Bildbearbeitung Wie man kleine Bilder größer rechnet

Von Sven Fischer

7. Teil: Fazit


Die Testergebnisse in Ausschnitten: Von links nach rechts jeweils Handy-Bild, Webbild und DSLR-Foto, von oben nach unten onOne Perfect Resize 7, Benvista Photozoom Pro 4, Akvis Magnifer, Alien Skin Blow Up 2.0 Im Vergleich dazu die Ergebnisse aus Adobe Photoshop CS5 (letzte Reihe), berechnet mit "bikubisch schärfer".
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Die Testergebnisse in Ausschnitten: Von links nach rechts jeweils Handy-Bild, Webbild und DSLR-Foto, von oben nach unten onOne Perfect Resize 7, Benvista Photozoom Pro 4, Akvis Magnifer, Alien Skin Blow Up 2.0 Im Vergleich dazu die Ergebnisse aus Adobe Photoshop CS5 (letzte Reihe), berechnet mit "bikubisch schärfer".

Bevor man relativ viel Geld in eine spezialisierte Software steckt, sollte man erst einmal die Möglichkeiten von Photoshop ausreizen. Hier ist insbesondere die Stufeninterpolation und gelegentliches Schärfen zwischen einzelnen Stufen eine erfolgversprechende Methode, die sich zudem hervorragend automatisieren lässt. Unter www.docma.info/9030.html steht Ihnen eine solche Aktion zur Verfügung. Sie können sich

ein entsprechendes Plug-in auch bei Fred Miranda für 25 Dollar herunterladen.Von den vorgestellten Modulen sind nur onOne Perfect Resize 7 und Alien Skin Blow Up 2.0 wirklich praxistauglich. Sie bieten eine gute Qualität, Übersichtliche Benutzerführung und eine vernünftige Geschwindigkeit. Insbesondere der Punkt Geschwindigkeit ist der große Haken bei Benvista Photozoom Pro 4. Die Interpolation des DSLR-Bildes dauerte gut 50 Minuten, das ist ein heutzutage inakzeptabler Wert, insbesondere im Vergleich zu den Konkurrenten (im Vergleich dazu: Photoshop ca. 4 Minuten, onOne ca. 9 Minuten, Blow Up ca. 5 Minuten).

Akvis Magnifier bringt qualitativ keinen Vorteil und führt bei großen Datenmengen eventuell sogar zum Absturz des Rechners. Hier kann guten Gewissens keine Empfehlung für die Praxis gegeben werden.

Anhand der ausgewählten Beispiele zeigt sich, dass die Qualität der Interpolation in erster Linie von der Qualität des Ausgangsbilds abhängt. Bei dem DSLR-Foto hatten keiner der Kandidaten qualitative Probleme (abgesehen von der Geschwindigkeit). Beim Handy-Bild gab es allerdings bereits Unterschiede im Schärfeeindruck. Beim Webbild, das eine extreme Interpolation erfordert, trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier sind die qualitativen Unterschiede deutlich zu sehen. Es erweist sich, dass bikubische Interpolation, stufenweise angewandt und sinnvoll ergänzt durch einzelne Schärfeschritte, nicht die schlechteste Variante darstellt.

Interpolation - Überblick

Produkt Besonderheiten Gesamteindruck Preis Empfehlungen
One Perfect Resize 7 Fraktalberechnung, langsamer als Photoshop **** 149,95 Euro Professionell einsetzbare Software
Benvista Photozoom Pro R-Spline Methode, 12 verschiedene Methoden *** 169,00 Euro Qualität gut, Geschwindigkeit bei bester Methode sehr langsam
Akvis Magnifer 4 instabil, sehr langsam * 99,00 Euro nicht empfehlenswert
Alien Skin Blow Up 2 gute Geschwindigkeit, Qualität vergleichbar mit Photoshop **** 249,00  US-Dollar Professionell einsetzbare Software, Preis zu hoch
Si Pro 2.5 basiert auf Stair Interpolation *** 24,90 US-Dollar Alternative zu Erstellung eigener Aktionen

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insgesamt 17 Beiträge
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Seite 1
kognitive-dissonanz 01.05.2011
1. Lustiges Apfel-mit-Birnen-Vergleichen
Zitat: "Bevor man relativ viel Geld in eine spezialisierte Software steckt, sollte man erst einmal die Möglichkeiten von Photoshop ausreizen" Schon mal geschaut, was Photoshop so kostet? Muss man heutzutage nicht mehr kaufen? Ja dann ....
Aragorn, 01.05.2011
2. Fazit ist völlig falsch. Jedes der Programme ist deutlich billiger als PS.
Photoshop dürfte der mit Abstand teuerste Testkanidat sein. Warum wird das nirgends erwähnt? Mir scheint das eine einzige Indirekte Werbung für Photoshop zu sein. Wer hat den Artikel geschrieben? Adobee? Als alternative hätte man z.B. GIMP (erhältlich für Mac,Windows,Linux u.a.) nehmen können. DAs kostet wirklich nichts. Und da wäre ein Vergleich wirklich sinnvoll nach dem Motto "muss ich Geld ausgeben oder geht es auch so". Denn so heisst es kaufe ich besser für 1000€ Photoshop oder für 100€ ein Bildvergrösserungsprogramm. Das Fazit ist weil die Information des Photoshoppreises fehlt völlig falsch. Wer nur Bilder vergrössern will und sonst nichts (oder sonst Gimp o.ä. verwendet) ist mit jedem der Bildvergrösserungsprogramme besser beraten als mit dem Kauf von Photoshop.
Kapnix, 01.05.2011
3. kT
Zitat von kognitive-dissonanzZitat: "Bevor man relativ viel Geld in eine spezialisierte Software steckt, sollte man erst einmal die Möglichkeiten von Photoshop ausreizen" Schon mal geschaut, was Photoshop so kostet? Muss man heutzutage nicht mehr kaufen? Ja dann ....
Nö bei den durch den Artikel angesprochen Personenkreis kann man PS wohl voraussetzen, für den Rest reichen die resize Funktionen diverser Grafikprogramme.
homeuser 01.05.2011
4. Lustiger Artikel
Zitat von AragornPhotoshop dürfte der mit Abstand teuerste Testkanidat sein. Warum wird das nirgends erwähnt? Mir scheint das eine einzige Indirekte Werbung für Photoshop zu sein. Wer hat den Artikel geschrieben? Adobee? Als alternative hätte man z.B. GIMP (erhältlich für Mac,Windows,Linux u.a.) nehmen können. DAs kostet wirklich nichts. Und da wäre ein Vergleich wirklich sinnvoll nach dem Motto "muss ich Geld ausgeben oder geht es auch so". Denn so heisst es kaufe ich besser für 1000€ Photoshop oder für 100€ ein Bildvergrösserungsprogramm. Das Fazit ist weil die Information des Photoshoppreises fehlt völlig falsch. Wer nur Bilder vergrössern will und sonst nichts (oder sonst Gimp o.ä. verwendet) ist mit jedem der Bildvergrösserungsprogramme besser beraten als mit dem Kauf von Photoshop.
Ich denke der Artikel richtet sich an Profis, und setzt das vorhandensein von Photoshop quasi voraus. Warum sollte man für Photoshop noch Werbung machen? Wird ohnehin überall benutzt ;-) Es gibt in meiner Branche durchaus die Diskussion Mac oder Windows, Nvidia-Grafik oder Ati? Aber Photoshop ist meist recht alternativlos...
bodenseekoenig 01.05.2011
5. Photoshop vs. Spezialsoftware?
[QUOTE=kognitive-dissonanz;7743347 Schon mal geschaut, was Photoshop so kostet? Muss man heutzutage nicht mehr kaufen? Ja dann ....[/QUOTE] An Photoshop führt für Profis und engagierte Amateure ohnehin kein Weg vorbei. Es ist sozusagen eine Art Grundwerkzeug, das sowieso da ist, bei den Bildbearbeitern, an die der Artikel und die Spezialprogramme gerichtet sind. Man kann damit Kontrast- Sättigungs- und Helligkeitswerte auch in einzelnen Bereichen optimieren, Fotomontagen und Retuschen durchführen, optimale SW-Bilder aus Farbvorlagen erstellen und sehr viel mehr, unter anderem eben auch Interpolation. Es ging in dem Artikel also darum, ob und für wen es sich lohnen könnte, zusätzlich zum ohnehin vorhandenen PS auch noch so ein Spezialtool anzuschaffen. Meine Meinung nach diesem Artikel: Für fast niemanden.
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