Über den ersten Helm hatten sich unsere amerikanischen Freunde ja genügend lustig gemacht, aber an der TU Braunschweig hat man alles andere als geschlafen. Die neue Version ihres Brain-Computer-Interfaces, das nebenher auch als tragbares Elektroenzephalogramm dient, sieht nämlich jetzt aus wie ein Kopfhörer - und damit schon viel besser.
Gegenüber einem herkömmlichen EEG fällt vorteilhaft auf, dass man sich nachher das Haarewaschen sparen kann. Die Empfindlichkeit kann sich mit medizinischem Gerät zwar nicht messen, aber das Ding ist ja auch anders gedacht: Inzwischen kann man damit immerhin schon fernsteuerbare Autos durch die Kurve "denken". Am Gewicht von 500 Gramm soll bis zur Marktreife (circa Mitte dieses Jahrzehnts) ebenso noch gearbeitet werden wie an der Empfindlichkeit der Sensoren.
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