Neue Gadgets: Dieser Ghettoblaster ist von Pappe

Eine Boombox zum Selberbasteln, ganz aus Pappe und gegen Aufpreis auch mit dem eignen Logo versehen, soll Käufer und Finanziers anlocken. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: Ein drahtloser Dinge-Finder und ein aggressiv-durchblickloser Kopfhörer.

Berlin Boombox: 14.000 Dollar Startkapital braucht der Designer für die Produktion Zur Großansicht
Axel Pfaender

Berlin Boombox: 14.000 Dollar Startkapital braucht der Designer für die Produktion

Weil ihm die bisher erhältlichen externen Lautsprecher für seinen MP3-Player nicht gefielen oder schlicht zu teuer waren, hat sich der Berliner Designer Axel Pfaender seinen selbst gebastelt - aus Karton. Gestaltet wie ein klassischer Ghettoblaster sucht er jetzt Unterstützer für die Vermarktung seiner Boombox.

"Berlin" hat ja vielerorts einen coolen Beiklang. Die Stadt gilt als hip, trendy und was man sich da noch ausdenken mag. Ein bisschen setzt Axel Pfaender auch auf diesen Effekt, wenn er seine Produktidee "Berlin Boombox" nennt. Man sieht sie geradezu vor Augen, die Intellektuellen, die Kreativen, die Hipster, wie sie sich für Retro begeistern können (oder war das Vintage?).

Wer das Projekt finanziell unterstützen will, kann das auf Kickstarter tun. Aktuell sind es noch drei Wochen bis zum Ende der Laufzeit. 14.000 Dollar braucht Axel Pfaender. Derzeit kann man die Boombox noch für 50 Dollar bestellen, später soll sie 59 Dollar kosten. Für 100 Dollar gibt es eine Version im speziellen Kickstarter-Design. Ab 250 US-Dollar kann man sein eigenes Logo integrieren lassen. Und wer gar 500 US-Dollar ausgibt bekommt den Designer gleich dazu - jedenfalls für einen Abend. Denn mit so großzügigen Spendern geht Axel Pfaender Essen und zeigt ihnen Berlin Mitte.
(Jan Tißler via Oh Gizmo)

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1.
Ingmar E. 07.04.2012
Folgendes Dinge-Finder-Gadget wäre nett: In jedes Zimmer in der Wohnung zwei Kameras zur Einsicht jeden Winkels. Alle angeschlossen an den heimischen PC, der einen Grundriss der Wohnung eingespeichert hat. Jetzt muss dieser PC in der Lage sein eine Person im Zimmer zu erkennen. Dann markiert man Gegenstände. Hält sie z.B. kurz vors Gesicht und gibt ihnen einen Namen. Der PC merkt sich Aussehen und Bezeichnung (wenn das ein Hund mit Spielzeug schafft, wird ein PC das auch schaffen, oder?). Ich benutze den Gegenstand ab dem und lege ihn irgendwohin, und werde die ganze Zeit vom PC beobachtet, der abspeichert wo der Gegenstand liegt. Wenn ich den Gegenstand suche, kann ich ihn mir im Programm auf dem Grundriss anzeigen lassen, oder das Programm führt mich nach dem "wärmer-kälter" Prinzip dahin, indem es z.B. meine Stereoanlage nutzt um unterschiedliche Töne zu erzeugen, je nachdem ob ich dem Gegenstand näher komme oder mich entferne. Mittelfristig wäre ich bereit für so eine funktionierende Lösung eine höhere dreistellige, evtl. sogar niedrige vierstellige Summe auszugeben, wenn ich überlege wieviel Zeit ich damit sparen könnte.
2.
rptr 08.04.2012
Zitat von Ingmar E.Folgendes Dinge-Finder-Gadget wäre nett: In jedes Zimmer in der Wohnung zwei Kameras zur Einsicht jeden Winkels. Alle angeschlossen an den heimischen PC, der einen Grundriss der Wohnung eingespeichert hat. Jetzt muss dieser PC in der Lage sein eine Person im Zimmer zu erkennen. Dann markiert man Gegenstände. Hält sie z.B. kurz vors Gesicht und gibt ihnen einen Namen. Der PC merkt sich Aussehen und Bezeichnung (wenn das ein Hund mit Spielzeug schafft, wird ein PC das auch schaffen, oder?). Ich benutze den Gegenstand ab dem und lege ihn irgendwohin, und werde die ganze Zeit vom PC beobachtet, der abspeichert wo der Gegenstand liegt. Wenn ich den Gegenstand suche, kann ich ihn mir im Programm auf dem Grundriss anzeigen lassen, oder das Programm führt mich nach dem "wärmer-kälter" Prinzip dahin, indem es z.B. meine Stereoanlage nutzt um unterschiedliche Töne zu erzeugen, je nachdem ob ich dem Gegenstand näher komme oder mich entferne. Mittelfristig wäre ich bereit für so eine funktionierende Lösung eine höhere dreistellige, evtl. sogar niedrige vierstellige Summe auszugeben, wenn ich überlege wieviel Zeit ich damit sparen könnte.
Hunde sind, wie Menschen, von selber lernfähig. Wenn du einem Computer 100000x zeigst wo der Knochen versteckt ist, wird er immer noch nicht in der Lage sein von alleine eine Lösung zu finden. Es wäre wahrscheinlich einfacher jedem Gegenstand einen RFID Chip zu implantieren und über eine Art Häuslichem GPS die Gegenstände zu finden. Zum Artikel; so ein Pappradio sieht sicherlich recht Stylisch aus, wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ähnlich tollen Sound wie das Handy ohne Dockingstation haben!
3. Muß ich haben! Sofort!
liquimoly 08.04.2012
Boombox! Auf den Klang bin ich gespannt! Ach ja, ist ja für mp3, da ist´s eh wurscht! Dinge-Sucher U Grok It! Auch so´n wichtiges Teil ! Schlüssel verbummelt, Handy verbummelt, Kopf verbummelt, ach nee, der ist ja angewachsen. Wer sucht den das Suchgerät, wenn´s auch verbummelt wurde? One-Sense-Kopfhörer! Der ist aber kompakt, gibt´s denn dazu auch einen Aufbewahrungskoffer? Sicher auch nützlich auf der Straße, andere Verkehsteilnehmer übersehen oft, daß man gerade mit dem Smartphone beschäftigt ist. Mit dem Kopfhörer passiert das nicht mehr! Und da der aus Vollgummi ist, stößt man sich an den Laternen auch nicht mehr die Birne! Find´ich alles total super;-)
4. Zeit sparen
liquimoly 08.04.2012
Zitat von Ingmar E.Folgendes Dinge-Finder-Gadget wäre nett: In jedes Zimmer in der Wohnung zwei Kameras zur Einsicht jeden Winkels. Alle angeschlossen an den heimischen PC, der einen Grundriss der Wohnung eingespeichert hat. Jetzt muss dieser PC in der Lage sein eine Person im Zimmer zu erkennen. Dann markiert man Gegenstände. Hält sie z.B. kurz vors Gesicht und gibt ihnen einen Namen. Der PC merkt sich Aussehen und Bezeichnung (wenn das ein Hund mit Spielzeug schafft, wird ein PC das auch schaffen, oder?). Ich benutze den Gegenstand ab dem und lege ihn irgendwohin, und werde die ganze Zeit vom PC beobachtet, der abspeichert wo der Gegenstand liegt. Wenn ich den Gegenstand suche, kann ich ihn mir im Programm auf dem Grundriss anzeigen lassen, oder das Programm führt mich nach dem "wärmer-kälter" Prinzip dahin, indem es z.B. meine Stereoanlage nutzt um unterschiedliche Töne zu erzeugen, je nachdem ob ich dem Gegenstand näher komme oder mich entferne. Mittelfristig wäre ich bereit für so eine funktionierende Lösung eine höhere dreistellige, evtl. sogar niedrige vierstellige Summe auszugeben, wenn ich überlege wieviel Zeit ich damit sparen könnte.
Was man mit der Zeit alles machen könnte, z.B. noch mehr Sachen verbummeln ...
5.
Ingmar E. 09.04.2012
Zitat von liquimolyWas man mit der Zeit alles machen könnte, z.B. noch mehr Sachen verbummeln ...
Die Wegezeit wäre optimiert ^^. Heisst es nicht ein optimales Lagersystem mit effektiven kurzen Wegen ist chaotisch einsortiert? Im Prinzip funktioniert mein Chaos ja, bloß die Wiederfindzeiten könnten noch schneller sein. Dass mit den Chips auf jedem Gegenstand halt ich für nicht praktisch, ich hab einfach zuviele Kleinteile die mal in die Hand genommen werden, wie z.B. Karten, Papiere, etc.pp., ich kann nicht x-tausend chips kaufen, die wohl nötig wären um alle Gegenstände im Haushalt zu erfassen. Und vor allem sind die blöden Chips so ausgelegt, dass sie prinzipiell von jedem mit einem Lesegerät ausgelesen werden können, und das ließe sich wohl nur mit Tapeten mit metallgeflecht und Innenausbau a la faradayischen Käfig stoppen. Und wo ich die Zeit investieren würde, na da hatte ich noch nie Probleme mir was einfallen zu lassen. Wer ist denn so bescheuert und gestattet jedem x-beliebigen seine Gegenstände zu erfassen.
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