Bildoptimierung mit Gradationskurven Wie Kurven Fotos schöner machen

Kennen Sie Gradationskurven? Sollten Sie aber, denn mit ein paar Mausklicks hilft diese Funktion in Programmen wie Photoshop, den Kontrast und die Farbdarstellung eines Bildes zu optimieren.

Olaf Giermann/ Docma

Von "Docma"-Autor Olaf Giermann


Die Gradationskurve ist eines der mächtigsten Werkzeuge in Photoshop und vielen anderen Bildbearbeitungsprogrammen. Mit ihr können Sie den Kontrast und die Farben eines Bildes komfortabel, schnell und dabei auch sehr präzise optimieren.

So lassen sich alle Korrekturen, die Sie beispielsweise mit den Funktionen "Helligkeit/Kontrast", "Tonwertkorrektur", "Farbbalance" und "Umkehren" sowie den Autokorrekturoptionen im "Bild"-Menü erzielen können, auch mit einer "Gradationskurve" umsetzen.

Dabei ist diese dank ihrer bis zu 64 unabhängig voneinander und tonwertgenau verschiebbaren Punkte viel genauer. Außerdem sehen Sie auf einen Blick, welche Änderungen Sie in welchen Kanälen in den einzelnen Helligkeitsbereichen vorgenommen haben.

In einem RGB-Bild stehen Ihnen pro "Gradationskurven"-Korrektur vier verschiedene Kurven zur Verfügung. In der Gesamtkurve (Komposit-Kanal) ändern Sie nur Helligkeit und Kontrast des Bildes. Bearbeiten Sie die drei Kurven für den Rot-, Grün- und Blau-Kanal, verändern Sie auch die Farben des Bildes. Das können Sie sich zunutze machen, um entweder Farben präzise zu korrigieren und Farbstiche zu entfernen, oder aber, um Ihrem Foto einen - anders als bei Farbstichen - beabsichtigten Farb-Look zu geben.

Dank dem "Zielgerichtet-korrigieren-Werkzeug" können Sie Kontrast und Farbe sogar durch Klicken und Ziehen im Bild korrigieren.

Gefunden in

Fazit: Empfehlenswert

Die "Gradationskurve" ist ein universelles Werk für Kontrast und Farbkorrekturen, das sowohl schnelle, grobe Korrekturen als auch exakte Tonwertänderungen erlaubt. Da es eine "Gradationskurve" auch in Lightroom, Camera Raw und in vielen Bildbearbeitungsprogrammen und Smartphone-Apps gibt, lohnt sich das Erlernen dieses Tools umso mehr.

In den folgenden Bilderstrecken zeigen wir, wie Sie Gradationskurven für Korrekturen der Bildhelligkeit und für Farbänderungen einsetzen können. Weitere Tipps und Tricks zum Umgang mit diesem Werkzeug finden Sie in der aktuellen "Docma".

Fotostrecke

4  Bilder
Bildbearbeitung: Helligkeitskorrekturen mit Gradationskurven
Fotostrecke

4  Bilder
Photoshop-Akademie: Farbänderungen mit Gradationskurven


insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
seb_fornpost 09.02.2019
1. Gääähhhnn
Ich zitiere mal aus dem Artikel:"Da es eine "Gradationskurve" auch in Lightroom, Camera Raw und in vielen Bildbearbeitungsprogrammen und Smartphone-Apps gibt, lohnt sich das Erlernen dieses Tools umso mehr." Genau. Heerscharen von Fotobegeisterten und Profis arbeiten seit sehr langer Zeit mit Gradationskurven (sogar schon in der analogen Zeit, da allerdings war die bewusste Kontrastierung noch etwas schwieriger als heute im Zeitalter von KlickiBunti ;-) ). Nichts Neues also.
DrStrang3love 10.02.2019
2.
Zitat von seb_fornpostIch zitiere mal aus dem Artikel:"Da es eine "Gradationskurve" auch in Lightroom, Camera Raw und in vielen Bildbearbeitungsprogrammen und Smartphone-Apps gibt, lohnt sich das Erlernen dieses Tools umso mehr." Genau. Heerscharen von Fotobegeisterten und Profis arbeiten seit sehr langer Zeit mit Gradationskurven (sogar schon in der analogen Zeit, da allerdings war die bewusste Kontrastierung noch etwas schwieriger als heute im Zeitalter von KlickiBunti ;-) ). Nichts Neues also.
Das ist zwar richtig, aber nur mal so als Gedanke: was, wenn sich dieser Artikel an Neueinsteiger und nicht an Profis richtet?
napoleonwilson 10.02.2019
3. Fotorealität
Und was ist mit der Realität ? Derzeit sieht man immer nur Fotos, die optisch perfekt sind, nur spiegeln diese nicht die Realität wieder. Man kann seine Fotos automatisch korrigieren lassen ect. Nur wie war dann die echte Aufnahme ? Die Zeiten des Diafilms waren m.E. nach realistischer. Aber das mag jeder sehen wie er mag.
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