Weltgrößte Elektronikmesse Das sind die Neuheiten der CES

Auf der größten Messe für Unterhaltungselektronik überbieten sich die Hersteller wieder mit Gadgets für Liebhaber. Die Trends des Jahres werden erkennbar. Diesmal geht es um Drohnen, Autos, virtuelle Realität und Fitnessgürtel.

Vorbereitungen für die CES: In Las Vegas werden Trends gesetzt
AP/dpa

Vorbereitungen für die CES: In Las Vegas werden Trends gesetzt

Aus Las Vegas berichtet


Die CES wird die Teilnehmer diesmal noch mehr Zeit und Nerven kosten, nicht nur wegen der spannenden Neuheiten. Die Angst vor dem Terror hat auch die größte Messe für Unterhaltungselektronik erfasst. So müssen nun alle Messegäste Metalldetektoren passieren und ihre Taschen und Rucksäcke scannen lassen. Großes Gepäck ist ebenso verboten wie jegliche Rollkoffer. Warteschlangen dürften daher ein prägendes Bild der Veranstaltung in Las Vegas werden.

Ansonsten aber wird man vieles von dem sehen, was zur CES gehört. Hier ein Überblick zu sieben Produktkategorien:

1. Fernseher

Samsung, LG, Sony und all die anderen werden ihre neuesten Fernseher vorstellen; riesengroß, ultrahochauflösend und mit mehr und besseren Multimedia- und Internetfunktionen als noch vor einem Jahr. LG hat sogar schon vorgelegt und die Version 3.0 seiner Smart-TV-Plattform webOS angekündigt. Die soll beispielsweise das Zusammenspiel des Fernsehers mit Smartphone und Tablet verbessern und Funktionen zur Steuerung vernetzter Haushaltsgeräte bereitstellen.

Vor allem aber hat LG schon vor Messebeginn seine TV-Highlights bekannt gegeben und dabei einen neuen Marketingbegriff eingeführt: Super UHD. Damit gemeint sind verschiedene Technologien, die das TV-Bild für die Ultra-HD-Darstellung verbessern, etwa, indem die Kontraste erhöht werden. Offensichtlich will sich LG damit vom Hauptkonkurrenten Samsung absetzen, der mit SUHD vor einem Jahr etwas ganz ähnliches gezeigt hat.

Als Hingucker wird es bei LG einen angeblich serienreifen Fernseher mit 8K-Auflösung und 98 Zoll, also knapp 2,5 Metern Bilddiagonale zu sehen geben. Das Gerät soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Der Preis steht noch nicht fest, dürfte aber zumindest im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Inhalte in 8K-Auflösung zu bekommen, dürfte übrigens noch schwieriger sein, als das Gerät zu finanzieren.

Zu groß: Weil der Fernseher nicht samt Karton durchs Treppenhaus passte, musste er schon im Erdgeschoss ausgepackt werden.

Fertig aufgebaut nimmt der Samsung S9W die komplette Breite des Showrooms ein. Immerhin misst er in der Diagonale 82 Zoll, was 2,08 Metern entspricht.

Um ein besonders einnehmendes Filmerlebnis zu schaffen, ist der Bildschirm zum Zuschauer hin gebogen. Curved-TV heißen solche Fernseher im Fachjargon.

Auch wenn das Umfeld hier nicht besonders ansprechend ist: Als Heimkino macht der S9W einen hervorragende Figur. Zumindest, solange man ihn wenigstens mit Full-HD-Videos füttert.

Nahaufnahme: Selbst wenn man sich direkt vor den Fernseher stellt, lassen sich aufgrund der hohen Auflösung nur schwerlich einzelne Pixel erkennen. Diese Aufnahme wurde mit 14-facher Vergrößerung gemacht, um die Pixelstruktur sichtbar zu machen. Die geometrische Verzeichnung ist dem Objektiv geschuldet.

Auf diesem Standfuß thront der Fernseher. Neben der Stromversorgung enthält der Unterbau auch einen Motor, mit dessen Hilfe der Bildschirm per Fernbedienung gedreht werden kann.

Benutzt man die Drehfunktion, wird auf dem Bildschirm ein entsprechendes Bild eingeblendet.

Der Fernseher selbst verfügt nur über einen einzigen Anschluss. Über diesen wird er mit einer externen Box verbunden, die alle weiteren Anschlüsse bereitstellt. Der Vorteil: Gibt es eine neue Technik, kann man die Box austauschen und den Fernseher weiter nutzen.

Je nach Videomaterial lohnt es sich, das Bildformat entsprechend umzustellen, um die Fläche des Fernsehers optimal auszunutzen.

Auch bei der Benutzung der Bildschirm-Menüs macht sich das opulente Format bemerkbar. Selbst wenn viele Menüs eingeblendet sind, bleibt noch reichlich Bild sichtbar.

Weil der S9W natürlich ein SmartTV ist, kann er mit Apps erweitert werden. In Samsungs App Store sind auch einige Spiele zu finden. Ein Ersatz für eine Spielkonsole wird der Fernseher damit aber nicht.

Der eingebaute Webbrowser funktionierte im Test prima. Nur an die Steuerung per Fernbedienung muss man sich erst gewöhnen.

Weil der Samsung-Fernseher eine so hohe Auflösung hat, macht das Lesen von Texten damit tatsächlich Spaß. Erst aus nächster Nähe wird erkennbar, dass die Buchstaben aus Pixeln aufgebaut sind. Bei einem normalen Sitzabstand von zwei bis drei Metern ist davon nichts wahrzunehmen.

2. Smartphones und Tablets

Neben riesigen Fernsehern wird es viele kleine Gadgets zu sehen geben. Einige neue Smartphones beispielsweise, wobei echte Handy-Highlights erst im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt werden. Dasselbe gilt für Tablets. Auf der CES werden dafür zum Beispiel intelligente Kopfhörer oder Netzteile gezeigt, die die elektromagnetischen Wellen von WLAN und Bluetooth nutzen, um Strom zu erzeugen.

3. Virtual Reality

Ein großes Thema wird auf jeden Fall Virtual Reality (VR) sein. Noch immer hat sich keiner der großen Hersteller dazu bekannt, wann genau und zu welchem Preis seine VR-Brille auf den Markt kommen wird, doch in Las Vegas werden die Geräte große Auftritte haben.

Die Oculus Rift gilt als Vorreiter der Branche. 2012 wurde ein erster Prototyp gezeigt, bis Mitte 2015 war online eine zweite Version des sogenannten Entwickler-Kits erhältlich. Im Juni 2015 wurde schließlich die Version für Endkunden angekündigt. Seit Ende März 2016 wird sie an Vorbesteller ausgeliefert, angeboten wird sie Käufern aus Deutschland für rund 700 Euro plus 42 Euro Versandkosten.

Das früher oft bemängelte Problem, dass sich beim Benutzen der Brille Übelkeit einstellt, fällt bei den meisten Spielen mittlerweile weg, auch weil die Entwickler stärker auf den Komfort beim Spielen achten.

Über eine Kamera kann die Rift die Bewegungen des Nutzers erkennen, und in die virtuelle Welt übertragen. Zur Spielsteuerung mit Handcontrollern hat Oculus - übrigens eine Facebook-Tochter - den Controller Oculus Touch angekündigt. Dieser erscheint aber erst einige Monate nach der Brille - bis dahin dient ein Xbox-One-Gamepad als Controller.

Anders als die Oculus Rift arbeitet Sonys Project Morpheus beziehungsweise mittlerweile Playstation VR genannte VR-Brille nicht mit PC sondern mit der Playstation 4 zusammen. Wer eine der Konsolen besitzt, kann also sicher sein, dass die Brille bei ihm funktioniert.

Zur Steuerung von Spielen lassen sich die Move-Controller nutzen, die es bereits seit einiger Zeit für die Playstation gibt. Bei ersten Tests mit Prototypen stellte sich bei der Morpheus ein ähnliches Spielerlebnis ein wie mit der Rift. Bei Playstation VR kommt ein 5,7 Zoll großes OLED-Panel mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln zum Einsatz. Sony will seine VR-Brille im Oktober 2016 für 400 Euro auf den Markt bringen, die zum Betrieb nötige Kamera und die optionalen Move-Controller sind im Preis nicht enthalten.

Nach Oculus und Sony hat auch der Handyhersteller HTC eine eigene VR-Brille vorgestellt. Das Vive genannte Gerät wird gemeinsam mit den Spielentwicklern von Valve konstruiert. Über den Onlinedienst Steam VR sollen VR-Games via PC mit der Brille gespielt werden können.

Die beiden eingebauten Bildschirme stellen Full-HD-Video bei 90 Hertz Bildwiederholfrequenz dar, was für eine gute Bildqualität ohne Ruckler sorgen sollte. Bemerkenswert ist vor allem die Technik, mit der die Bewegungen des Spielers in die VR-Welt übertragen werden: Zwei Laser messen dazu millimetergenau, wo man sich aufhält, wie man sich bewegt. Ausgeliefert wird die Vive seit April. Sie kostet 900 Euro, hinzu kommen 60 Euro für den Versand.

Das Project Cardboard haben bei Google zwei Entwickler in den 20 Prozent ihrer Arbeitszeit entworfen, die sie für eigene Projekte nutzen dürfen. Googles Chefs fanden daran Gefallen und ließen eine Abteilung bilden, die daraus eine kommerziell nutzbare Technik machte. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2014 wurde das Projekt offiziell vorgestellt. Damit die Teilnehmer sich eigene VR-Brillen basteln konnten, wurden Pappbausätze verteilt.

Mittlerweile gibt es eine Reihe interessanter Apps für Handys, die man dann einfach in die Pappkonstruktion einsteckt. Im Juni 2015 präsentierte der Konzern zudem sein Project Jump: Es beinhaltet eine Software zur Erstellung von Virtual-Reality-Filmen, den Bauplan für einen Kameraaufbau zum Filmen solcher VR-Videos und außerdem den Vertriebskanal für VR-Inhalte, nämlich YouTube.

Mit der Gear VR hat Samsung Googles Project Cardboard zu einem kommerziellen Produkt gemacht. In unserem Test hat die Brille einen guten Eindruck hinterlassen, etwa dank eigener Sensoren und exklusiven Apps. Die im Dezember 2015 auf den Markt gekommene Endkunden-Version kostet 99 Euro und ist derzeit nur mit einigen Samsung-Handys kompatibel.

Von Brillen wie der Oculus Rift unterscheidet sich die Gear VR unter anderem dadurch, dass es kein Positional Tracking gibt. Das heißt: Es wird nicht erfasst, ob sich der Spieler nach vorn beugt oder hinten lehnt.

Eine Edel-Variante des Project Cardboard hat die Optikfirma Zeiss entwickelt. Ein Unterschied zu den Produkten mancher Handyhersteller: Mit entsprechenden Adaptern lässt sich die Zeiss-Brille mit verschiedenen Smartphones nutzen. Derzeit sind Adapter für das iPhone 6 sowie Samsungs Galaxy S5 und S6 verfügbar.

Eine Besonderheit sind die von Zeiss entwickelten Speziallinsen. Sie sind auch für Brillenträger geeignet und derart gestaltet, dass man damit immer ein scharfes Bild sehen soll, ohne vorher den Abstand zu den Augen einstellen zu müssen. Anders als Samsungs Gear VR bietet die Brille aber keine eigenen Sensoren.

Auf der CES in Barcelona wurde im Februar 2016 die 360 VR von LG vorgestellt. Die vergleichsweise kleine und leichte Brille ist für das LG G5 gedacht und soll unter anderem mit der Gear VR konkurrieren.

Tester konnte das Gerät nicht wirklich überzeugen: So wird unter anderem bemängelt, dass die Brille zu viel Licht von außen reinlässt und so das VR-Erlebnis schwächer macht. Das Tech-Blog "The Verge" schrieb: "LGs neues Virtual-Reality-Headset hat ein Problem: zu viel Realität." Die 360 VR kostet rund 280 Euro.

Pünktlich zur Elektronikmesse Ifa in Berlin wurde Anfang September 2016 das VR-Headset Vision von Alcatel vorgestellt. Das Gerät kommt ohne Kabel und ohne zusätzliches Handy oder einen externen Computer aus und ist vor allem aufs Anschauen von 360-Grad- und VR-Video-Inhalten ausgelegt.

Die Brille bietet ein 120-Grad-Sichtfeld und soll Kurzsichtigkeit automatisch ausgleichen. Der Preis des Geräts ist noch unbekannt, wurde aber zum Zeitpunkt der Ifa auf rund 500 bis 600 Euro geschätzt. Alcatel Vision soll ab dem Jahresende erhältlich sein.

Auf der CES dürften auch viele neue VR-Anwendungen vorgestellt werden, beispielsweise von Autoherstellern. Und es wird VR-Zubehör geben. Samsung beispielsweise arbeitet an einem Controller für seine Gear VR: Noch ist der ein Prototyp, dieser zeigt aber, wie ernst es der koreanische Konzern mit seinen Ambitionen meint.

4. Drohnen

Mehr oder minder autonom fliegende Multicopter werden überall auf der CES zu sehen sein. Einen Wettstreit gibt es darum, wer die erste Drohne präsentiert, die automatisch dem Anwender folgt.

Auf der CES 2015 hatte die Airdog-Drohne viel Aufmerksamkeit erregt. Von der per Crowdfunding finanzierten Drohne kann man sich beispielsweise bei einer Skiabfahrt filmen lassen. Nachdem vor einem Jahr nur Prototypen zu sehen waren, will das Start-up nun Serienmodelle zeigen.

Hobbydrohne "Airdog": Die Entwicklung des Quadrocopters wurde per Kickstarter finanziert, mehr als 1,3 Millionen Dollar kamen dabei zusammen.

Abflugbereit: Die Prototypen bestehen aus Bauteilen, die im Lasersinterverfahren, wie beim 3D-Druck, hergestellt wurden.

Sehr beweglich: Die Kamerahalterung ist extrem flexibel aufgebaut, sodass die Kamera aus fast jedem Winkel in beinahe jede Richtung filmen kann.

Es muss nicht immer GoPro sein: Welche Kamera der Drohnenbesitzer anbaut, ist ihm selbst überlassen. So kann statt einer GoPro auch eine Sony-Kamera zum Einsatz kommen.

Laderampe: Diese große Öffnung dient nur dem Zweck, den Stromspeicher aufzunehmen.

Akku: Mit einer Ladung soll die "Airdog" rund 15 Minuten fliegen können. Da scheint es sinnvoll, gleich ein paar Zusatzakkus zu bestellen.

Kleinmachen: Für den Transport können die Motorausleger der Drohne eingefaltet werden. So passt sie auch in einen Rucksack.

Steuergerät: Der simple Eindruck täuscht - neben dem Display und ein paar Tasten stecken hier auch diverse Sensoren, die Bewegungsdaten des Nutzers auswerten.

Ab dafür: Eine manuelle Fernsteuerung ist nicht mehr nötig, die "Airdog" regelt ihren Flug weitgehend automatisch. Das Band, das an der Drohne hängt, ist eine Auflage der Messegesellschaft und soll dazu dienen, sicheren Kontakt zum Boden herzustellen.

Gleichzeitig wird die Hexo+ präsentiert, von der der Hersteller sagt, sie sei die erste Drohne, "die dem Anwender automatisch folgen und ihn automatisch filmen kann". Da einige Hersteller, wie etwa Mota, bis zu sieben unterschiedliche Drohnentypen vorstellen wollen, kann man von einer Drohnenschwemme ausgehen. Für Unterhaltung sollen dabei Veranstaltungen wie Drohnenrennen sorgen.

5. Gesundheits-Gadgets

Neben solchen Späßen werden Gesundheits-Gadgets eine große Rolle spielen. Samsung hat angekündigt, den "Welt" zu zeigen, einen smarten Gürtel. So erklärt sich auch der Name, der wohl für "Wellness belt" steht. Der "Welt" soll nicht nur Schritte zählen, sondern auch den Bauchumfang messen und Essgewohnheiten aufzeichnen.

Fitbit Charge HR: Anders als viele andere Fitness-Armbänder misst es nicht nur Schritte, sondern zeichnet kontinuierlich auch die Herzfrequenz auf.

Doppellicht: Zwei grüne LEDs und ein lichtempfindlicher Sensor auf der Unterseite der Uhr sind für die Messung der Herzfrequenz zuständig.

Geht auch: Ist das Armband mit einem Smartphone gekoppelt, werden eingehende Anrufe auf dem Display angezeigt. Zum Telefonieren muss man trotzdem das Handy aus der Tasche holen.

Warnung vor dem Stillstand: Wenn dem Akku die Energie ausgeht, wird dies durch ein entsprechendes Symbol auf dem Display angezeigt.

Vollgetankt: Während des Aufladens zeigt eine Grafik den Fortschritt des Ladevorgangs an.

Bloß nicht verlieren: Zum Aufladen benötigt man zwingend das mit dem Fitness-Tracker gelieferte Ladekabel.

Fitbit-App: Hier bekommt man zumindest eine grobe Einschätzung zum Ladezustand des Akkus. Außerdem lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen und Alarme einrichten.

Wie hätten Sie's denn gern? Auch das Erscheinungsbild der Uhrzeitanzeige lässt sich variieren.

Es grünt so grün: Auf einer Übersichtsseite werden die bisher am jeweiligen Tag erreichten Messwerte angezeigt. Die Farbe Grün soll hier signalisieren, dass man sein Tagesziel erreicht hat.

Kontinuierliche Kontrolle: Die Auswertung der Pulsmessungen während eines Trainings lässt den Anwender einschätzen, ob er richtig trainiert oder die Intensität lieber steigern oder senken sollte.

Hauptsache Essen: Auch die Ernährung lässt sich mit der Fitbit-App protokollieren. Das funktioniert relativ gut, ist auf Dauer aber doch recht mühsam.

Web-Interface: Im Browser kann man seinen Fitbit-Daten ebenfalls auswerten. Verglichen mit der Darstellung auf dem Smartphone gibt es hier mehr Übersicht und mehr Details.

Zielwerte: Online kann man ebenfalls kontrollieren, welche Tagesziele man schon erreicht hat und für welche man sich noch abstrampeln muss.

Kleinkram: Die detaillierte Auswertung der Messwerte aus einem Training krankt in diesem Beispiel daran, dass die zurückgelegte Entfernung vollkommen falsch eingeschätzt wird. Der angezeigte Wert ist mehr als zwölf Kilometer zu gering.

Stillhalten: Grafisch werden in der App der Verlauf der Ruhefrequenz über 30 Tage sowie die Aufzeichnungen einzelner Tage dargestellt.

Motivation durch Wettbewerb: Wer es nicht allein schafft, sich zu motivieren, kann sich verschiedenen Mini-Wettbewerben stellen.

Ziele setzen: In den Wettkämpfen setzt man sich selbst Ziele, die es über einen bestimmte Zeitraum zu erreichen gilt.

Infinidesk will Fitness per VR zeigen und baut dafür ein Laufband auf, auf dem man nicht nur in eine, sondern in alle Richtungen laufen kann. In Kombination mit einer VR-Brille soll das Indoor-Sport mit Outdoor-Feeling ermöglichen. In eine ähnliche Richtung geht VirZoom, ein Fahrradtrainer, der auf einer VR-Brille virtuelle Landschaften einblendet.

6. Internet der Dinge

Mit dem Internet der Dinge soll es 2016 richtig losgehen, sagen jedenfalls einige Hersteller. Künftig soll so ziemlich alles, was elektrisch ist, auch vernetzt werden, egal ob Heizungssteuerung, Fahrradschloss oder Kaffeemaschine. Samsung hat sich vorgenommen, den Fernseher zur Steuerzentrale für den vernetzten Haushalt zu machen und will in Las Vegas entsprechende Fernsehgeräte zeigen.

LG zeigt den sogennanten Thinq Hub als Smarthome-Steuerzentrale. Das Gerät von der Größe einer Thermoskanne soll Daten von vernetzten Waschmaschinen, Klimaanlagen sowie beispielsweise Luftqualitäts- und Türsensoren sammeln, verwalten und steuern. Auf seinem 4,5-Zoll-Display kann man sich außerdem über anstehende Termine und Ähnliches informieren lassen.

7. Autonome Autos

Nie waren auf der CES so viele Autohersteller und Zubehörfirmen vor Ort. Volkswagen will die Messe nutzen, um ein neues, innovatives Fahrzeug vorzustellen, angeblich eine Art Minivan. Rinspeed wird das Sigmatos-Konzeptfahrzeug zeigen, das ohne Fahrer auskommen und auch noch aus besonders nachhaltigen Materialien gebaut werden soll.

Firmengebäude von Faraday Future: In Las Vegas will das Unternehmen sein Auto der Zukunft präsentieren und produzieren
AP

Firmengebäude von Faraday Future: In Las Vegas will das Unternehmen sein Auto der Zukunft präsentieren und produzieren

Mit Spannung wird die Veranstaltung einer Firma namens Faraday Future erwartet, die einen Gegenentwurf zu Teslas Elektro-Sportwagen präsentieren will. Und schließlich wird man bei dem einen oder anderen Hersteller auch sehen, wie die Automobilindustrie VR einsetzt, beispielsweise im Autoverkauf.

Wie immer sind wir in Las Vegas unterwegs, um uns die Highlights der CES anzuschauen und über die spannendsten Produkte zu berichten. Am Mittwoch ist der erste Messetag.



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insgesamt 20 Beiträge
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Seite 1
Eppelein von Gailingen 04.01.2016
1. Das
Für das ewige Kind im Mann, egal ob Heizungssteuerung, Fahrradschloss oder Kaffeemaschine, und noch viel mehr, sollen über das TV zur Steuerzentrale für den vernetzten Haushalt zu machen sein. Am besten auch das Auto in der Garageneinfahrt verschließen oder eine Standheizung einschalten, damit die Rumänen, oder sonstige Banden aus dem Osten leichtes Spiel beim Klauen durch Hacken haben. Faule Säcke als Opfer von Google, Zuckerberg und anderen Apps und Flopps. Verwahrlosung, Muskelrückbildung durch Unterstützung angeborener Faulheit? Das Geld der Konsumenten aus den Taschen saugen, durch wertlose Entwicklungen. Zuckerberg, so hört man, will angeblich einen persönlichen Butler als elektronisches Helferlein entwickeln, um weiter das Geld zu scheffeln.
felisconcolor 04.01.2016
2. Niemand
Zitat von Eppelein von GailingenFür das ewige Kind im Mann, egal ob Heizungssteuerung, Fahrradschloss oder Kaffeemaschine, und noch viel mehr, sollen über das TV zur Steuerzentrale für den vernetzten Haushalt zu machen sein. Am besten auch das Auto in der Garageneinfahrt verschließen oder eine Standheizung einschalten, damit die Rumänen, oder sonstige Banden aus dem Osten leichtes Spiel beim Klauen durch Hacken haben. Faule Säcke als Opfer von Google, Zuckerberg und anderen Apps und Flopps. Verwahrlosung, Muskelrückbildung durch Unterstützung angeborener Faulheit? Das Geld der Konsumenten aus den Taschen saugen, durch wertlose Entwicklungen. Zuckerberg, so hört man, will angeblich einen persönlichen Butler als elektronisches Helferlein entwickeln, um weiter das Geld zu scheffeln.
hat gesagt das sie sich diesem Trend anschliessen müssen. Sie dürfen auch weiterhin ihr Auto mit dem Schlüssel zusperren und morgens bei Schnee und Eis auf der Strasse stehen (dabei aufpassen das sie nicht von anderen über den Haufen gefahren werden) und ihre Scheiben frei kratzen. Und ich nehme mal stark an das sie sowieso die Treppe benutzen anstatt Fahrstuhl. Insofern sollten sie sich einfach nur zurück lehnen, ein paar Atemübungen machen und relaxen. Es könnte sonst die Gefahr bestehen das sie an einem frühzeitigen Herzinfarkt wegen zuviel Stress aus diesem Leben scheiden werden. Alles ist gut. Es ist allerdings nicht verboten auch mit scheinbar unsinnigen Dingen Geld zu verdienen. Alles wird doppelplusgut
kritischerleser50 04.01.2016
3. Wie immer
Es ist doch eigentlich wie immer, nur geht es immer schneller und wird immer verrückter. Vor jeder "Weiss der Geier wo"-Konsumer-Elektronik-oder ähnlicher-Ausstellung geraten die Medien ja förmlich in Extase über das, was da wieder angekündigt wird. Der Reihe nach: Die Hersteller von Fernsehern scheinen ja völlig außer Rand und Band zu sein. Wurden wir früher nur alle paar Jahre mit neuen Techniken beglückt, gehts ja nun im Sauseschritt: HD - UHD - SUHD.. alle paar Monate werden wir mit neuen "tollen" Weiterentwicklungen, immer mit schön kryptischen Buchstabenkombinationen, konfrontiert. Das es für die so hochgepriesenen Geräte (UHD,SUHD) praktisch noch nix gibt, was man darauf ansehen kann - muss das den Verbraucher stören ? Mal eine Frage: Was ist eigentlich aus 3D geworden ? Vor 2 Jahren gab es den 3. Versuch in den letzten 12 Jahren, das "zum Renner" zu machen - nur hats wieder mal niemanden interessiert, scheinbar. Und nun...? Weg vpm Fenster ? Und das der "Größenwahn" wohl dazu führen soll, das man bald die Häuser um die Fernseher herumbaut - kein Problem, die Geräte im "oberen fünfstelligen Bereich" werden sicher DER Renner... Thema Drohnen: Wann wird dieser Unsinn für Privatanwender endlich verboten ? Internet der Dinge: Die Welt im "Vernetzungswahnsinn". Na da hoffen wir nur, dass die Hacker bis dahin alles verlernt haben. Ich freue mich schon auf Meldungen wie "XXX-Hausgeräte gibt bekannt, dass sich Hacker Zugriff auf die Software der Backofenserie aaa verschafft haben. Bitte aktualisieren Sie die Firmware über die Homepage von xxx und ändern Sie auch das Passwort für Kühlschrank und Brotschneidemaschine". Lach lach... Und was die autonomen Autos angeht: Diese Technik ist noch völlig unreif. Wenn die so unzuverlässig arbeitet wie das, was wir bisher im Bereich Mobilfunk, Internet und dergleichen bekommen, viel Spass. Und auch da ein kleiner Scherz: "Selbstfahrendes Auto vergisst Familie auf Autobahn-Raststätte"...lach lach. Nicht falsch verstehen - ich bin durchaus für Fortschritt, aber doch bitte nicht immer hysterischer. Und eines habe ich immer beachtet: NIE gleich völlig neuentwickelte Technik kaufen: Erstens noch nicht ausgereift, zweitens völlig überteuert, und drittens zu 75 % in 2 Jahren vom Markt verschwunden.
vitalik 04.01.2016
4.
Zitat von Eppelein von GailingenFür das ewige Kind im Mann, egal ob Heizungssteuerung, Fahrradschloss oder Kaffeemaschine, und noch viel mehr, sollen über das TV zur Steuerzentrale für den vernetzten Haushalt zu machen sein. Am besten auch das Auto in der Garageneinfahrt verschließen oder eine Standheizung einschalten, damit die Rumänen, oder sonstige Banden aus dem Osten leichtes Spiel beim Klauen durch Hacken haben. Faule Säcke als Opfer von Google, Zuckerberg und anderen Apps und Flopps. Verwahrlosung, Muskelrückbildung durch Unterstützung angeborener Faulheit? Das Geld der Konsumenten aus den Taschen saugen, durch wertlose Entwicklungen. Zuckerberg, so hört man, will angeblich einen persönlichen Butler als elektronisches Helferlein entwickeln, um weiter das Geld zu scheffeln.
Ich hoffe Sie haben diesen Beitrag nicht auf so ein modernen PC/Notebook geschrieben, sondern auf einer Schreibmaschine. Internet haben Sie dafür auch nicht verwendet. Und da Sie nicht zu den Faulen gehören, haben Sie es nicht im Sitzen, sondern beim Laufen geschrieben. Auch, und gelaufen sind Sie bei PEGIDA oder nicht?
erotico7 04.01.2016
5. Warum kein Wort von Sony?
Ich finde es ist sehr schlechte Berichterstattung wenn nicht mal Sony erwähnt wird. Denn die 4K Fernseher der Größe 65 Zoll (kleiner lohnt sich kein 4k!) sind die besten auf den Markt und vor allem Bezahlbar. Das bestätigen die besten Test Seiten! Auch bei den Smartphones ist Sony in Deutschland dritt stärkste Marke, gleich nach Apple und Samsung. Es ist nicht schlimm das Sony mit keinem einzigen Wort erwähnt wird. Sony wird so oder so seinen Weg gehen. Aber es ist unfair! Und so was unterstütze ich nicht.
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