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Cebit 2010 USB auf Speed und Elektronik aus dem Drucker

4. Teil: Daten auf Superspeed: USB 3.0

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USB 3.0: Daten mit Superspeed

Das USB Implementers Forum (USB-IF) hält Wort. Vor einem Jahr hatte das Gremium auf der Cebit eine schnellere USB-Version angekündigt, in diesem Jahr kann man in Halle 17 auf Stand D70 die ersten Geräte bestaunen, die den USB 3.0 genannten Standard beherrschen. Die Bezeichnung SuperSpeed USB für die neue Technik ist dabei keine Übertreibung. Bis zu fünf Gigabit pro Sekunde soll das neue System übertragen können, ist damit zehnmal schneller als der aktuelle USB-2.0-Standard.

Theoretisch sollte das ausreichen, um den Inhalt einer kompletten CD in nur zwei Sekunden von einem Gerät auf das andere zu übertragen. In der Praxis dürfte man aber nie in die Nähe dieser theoretischen Obergrenze gelangen. Zum einen wegen des sogenannten Protokoll-Overheads. Fehlerkorrekturmechanismen und Datenaustauschprotokolle fressen einen Teil der Leistung gleich wieder auf. Zudem dürfte es schwer werden, einen Massenspeicher zu finden, der Daten derart schnell lesen oder schreiben kann. Nur wenige Festplatten, zum Beispiel solche mit SSD-Technik, haben eine Chance, von USB 3.0 zu profitieren.

Bis sich der neue Standard ähnlich durchsetzt wie USB 2.0, dürfte es aber ohnehin noch eine Weile dauern. Denn, um die hohen Datenraten zu erreichen, sind neue Kabel und Stecker notwendig, die nicht in die alten Buchsen passen. Wer USB 3.0 schon jetzt nutzen will, muss dafür nicht nur entsprechende externe Festplatten anschaffen, sondern braucht auch einen neuen PC oder eine neues Notebook. Alternativ kann man auch entsprechende Steckkarten für rund 30 bis 40 Euro nachrüsten. Das wird freilich nur tun, wer wirkliche Vorteile aus der zusätzlichen Geschwindigkeit ziehen kann - und das dürften derzeit noch nicht übermäßig viele Anwender sein. So fix USB 3.0 also auch sein mag, bis es ähnlich weit verbreitet ist wie USB 2.0, wird es noch ein paar Jahre dauern.

Sie haben noch nicht genug von der Cebit? Kein Problem: Mittwoch geht es hier weiter, mit noch mehr Neuheiten, die in Hannover ihr Debüt geben werden.

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insgesamt 3 Beiträge
krause1983 23.02.2010
Also ich weiß ja nicht wo Spiegel-Online seine Informationen her hat, aber soweit ich weiß, ist und bleibt USB3.0 abwärtskompatibel, und man braucht keine neuen Stecker oder dergleichen. Ein USB3.0-Stick kann genauso gut in [...]
Also ich weiß ja nicht wo Spiegel-Online seine Informationen her hat, aber soweit ich weiß, ist und bleibt USB3.0 abwärtskompatibel, und man braucht keine neuen Stecker oder dergleichen. Ein USB3.0-Stick kann genauso gut in eine USB2.0-Buchse gesteckt werden.
BoonPflug 23.02.2010
Wenn USB3 nicht abwaertskompatibel sein soll .. warum nicht endlich Rotations und Achsemsymmetrische stecker? Hier auf spiegel.de war doch schonmal einen bericht ueber ingeneursversagen bei Dingen wie Mehrfachstecker fuer [...]
Wenn USB3 nicht abwaertskompatibel sein soll .. warum nicht endlich Rotations und Achsemsymmetrische stecker? Hier auf spiegel.de war doch schonmal einen bericht ueber ingeneursversagen bei Dingen wie Mehrfachstecker fuer Steckdosen in die nur 50% der slots genutzt werden usw... Es hiess damals, dass ein USB-kabel machbar waere bei dem es egal wäre wie rum man das einsteckt (und bei dem der Stecker so klein ist, dass wirklich EIN kabel fuer jedes gerät reicht und nich jeder handy/festplatten/whatever-Hersteller eine andere Steckergroesse nimmt). Mich selbst nerft es immernoch, dass man jedesmal nachschaun oder ausprobieren muss. Deswegen dachte ich der einzige Grund fuer die gleiche Steckerform ist eben die Abwärtskompatibilität (auch wenn die mir weniger wichtig erscheint, als ein komfortabler stecker -.-).
an999 23.02.2010
Natürlich hat USB-3 derzeit noch technische Beschränkungen bezüglich der vollen Ausnutzung seiner Möglichkeiten. Aber die zögerliche Ausbreitung liegt nicht, wie der Artikel nahelegt, daran, sondern daran, daß bis jetzt nur ein [...]
Natürlich hat USB-3 derzeit noch technische Beschränkungen bezüglich der vollen Ausnutzung seiner Möglichkeiten. Aber die zögerliche Ausbreitung liegt nicht, wie der Artikel nahelegt, daran, sondern daran, daß bis jetzt nur ein einziges Betriebssystem USB-3 unterstützt: Linux.
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