-Besitzer berichtet, er habe seine neu erstandenen Tablets aufgrund dieses Fehlers im Apple-Ladengeschäft umtauschen können. Seine Fotos zeigen, dass derselbe Fehler auch bei einem der Umtauschgeräte auftritt: Stellt man das Gerät auf volle Helligkeit und zeigt einen komplett schwarzen Hintergrund an, scheint an einigen Stellen am Rand gelbliches Licht durch. Ein Käufer hat den Effekt gefilmt und das Video bei YouTube eingestellt.

Auch in Apples Hilfeforen beschreiben Käufer dieses Problem. Von diesen Einzelfällen kann man allerdings nicht auf einen grundsätzliches Produktions- oder gar Konstruktionsfehler schließen. Apple beantwortete Anfragen von SPIEGEL ONLINE zu dem Thema nicht. Nach mehreren Schätzungen ist Apple 400.000 bis 600.000 der flachen Rechner am ersten Wochenende losgeworden. Nun taucht bei einigen Geräten ein Problem auf - das kann schon mal passieren.

Aber warum?

Viele Beobachter - zum Beispiel der Technikblog Crunchgear - führen die Probleme auf nicht ausgehärteten Klebstoff zurück. Das erscheint plausibel: Bei einer Dekonstruktion des iPad2 haben die Analysten von iFixit festgestellt, dass beim iPad2 die unterschiedlichen Ebenen des Bildschirms miteinander verklebt sind. Wer das Gerät auseinandernehmen will, muss zum Hochleistungsfön greifen.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn so ein iPad2 die Produktionsanlagen verlässt, bevor der Klebstoff genügend ausgehärtet ist, könnte das zu den beobachteten Problemen führen. Das würde auch erklären, warum bei den fehlerhaften Exemplaren die Gelbflecken so unterschiedlich aussehen.

Lieferengpass beim iPad2

Das iPad2 ist in den Vereinigten Staaten derzeit so gut wie ausverkauft, und die Lieferfristen werden immer länger. Am Montag gab Apple Kunden seines US-Online-Shops an, es werde drei bis vier Wochen dauern, bis ein bestelltes iPad2 zugesandt wird. Am heutigen Mittwoch ist von vier bis fünf Wochen die Rede. Was ist der Grund für diese Lieferprobleme? Hat Apple mehr Geräte verkauft als erwartet, gibt es technische Probleme oder fehlen den Zulieferern wegen der Katastrophe in Japan (dort werden allein 40 Prozent der Flash-Speicherchips weltweit hergestellt) Bauteile? Apple beantwortet auch das nicht.

Die Lieferverzögerungen in den Vereinigten Staaten könnten dazu führen, dass das iPad in Deutschland später auf den Markt kommt als geplant. Ursprünglich hatte Apple mitgeteilt, das iPad2 werde am 25. März ausgeliefert. Allerdings hatte sich schon beim Vorgängermodell die internationale Auslieferung des neuen Touchscreen-Computers um einen vollen Monat verschoben - als Grund nannte Apple damals den Verkaufserfolg in den Vereinigten Staaten.

lis

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insgesamt 96 Beiträge
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Susiisttot 16.03.2011
1. Und?
Das ist doch nichts Neues bei Mapple - Jeder der da ein Gerät aus der ersten Produktionserie kauft hat das einzigartige Privileg ein offizeller Beta-Tester zu sein.
MasaGemurmel 16.03.2011
2. Bananen
Das ist seit 30 Jahren gängige Praxis im IT-Sektor: Hard- und Softwareprodukte sind wie Bananen - sie reifen beim Kunden.
earl grey 16.03.2011
3. Das ist nicht nur in der IT so
Zitat von SusiisttotDas ist doch nichts Neues bei Mapple - Jeder der da ein Gerät aus der ersten Produktionserie kauft hat das einzigartige Privileg ein offizeller Beta-Tester zu sein.
Das ist nicht nur in der IT so, bei Autos habe ich das auch schon erlebt...
taggert 16.03.2011
4. ...
Zitat von SusiisttotDas ist doch nichts Neues bei Mapple - Jeder der da ein Gerät aus der ersten Produktionserie kauft hat das einzigartige Privileg ein offizeller Beta-Tester zu sein.
Obwohl ich ebenfalls zu den Apple-Skeptikern gehöre, muss ich nun schon sagen dass der Kommentar so nicht ganz fair ist... Denn das ist bei ca. 98% (Vorsicht: Selbstschätzung) ALLER Hersteller von IT- Geräten so. Beispiel Microsoft... Da wird auch JEDES Produkt zu ca. 70% fertiggestellt als "Marktreif" verkauft... Und dann "reift es beim Kunden" über JAHRE... Oder Beispiel Motorola, da warten viele viele Nutzer bis heute Aufs Android 2.3 Update... Oder Beispiel WeTab GmbH... Jeder der so ein Teil schon mal in der Hand hatte, weiß das das Teil die letzte Lüge ist. Da funktioniert fast gar nichts so, wie beschrieben. Apple bringt da wenigstens Geräte die zu über 95% fertiggestellt sind (bis auf Wecker, und andere Bugs). Was eigentlich nach wie vor eine Tolle Sache ist! Nur ... wenn man sich nicht bei Jedem Apfelprodukt sofort an iTunes knebeln lassen müsste, der Service nicht so gut wie jeden Garatiefall ablehnen würde, man an das System per USB andere Geräte anschließen könnte, und ohne iTunes Daten drauf und runter bekommen würde, Widgets möglich wären... (Da kann mir jeder Applefreund sagen was er will, Widgets SIND nützlich!) DANN und nur DANN würde ich auch sofort losgehen und mir ein iPad kaufen. ;)
FA-Q 16.03.2011
5. *****
Zitat von taggertObwohl ich ebenfalls zu den Apple-Skeptikern gehöre, muss ich nun schon sagen dass der Kommentar so nicht ganz fair ist... Denn das ist bei ca. 98% (Vorsicht: Selbstschätzung) ALLER Hersteller von IT- Geräten so. Beispiel Microsoft... Da wird auch JEDES Produkt zu ca. 70% fertiggestellt als "Marktreif" verkauft... Und dann "reift es beim Kunden" über JAHRE... Oder Beispiel Motorola, da warten viele viele Nutzer bis heute Aufs Android 2.3 Update... Oder Beispiel WeTab GmbH... Jeder der so ein Teil schon mal in der Hand hatte, weiß das das Teil die letzte Lüge ist. Da funktioniert fast gar nichts so, wie beschrieben. Apple bringt da wenigstens Geräte die zu über 95% fertiggestellt sind (bis auf Wecker, und andere Bugs). Was eigentlich nach wie vor eine Tolle Sache ist! Nur ... wenn man sich nicht bei Jedem Apfelprodukt sofort an iTunes knebeln lassen müsste, der Service nicht so gut wie jeden Garatiefall ablehnen würde, man an das System per USB andere Geräte anschließen könnte, und ohne iTunes Daten drauf und runter bekommen würde, Widgets möglich wären... (Da kann mir jeder Applefreund sagen was er will, Widgets SIND nützlich!) DANN und nur DANN würde ich auch sofort losgehen und mir ein iPad kaufen. ;)
Sie haben bei der Aufzählung noch zwei "Nur" vergessen: - Das iPad3 liegt schon längst bereit...schließlich ist man seiner Fangemeinde längst schuldig, den Neukauf zur Notwendigkeit zu machen, um technologisch wenigstens halbwegs mitziehen zu können (siehe die fehlenden USB-Ports usw.) - Apple is a secret kept subsidiary of Scientology Inc. ;-)
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