Photoshop-Projekt: So werden die Farben schön cremig

Von Christoph Künne

Weiche, satte Farbtönen irgendwo zwischen Pastelltönen und lichtem Bunt - bei Außenaufnahmen können Blumen, Menschen und Tiere in solch cremigen Farbtönen erstrahlen. Das Fachmagazin Docma erklärt, wie man am Rechner diese Bildwirkung erzeugt.

Cremige Farben: So erstrahlt ein dunkles Ausgangsbild nach etwas BildbearbeitungZur Großansicht
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Cremige Farben: So erstrahlt ein dunkles Ausgangsbild nach etwas Bildbearbeitung

Blumen, Menschen und Tiere, aufgenommen außerhalb des Studios, Lifestyle-Details oder Motive im Grünen - cremige, weiche, satte Farben stehen allen Motiven, die man sich auch gut in einem schwedischen Gartenkatalog vorstellen könnte.

Zur Bildbearbeitung empfiehlt es sich, mit einem Raw-Bild im Raw-Konverter zu starten. Aber man kann auch gut mit einem JEPG-Bild - nach den entsprechenden Voreinstellungen - im Raw-Konverter arbeiten. Nur müssen Sie wahrscheinlich bei den folgenden Schritten etwas behutsamer vorgehen.

1. Schritt: Belichtungskorrektur

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Unser Bild ist ziemlich dunkel belichtet, hier schafft eine Belichtungskorrektur um zwei EV die Grundlage für den späteren Look. Wer sein Motiv bereits in der Kamera auf Tauglichkeit für solche Looks prüfen will, kann schon bei der Aufnahme um ein bis zwei Blenden überbelichten. Damit die Lichter nicht ausbrechen, empfiehlt es sich diese abzudunkeln. In Photoshop CS6 mit dem "Lichter"-Regler, in früheren Versionen mit "Wiederherstellen".

2. Schritt: Kontraste

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Noch sieht das Ganze nur wie ein etwas zu helles Foto aus. Wenn Sie aber den "Kontrast" extrem vermindern und gleichzeitig die "Klarheit" erheblich steigern, ergeben sich weiche, aber dennoch nicht verwaschene Kontraste, die ein wenig an eine Zeichnung erinnern.

Bei Porträts führen die bisher vorgenommenen Veränderungen oft zu einem eindrucksvoll weichen Teint. Weiter steigern lässt sich der Effekt durch eine zugeschaltete "Rauschreduzierung" im Bedienfeld "Details".

3. Schritt: Farbigkeit

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Das Schwierigste bei dieser Bearbeitung ist die Einstellung der Farbigkeit. Sie ist vor allem Geschmackssache, von daher wollen wir uns hier auf die Benennung der - zurückhaltend einzusetzenden - Werkzeuge beschränken. Wärme ins Bild bringt der Regler "Farbtemperatur". Wenn das Ergebnis noch zu "pastellig" ist, kann man mit dem Sättigungsregler die gesamte Farbigkeit anheben. Einzelne Farben lassen sich im Bedienfeld "HSL/Graustufen" ansteuern und im Bedienfeld "Teiltonung" können zusätzlich subtile Farbüberlagerungen eingestellt werden.

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insgesamt 5 Beiträge
mitleserb 03.08.2012
Das Orginal ist blaustichig, das bearbeitete gelbstichig... keines von beiden enthält ein reines Weiß. Meiner Meinung nach sollte der Weißabgleich dazu dienen, ein reines Weiß herzustellen. Die Farbmanipulation kann man dann [...]
Das Orginal ist blaustichig, das bearbeitete gelbstichig... keines von beiden enthält ein reines Weiß. Meiner Meinung nach sollte der Weißabgleich dazu dienen, ein reines Weiß herzustellen. Die Farbmanipulation kann man dann später vornehmen ohne dieses Weiß zu zerstören.
anders_denker 03.08.2012
mag am motiv liegen, weder ausgangsbild noch das nachbearbeitet wirken wirklich gelungen. zu unruhig und auch zu farbstichig. RAW-Converter... zwar können inzwischen auch einige Kompakte RAW, aber die wenigsten nutzen dies, [...]
mag am motiv liegen, weder ausgangsbild noch das nachbearbeitet wirken wirklich gelungen. zu unruhig und auch zu farbstichig. RAW-Converter... zwar können inzwischen auch einige Kompakte RAW, aber die wenigsten nutzen dies, JPG ist nun mal massentauglicher. Manchmal ist aber PS "light" im Camera Karton. Vorsichtiges erklären was die Regler, die es neben dem AUTO-Knopf gibt bewirken könnte einige besser heranführen. Schritt für schritt...
Loosa 03.08.2012
Ich finde diese SPON-Projekte ja nicht per se schlecht. Aber gehen die eigentlich auch mit Photoshop Elements? Beziehungsweise, sollten diese Arbeiten nicht besser gleich mit Elements (oder einer kostenlosen Alternative) gezeigt [...]
Ich finde diese SPON-Projekte ja nicht per se schlecht. Aber gehen die eigentlich auch mit Photoshop Elements? Beziehungsweise, sollten diese Arbeiten nicht besser gleich mit Elements (oder einer kostenlosen Alternative) gezeigt werden? Für Profis decken diese Tutorials ja eher Grundlagenwissen ab. Und die Zahl der Hobbyfotographen, die eine legale Version von Photoshop CS6 besitzen oder sich Adobes Cloud für €60 im Monat leisten, dürfte sehr, sehr überschaubar sein. Ich frag mich einfach wer hier die Zielgruppe sein soll.
DrStrang3love 04.08.2012
Vielleicht ist das nicht ganz klar geworden, aber der Gelbstich ist Absicht. Naja, so wie's da steht, stammt der Artikel aus Docma (http://www.docma.info) - und das richtet sich eher an Profis und (sehr) ambitionierte [...]
Zitat von mitleserbDas Orginal ist blaustichig, das bearbeitete gelbstichig... keines von beiden enthält ein reines Weiß.
Vielleicht ist das nicht ganz klar geworden, aber der Gelbstich ist Absicht. Naja, so wie's da steht, stammt der Artikel aus Docma (http://www.docma.info) - und das richtet sich eher an Profis und (sehr) ambitionierte Hobbyfotographen, die sich mit PSE nicht aufhalten.
csar 04.08.2012
Wer Ps besitzt sollte das schon wissen, sinnvoller wären solche Tutorials für einfachere Bildbearbeitungsprogramme, wie sie von Gelegenheitsfotographen benutzt werden und 80 statt 800 Euro kosten. Vielleicht sind solche [...]
Wer Ps besitzt sollte das schon wissen, sinnvoller wären solche Tutorials für einfachere Bildbearbeitungsprogramme, wie sie von Gelegenheitsfotographen benutzt werden und 80 statt 800 Euro kosten. Vielleicht sind solche Programme zu einfach zu bedienen, so dass es keiner Anleitung bedarf...
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  • Freitag, 03.08.2012 – 13:09 Uhr
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