Neue Gadgets: Was Buntes auf die Ohren

Bunte Kopfhörer aus Schweden, Ahorn- und Walnussholz-Tastaturen aus Frankreich und britische Umhänge-Kameras: in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com.

Coloud Boom-Kopfhörer: Flache Kabel, knallige Farben Zur Großansicht
Coloud

Coloud Boom-Kopfhörer: Flache Kabel, knallige Farben

Colour und Loudness zusammen ergibt Coloud: So heißt eine neue Kopfhörermarke des schwedischen Audiospezialisten Zound Industries. Die drei Coloud Kopfhörerlinien Boom, Knock und Pop sind in zwei Farbmodellen erhältlich. Die "Transitions"-Modelle kombinieren verschiedene Schattierungen einer Farbe, die "Blocks"-Varianten erkennt man an ihren Kontrastfarben.

Mit Kopfhörern in allen Farben ist schon die Schwesterfirma "Urbanears" ziemlich erfolgreich. Coloud weitet das Konzept durch die beiden Farbmodelle noch etwas aus. Neben der Farbe setzen sich die Coloud-Kopfhörer noch durch eine raffinierte Idee des Kabelmanagement vom Wettbewerb ab. Zum einen ist das Kabel nicht rund, sondern abgeflacht, zum anderen kann man den Stecker wie eine Kabelklammer nutzen, um das Kabel ordentlich aufgewickelt zu fixieren. Das Unternehmen nennt diesen Stecker "Zound Lasso". Alle Coloud-Kopfhörer besitzen außerdem eine Fernbedienung für Smartphones mit Mikrofon im Kabel.

The Boom ist ein geschlossener Kopfhörer mit 40-mm-Treibern und einer Impedanz von 32 Ohm. Mit einem Gewicht von 139 Gramm ist er der Schwerste der Coloud-Kopfhörer - und wohl auch der lauteste. 40 Euro soll The Boom kosten. The Knock ist ein Auf-Ohr-Kopfhörer und liegt sowohl preislich als auch vom Gewicht in der Mitte. Für 30 Euro erhält man einen Kopfhörer mit 40-mm-Treibern und einem Gewicht von 78 Gramm. The Pop ist die In-Ohr-Variante. Mit einem Gewicht von 16 Gramm ist dies der leichteste der Kopfhörer und mit einem Verkaufspreis von 25 Euro der günstigste. (Frank Müller)

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Dein Tag in 2000 Bildern

Umhänge-Kamera The Autographer: Mindestens eine Woche Lebenszeit im Bild Zur Großansicht
OMG

Umhänge-Kamera The Autographer: Mindestens eine Woche Lebenszeit im Bild

Das britische Unternehmen OMG hat mit The Autographer eine Zeitrafferkamera vorgestellt, die man um den Hals tragen kann, um so seinen Tagesablauf zu dokumentieren. Auf der Grundlage der gleichen Technik hat eine Tochterfirma bereits eine Kamera vorgestellt, die Alzheimer-Patienten dabei helfen soll, sich an ihren Tag zu erinnern.

The Autographer ist jetzt die erste Kamera, die als ausgereiftes Lifelogging-Instrument für jedermann mit dem nötigen Kleingeld angeboten wird. Die Linse deckt ein recht weitwinkliges Gesichtsfeld von 136 Grad ab, was laut OMG dem des menschlichen Auges entsprechen soll. Wikipedia sieht das zwar ein wenig anders, aber Sehen wie Hören sind schließlich sehr subjektiv.

Der hintergrundbeleuchtete Sensor soll auch bei wenig Licht gute Ergebnisse liefern, und natürlich besitzt der Autographer ein Bluetooth- sowie ein GPS-Modul. Acht Gigabyte Speicher sollen ausreichen, um eine bis zwei Wochen Lebenszeit im Bild zu dokumentieren. Außerdem soll es eine Smartphone App sowie Software für den Desktop geben, um die Bilder anzusehen, in animierte Gifs umzuwandeln und über das Internet zu teilen.

Auch für ein gewisses Maß an Intimität ist gesorgt, in privaten Momenten schließt man einfach den integrierten Objektivdeckel. Natürlich ist der Autographer ein Luxusspielzeug, das merkt man auch am Preis. 390 Britische Pfund (490 Euro) soll die Zeitrafferkamera kosten, wenn sie ab November 2012 auf den Markt kommt. (Frank Müller)

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Tippen auf Holz

Orée Bluetooth-Tastatur: Ahorn- oder Walnussholz Zur Großansicht
jean-jacques Ader / Orée

Orée Bluetooth-Tastatur: Ahorn- oder Walnussholz

Orée bedeutet zum einen Waldrand, zum anderen den Beginn von etwas Neuem. Beide Bedeutungen treffen auf die kabellose Tastatur von Orée zu: Es ist eine Bluetooth-Tastatur, die in Handarbeit aus Holz gefertigt wird. Bei der Bestellung hat man nicht nur die Wahl zwischen Ahorn- und Walnussholz, man muss sich auch zwischen dem Tastaturlayout für Mac oder iPad oder Windows entscheiden.

Dann geht es noch um den Aufdruck auf den Tasten, der vielmehr eine Gravur ist: Darf es eine amerikanische Qwerty-Belegung sein, eine britische, eine für kanadisches Englisch oder für Französisch? Profis können die Tasten auch einfach blanko lassen - schließlich kann man auch blind tippen. Auch eine deutsche Tastaturbelegung ist verfügbar.

Wer sich für eine Beschriftung entscheidet, kann unter den drei Fonts Mrs. Eaves, Fedra und Didot wählen, alle im Font-Ranking der 100 besten Schriften vertreten. Zusätzlich lässt sich die Orée-Tastatur durch einen eigenen Text von maximal 60 Zeichen personalisieren. Für den Lieblings-Tweet reicht das zwar nicht unbedingt, aber der Name tut's ja auch. Im Inneren ist ein Bluetooth-3.0-Chip von Broadcom (BCM20730) verbaut. Ein Paar AAA-Batterien soll für mehrere Monate Benutzung der Orée-Tastatur ausreichen. Sie kostet 125 Euro und soll binnen fünf Wochen versandfertig sein. (Frank Müller)

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insgesamt 7 Beiträge
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    Seite 1    
1. also- falls die mir...
seppiverseckelt 07.10.2012
zusätzlich auch noch den Flachbildschirm passend dazu Schnitzen könnten- dann KÖNNTE ich mich für die Tastatur im Ahornholzlook durchaus erwärmen ... sieht doch Schick aus ! ;-)))
2. Schick ja ...
quark@mailinator.com 07.10.2012
Auf den ersten Blick sieht die Tastatur ja nicht schlecht aus. Und für den Apple-verliebten Design-Menschen, der den Text verfaßt hat, reicht das vielleicht auch. Aber mich interessiert weniger, ob die Schriftart in der Liste der angeblich 100 besten ist, sondern mehr, ob man auf der Tastatur auch vernünftig schreiben kann ... also sowas wie Druckpunkt, Tastenhub, etc. Insofern wäre die Information darüber, ob die Tasten vielleicht von Cherry sind wichtiger, als darüber, wer den verbauten Funkchip hergestellt hat. Aber naja ...
3. Sic transit gloria...
weltsensation 07.10.2012
Meine auch recht schicke Alutastatur eines namhaften Fruchtgutherstellers sieht nach knapp 1,5 Jahren schon recht abgegrabbelt aus. Ich schätze, die Tastatur aus Holz hat damit eine Lebensdauer von wenigen Wochen - dann muss man wohl nachschnitzen...?! Sowas sieht nur gut aus, solange es nicht wirklich benutzt wird, fürchte ich. Und dafür ist sie dann wieder zu teuer.
4. Gibt es schon....
goodspirit 07.10.2012
Zitat von seppiverseckeltzusätzlich auch noch den Flachbildschirm passend dazu Schnitzen könnten- dann KÖNNTE ich mich für die Tastatur im Ahornholzlook durchaus erwärmen ... sieht doch Schick aus ! ;-)))
länger, auch ein Desktop Gehäuse aus Holz.
5.
irgendeinleser 07.10.2012
Zitat von quark@mailinator.comAuf den ersten Blick sieht die Tastatur ja nicht schlecht aus. Und für den Apple-verliebten Design-Menschen, der den Text verfaßt hat, reicht das vielleicht auch. Aber mich interessiert weniger, ob die Schriftart in der Liste der angeblich 100 besten ist, sondern mehr, ob man auf der Tastatur auch vernünftig schreiben kann ... also sowas wie Druckpunkt, Tastenhub, etc. Insofern wäre die Information darüber, ob die Tasten vielleicht von Cherry sind wichtiger, als darüber, wer den verbauten Funkchip hergestellt hat. Aber naja ...
Nun ja, ich empfinde die Appletastatur meiner Frau nicht nur schick, sondern auch angenehmer zum Schreiben als die meisten Tastaturen. Nur Cherry ist wirklich besser -- zugegebenermaßen ein ganzes Stück. Ja, da bin auch ich ein Fan. Ich hätte dem Ding schon aus Neugier noch eine Chance gegeben, aber Killargument für mich war ein Detail im Tastaturlayout: Unten links liegt bei dem Gadget die Fn-Taste. Ich fluche schon immer den ganzen Tag, wenn ich mal an einen (fremden) Laptop arbeiten muss, der unten links nicht Strg/Ctrl sitzen hat. Zwischen Querty und Quertz kann ich ohne große Probleme wechseln, aber die Steuerungstaste am falschen Platz empfinde ich als katastrophal.
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