Colour und Loudness zusammen ergibt Coloud: So heißt eine neue Kopfhörermarke des schwedischen Audiospezialisten Zound Industries. Die drei Coloud Kopfhörerlinien Boom, Knock und Pop sind in zwei Farbmodellen erhältlich. Die "Transitions"-Modelle kombinieren verschiedene Schattierungen einer Farbe, die "Blocks"-Varianten erkennt man an ihren Kontrastfarben.
Mit Kopfhörern in allen Farben ist schon die Schwesterfirma "Urbanears" ziemlich erfolgreich. Coloud weitet das Konzept durch die beiden Farbmodelle noch etwas aus. Neben der Farbe setzen sich die Coloud-Kopfhörer noch durch eine raffinierte Idee des Kabelmanagement vom Wettbewerb ab. Zum einen ist das Kabel nicht rund, sondern abgeflacht, zum anderen kann man den Stecker wie eine Kabelklammer nutzen, um das Kabel ordentlich aufgewickelt zu fixieren. Das Unternehmen nennt diesen Stecker "Zound Lasso". Alle Coloud-Kopfhörer besitzen außerdem eine Fernbedienung für Smartphones mit Mikrofon im Kabel.
The Boom ist ein geschlossener Kopfhörer mit 40-mm-Treibern und einer Impedanz von 32 Ohm. Mit einem Gewicht von 139 Gramm ist er der Schwerste der Coloud-Kopfhörer - und wohl auch der lauteste. 40 Euro soll The Boom kosten. The Knock ist ein Auf-Ohr-Kopfhörer und liegt sowohl preislich als auch vom Gewicht in der Mitte. Für 30 Euro erhält man einen Kopfhörer mit 40-mm-Treibern und einem Gewicht von 78 Gramm. The Pop ist die In-Ohr-Variante. Mit einem Gewicht von 16 Gramm ist dies der leichteste der Kopfhörer und mit einem Verkaufspreis von 25 Euro der günstigste. (Frank Müller)
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Das britische Unternehmen OMG hat mit The Autographer eine Zeitrafferkamera vorgestellt, die man um den Hals tragen kann, um so seinen Tagesablauf zu dokumentieren. Auf der Grundlage der gleichen Technik hat eine Tochterfirma bereits eine Kamera vorgestellt, die Alzheimer-Patienten dabei helfen soll, sich an ihren Tag zu erinnern.
The Autographer ist jetzt die erste Kamera, die als ausgereiftes Lifelogging-Instrument für jedermann mit dem nötigen Kleingeld angeboten wird. Die Linse deckt ein recht weitwinkliges Gesichtsfeld von 136 Grad ab, was laut OMG dem des menschlichen Auges entsprechen soll. Wikipedia sieht das zwar ein wenig anders, aber Sehen wie Hören sind schließlich sehr subjektiv.
Der hintergrundbeleuchtete Sensor soll auch bei wenig Licht gute Ergebnisse liefern, und natürlich besitzt der Autographer ein Bluetooth- sowie ein GPS-Modul. Acht Gigabyte Speicher sollen ausreichen, um eine bis zwei Wochen Lebenszeit im Bild zu dokumentieren. Außerdem soll es eine Smartphone App sowie Software für den Desktop geben, um die Bilder anzusehen, in animierte Gifs umzuwandeln und über das Internet zu teilen.
Auch für ein gewisses Maß an Intimität ist gesorgt, in privaten Momenten schließt man einfach den integrierten Objektivdeckel. Natürlich ist der Autographer ein Luxusspielzeug, das merkt man auch am Preis. 390 Britische Pfund (490 Euro) soll die Zeitrafferkamera kosten, wenn sie ab November 2012 auf den Markt kommt. (Frank Müller)
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Orée bedeutet zum einen Waldrand, zum anderen den Beginn von etwas Neuem. Beide Bedeutungen treffen auf die kabellose Tastatur von Orée zu: Es ist eine Bluetooth-Tastatur, die in Handarbeit aus Holz gefertigt wird. Bei der Bestellung hat man nicht nur die Wahl zwischen Ahorn- und Walnussholz, man muss sich auch zwischen dem Tastaturlayout für Mac oder iPad oder Windows entscheiden.
Dann geht es noch um den Aufdruck auf den Tasten, der vielmehr eine Gravur ist: Darf es eine amerikanische Qwerty-Belegung sein, eine britische, eine für kanadisches Englisch oder für Französisch? Profis können die Tasten auch einfach blanko lassen - schließlich kann man auch blind tippen. Auch eine deutsche Tastaturbelegung ist verfügbar.
Wer sich für eine Beschriftung entscheidet, kann unter den drei Fonts Mrs. Eaves, Fedra und Didot wählen, alle im Font-Ranking der 100 besten Schriften vertreten. Zusätzlich lässt sich die Orée-Tastatur durch einen eigenen Text von maximal 60 Zeichen personalisieren. Für den Lieblings-Tweet reicht das zwar nicht unbedingt, aber der Name tut's ja auch. Im Inneren ist ein Bluetooth-3.0-Chip von Broadcom (BCM20730) verbaut. Ein Paar AAA-Batterien soll für mehrere Monate Benutzung der Orée-Tastatur ausreichen. Sie kostet 125 Euro und soll binnen fünf Wochen versandfertig sein. (Frank Müller)
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