Medienbericht Fehlerhaftes Bauteil angeblich der Grund für Lieferverzögerung bei Apple Watch

Apple klagt offenbar über Qualitätsprobleme bei einem wichtigen Bauteil der Apple Watch. Module, die Vibrationsalarme und leichtes "Anklopfen" am Handgelenk auslösen, fielen laut "Wall Street Journal" teilweise aus.

Apple Watch: Probleme mit einem Zulieferer aus China
AFP

Apple Watch: Probleme mit einem Zulieferer aus China


Apple habe festgestellt, dass einzelne Bauteile, die von einem chinesischen Zulieferer für die Apple Watch hergestellt werden, fehleranfällig seien, berichtet das "Wall Street Journal".

Module, die bei der Apple Watch Vibrationsalarme und leichtes "Anklopfen" am Handgelenk auslösen, fielen teilweise aus, schrieb die Zeitung mit Berufung auf informierte Personen. Das gleiche Teil von einem japanischen Produzenten habe solche Probleme nicht.

Apple will deshalb nun fast alle Bauteile von dem japanischen Zulieferer Nidec beziehen. Das Unternehmen benötige jedoch Zeit, um seine Produktion auszuweiten.

Die Apple Watch wird seit vergangenem Freitag ausgeliefert. Aktuell wird bei Online-Bestellungen eine Verzögerung bis Juni angezeigt, in den Apple Stores soll die Uhr auch erst dann verkauft werden. Das Unternehmen hat bislang keine Absatzzahlen zur Apple Watch veröffentlicht.

Das ist die Apple Watch

Apple Watch: Schon die Mittelklasse-Version kann ziemlich teuer werden. Diese Variante mit Edelstahlgehäuse und dem Edelstahlarmband Link kostet rund 1150 Euro.

Das Gliederarmband ist sehr hochwertig verarbeitet und besteht aus mehr als 100 Einzelteilen. Viele davon sind wohl notwendig für die spezielle Mechanik, die es so einfach macht, das Armband ohne Werkzeug zu kürzen.

Günstiger als das Stahlarmband ist das Sportarmband. Wer sich für das Modell aus Kunststoff entscheidet, kann 450 Euro sparen.

Damit der überstehende Teil des Sportarmbands nicht herumschlackern kann, wird er beim Schließen unter den gegenüberliegenden Teil des Armbands geschoben.

Auf der Rückseite der Apple Watch findet man die Sensoren des optischen Pulsmessers.

Die installierten Apps werden wie eine Wolke dargestellt, die man mit dem Finger verschieben kann.

Alles kommt durch: Meldungen, die in der Mitteilungszentrale des iPhones ankommen, erscheinen auch auf der Apple Watch.

Ein Dutzend Kontakte passt auf die kreisförmige "Freunde"-Übersicht, die sich mit einem Druck auf die Seitentaste jederzeit schnell aufrufen lässt.

Freunden, die auch eine Apple Watch besitzen, kann man seinen Pulsschlag schicken, indem man mit zwei Fingern auf das Display drückt. Dem Empfänger wird der Puls dann mithilfe der Taptic Engine spürbar gemacht. Eine nette Idee, aber letztlich nur eine Spielerei.

Ein bisschen Computerei gibt es auch bei der Apple Watch. Im Menü Einstellungen lassen sich grundlegende Parameter festlegen. Besonders viel gibt es hier aber nicht einzustellen.

Lange Leitung: Das Ladekabel der Apple Watch ist mit zwei Metern erheblich länger als beispielsweise die Ladekabel von iPhones und iPads.

Kontakt ohne Kontakte: Das Ladekabel wird magnetisch am Gehäuse gehalten, eine Buchse gibt es nicht, der Strom wird schnurlos per Induktion übertragen.

Ist der Kontakt zum Ladekabel hergestellt, leuchtet für wenige Sekunden diese Meldung auf, danach schaltet sich das Display wieder ab. Der Ladevorgang dauerte im Test, je nach Entladezustand des Akkus, meist weniger als eine Stunde.

Apple liefert zehn verschiedliche Zifferblätter mit, die man farblich und hinsichtlich der angezeigten Daten anpassen kann. Dies sind drei Beispiele.

syd/dpa/Reuters

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insgesamt 28 Beiträge
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Seite 1
axcoatl 30.04.2015
1. Typischer Clickbait Artikel ...
... basierend suf Hörensagen: irreführende Einleitung, denn es wird getan, als wäre das eine Aussage von Apple, basiert aber - wieder einmal - auf einen WSJ Artikel, und das WSJ schmeisst allzu oft Geschichten raus, die sich im Nachhinrin als Unsinn entpuppen. Manchmal könnte man das sls ein System sehen, um Schlagzeilen zu produzieren: ein Freund eines Freundes, des informierten Freundes ... ohne irgend etwas Nachprüfbares. Fakt ist: meine zunächst für Mitte Mai angekündigte Apple Watch Sport erhalte ich laut gestriger SMS bereits heute. Keine Verzögerung in Sicht.
malu501 30.04.2015
2. Das Ding ist was es ist
Von fleißigen Kinderhänden zusammengeschraubter, durch aggressives Marketing aufgepäppelter Schrott.
hschmitter 30.04.2015
3.
Komisch, gerade die Apple-Gläubigen loben doch immer die hohe Qualität ihrer Produkte. Seit Apple aus seinem Underdog-Status raus ist, ist es für mich ein gnadenloserer Monopolist als es Mickysoft jemals war. Dazu kommt noch, das die Marketing-Abteilung offensichtlich deutlich mehr Ideen hat als die Produktentwicklung - immer sehr viel Geschrei um wenig Aufregendes.
fd2fd 30.04.2015
4.
Und die Medien haben gedacht die Nachfrage wäre so gross...
Hank Hill 30.04.2015
5. Warum
macht SPON permanent Werbung für Apple ? Jetzt fehlt ein Bauteil und es gibt eine Meldung. Lächerlich.
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