Autos der Zukunft Fahren oder gefahren werden

Künftig sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören, den Verkehr sicherer machen. Was aber bedeutet das für die Menschen? Darum geht es in der neuen Folge des Podcasts "Netzteil".

Autonomes Fahren, so wie Hersteller Volvo es sich vorstellt
Volvo

Autonomes Fahren, so wie Hersteller Volvo es sich vorstellt


Tech-Podcast Netzteil #8: Autos der Zukunft: Wenn Computer das Steuer übernehmen

Automatische Einparkhilfen oder Stauassistenten - schon heute hilft Technik vielen Autofahrern. Das nächste Ziel der Autohersteller und auch großer Tech-Firmen: autonome Fahrsysteme. Schon in wenigen Jahren sollen autonom fahrende Autos zum Alltag gehören, prognostizieren Branchenexperten.

Fahren oder gefahren werden - diese Frage wird sich in Zukunft dann kaum einer mehr stellen. Software wird dem Menschen auch im Auto immer mehr Aufgaben abnehmen. Doch was bedeutet das für die Verkehrsteilnehmer?

In der achten und vorerst letzten Folge des Tech-Podcasts "Netzteil" sprechen Christoph Stockburger, Redakteur im Auto-Ressort, und Judith Horchert aus dem Netzwelt-Ressort zusammen mit Moderatorin Teresa Sickert über autonomes Fahren und den Verkehr der Zukunft.

Teresa Sickert, Judith Horchert und Christoph Stockburger (v.l.n.r.).
Joy Kroeger

Teresa Sickert, Judith Horchert und Christoph Stockburger (v.l.n.r.).

Darum geht es in "Netzteil"

Die Folge übers autonome Fahren gehört zur ersten Staffel von "Netzteil". Darin widmet sich die Redaktion des Netzwelt-Ressorts den Fragen der Zukunft. In jeder von insgesamt acht Folgen geht es um ein bestimmtes Thema - von Fake News über Sexroboter bis hin zum Gaming der Zukunft.

Mit Folge acht zum Auto der Zukunft schließen wir unsere erste "Netzteil"-Staffel ab. Wie hat Ihnen Staffel 1 gefallen? Haben Sie Wünsche und Anregungen für Staffel 2? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

Wie und wo kann ich den Podcast kostenlos abonnieren?

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Falls Sie Folge 7 verpasst haben - hier können Sie die Folge von letzter Woche nachhören:

Tech-Podcast Netzteil #7: "Und wenn Spotify und Netflix dicht machen?" Streamen vs. Besitzen


acg

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insgesamt 31 Beiträge
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Seite 1
112211 12.09.2017
1. zu Fuß
Eine weitaus größere Herausforderung scheint mir das autonome zu Fuß gehen zu sein. Wäre es leicht, würden es die meisten ohne Assistenzsysteme, aus eigenem Antrieb, schaffen. Da es aber eben viele nicht machen, scheint es besonders schwierig zu sein, und daher unbedingt Assistenzsysteme benötigen.
marty_gi 12.09.2017
2. Tempolimits
Schon heute ginge es, dass in Verbindung von Tempomat und Verkehrszeichenerkennung das automatische Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen erfolgen koennte - in wenigen Wagen sind diese Funktionen aber verknuepft, und in noch wenigeren wird dies auch genutzt. (Auch wenn ich persoenlich es fuer sinnvoll halten wuerde - trotz dem ich kein Fan des autonomen Fahrens bin) Warum wird es nicht genutzt? Freie Fahrt fuer freie Buerger, bremsen nur bei Blitzern (siehe Blitzer-Marathon), ansonsten eben so schnell wie man vor sich selbst vertreten kann. Wie soll da jemals autonomes Fahren funktionieren? Darauf konnte mir irgendwie noch keiner Auskunft geben. Klingt alles schoen und gut, aber in Deutschland wird dies Utopie bleiben. Solange es kein generelles Tempolimit gibt und die Strafen fuer Vergehen laecherlich (Portokasse) sind, ist autonomes Fahren in Deutschland nur ein Technik-Gimmik zum Angeben, oder vielleicht noch fuer die Minderheit, die sich tatsaechlich an die Regeln haelt und auf Besserung hofft.....
Alias_aka_InCognito 12.09.2017
3. Hype Thema autonomes Fahren
Diese Erforschung des autonomen Fahrens ist ein Teilgebiet der Robotik, KI und Mustererkennung, die schon mehr oder weniger intensiv seit Jahrzehnten verfolgt wird. Jetzt ist aber das Geld großer Investoren da, die Rechenpower der Halbleiter hoch genug, die Kameras hochauslösend und viele Forscher sind mit der Entwicklung von Algorithmen beschäftigt. Die Probleme bleiben aber, nämlich das der freie Straßenverkehr hochkomplex ist und daher nicht ansatzweise vollständig in einer Software abgebildet und von dieser beherrscht werden kann. Es gibt immer Unwägbarkeiten, Singularitäten und Friktionen, die unmöglich in ihrer Gesamtheit von der Software einwandfrei erkannt und gelöst werden könnten. Wenn man die Software als einen Fahrer qualifizieren würde, hätte dieser eine autistische Störung und eine geringe Intelligenz. Zudem noch Einschränkungen in der Mustererkennung und von der akustischen Sensorik her taub. Sobald er in ungewohntes Terrain reinkommt, die bei ihm nicht vorprogrammiert ist, übt er gefährliche Fahrmanöver aus und reagiert nicht mehr adäquat auf Gefahrensituationen. So ein Fahrer würde niemals einen Führerschein kriegen. Sicher gibt es auch menschliche Fahrer, die auch nicht besser Fahren als eine beschränkte Software. Aber im großen Mittel sind autonome Fahrzeuge dennoch viel zu gefährlich, wenn sie absolut autonom sind. Teilautonom wie das Spurhalten und das Fahren auf der Autobahn sind durchaus praktikabel, aber auch da würde ich mich auf so ein System nicht vollständig verlassen, weil es nicht garantiert ist, dass diese Software absolut jede Situation beherrschen kann. Diese kann es auch nicht geben, deshalb gibt es ja auch bei diesen teilautonomen System auch eine zyklische Anwesenheitskontrolle des Fahrers. Warum das in den USA mit Tesla besser funktioniert kann z.T. damit erklärt werden, dass die Strukturierung der Verkehrswege in den USA übersichtlicher, einfacher und beinahe idiotensicher ist. Ein richtiger Härtetest für den Tesla wäre es, wenn es mal in Italien, Frankreich oder in einer asiatischen Großstadt autonom fahren sollte.
th.diebels 12.09.2017
4. Wenn ich nicht selbst fahren will
fährt entweder meine Frau oder das Taxi oder der Linienbus ! Aber garantiert kein "Geist" !
theanalyzer 12.09.2017
5. Freude am Fahren!
Ich habe Freude am Fahren und sitze am liebsten selbst am Volant. Egal, ob nun im modernen 7er, im feinen Bentley oder im sportlichen SL. In all meinen Autos will ich meistens selbst chauffieren, und die 8 Zylinder brubbeln lassen.
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