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33 Jahre nach Markteinführung: C64 bekommt WLAN-Modul

Von Kim Rixecker  

Erweiterung nach 33 Jahren: Dieses Modul verbindet den C64 mit dem WLAN Zur Großansicht
Leif Bloomquist

Erweiterung nach 33 Jahren: Dieses Modul verbindet den C64 mit dem WLAN

Stolze C64-Besitzer können ihren geliebten "Brotkasten" jetzt sogar mit einem WLAN-Modul ausstatten. 150 Dollar will der Entwickler dafür haben.

1982 kam der Commodore 64 (kurz C64) auf den Markt. Der zumindest später vergleichsweise günstig angebotene Heimcomputer brachte in den Achtzigerjahren eine ganze Generation in Kontakt mit Computern und genießt auch heute noch Kultstatus. Vielleicht ist es deshalb gar nicht verwunderlich, dass auch 33 Jahre nach seiner Markteinführung noch Erweiterungen für den C64 entwickelt werden.

Eine solche Erweiterung hat Leif Bloomquist kürzlich im Rahmen der "World-of-Commodore"-Tagung im kanadischen Ontario vorgestellt. Dank seines Moduls könnt ihr den C64 jetzt auch mit einem WLAN verbinden. Als Basis für sein WLAN-Modul setzt er einen Arduino-kompatiblen MicroView samt OLED-Display ein.

C64: WLAN-Modul kostet 150 Dollar

Bloomquist verkauft das WLAN-Modul für den C64 direkt über seine Website. Einen richtigen Online-Shop gibt es nicht. Interessierte Commodore-Fans müssen zum Kauf einem PayPal.me-Link folgen. Das eigentliche WLAN-Modem kostet 150 Dollar. Bloomquist empfiehlt Käufern zusätzlich, den dazugehörigen USB-Programmer für weitere 20 Dollar zu erwerben. Hinzu kommen nochmal zehn Dollar für den Versand.

Wie sinnvoll die Anschaffung eines WLAN-Moduls für einen 33 Jahre alten Computer ist, muss jeder an dieser Stelle natürlich selbst entscheiden. Interessant ist es aber allemal, dass Fans des Heimcomputers sich noch immer so ausgiebig mit dem C64 beschäftigen. Wer das WLAN-Modul von Bloomquist im Einsatz erleben möchte, kann sich hier ein Testvideo des "Scene World Magazine" ansehen:

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insgesamt 16 Beiträge
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1. Ich selbst kenne keinen C64....
fritzausDA 03.01.2016
....aber ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn solche Uralt-Maschinen erhalten bleiben. Zum Teil sind wir ja heute schon soweit, dass VHS-Bänder nicht mehr ebgespielt werden können, weil es keine Geräte mehr dafür gibt! Ein bisserl weniger "ex und hopp" wäre auf Dauer vielleicht doch sinnvoll! P.S.: Meine 50 Jahre alten N8-Filme kann ich auch noch anschauen und der Enkelin zeigen - zum Glück gibts da noch mindestens EINE Firma, die so etwas reparieren kann!
2. Trs80
fritzihansi 03.01.2016
Und wann gibt es die Internetverbindung für den TRS80? :-)
3. Interessant, aber...
funny-smartie 03.01.2016
... braucht man dies denn wirklich? Ich war auch ein stolzer Brotkastenbesitzer. Zwischenzeitlich habe ich in 31 Jahren noch einen Amiga500 und inzwischen den 3 PC und nun 2 Notebook verschlissen. Ich weiß nicht für was man beim C64 noch WLAN benötigt, aber okay, an einem alten Gerät dran rumzubasteln ist schon eine Herausforderung und schön. Aber ehrlich gesagt fällt mir keine Einsatzmöglichkeit für WLAN am C64 ein.
4. In Waren
amazingdoppelgaenger 03.01.2016
An der Müritz werden immer noch Schallplatten aus Vinyl hergestellt. Das Gerät, dass die Matritzen dafür herstellt wird von einem KC 87 gesteuert. Ich bin mir bicht sicher, ob irgendwo auf der Welt noch ein C64 im indistriellen Einsatz ist.
5.
TS_Alien 03.01.2016
Der C64 war ein genialer Rechner. Besonders, wenn man ihn in Assembler programmierte und einiges aus ihm herausholte. Die Zeiten des C64 sind jedoch vorbei. Der C64 ist mittlerweile extrem langsam und wird sicher keinen Nutzen aus modernen Komponenten ziehen können. Da ist ein C64-Emulator auf einem modernen Rechner wesentlich sinnvoller.
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