Glass Ray-Ban-Hersteller soll Google-Brille schöner machen

Googles Datenbrille hat ein Imageproblem. Glass macht nicht nur Datenschützern Sorgen, sondern auch vielen Trägern - wegen der Ablehnung, die ihnen widerfährt, und weil die Brille nicht sehr schick aussieht. Nun hat Google eine Kooperation mit dem Brillenhaus Luxottica vereinbart.

Bisherige Glass-Datenbrille im Einsatz: Kooperation mit Ray-Ban-Hersteller
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Bisherige Glass-Datenbrille im Einsatz: Kooperation mit Ray-Ban-Hersteller


Auch wenn sie mittlerweile fast überall ausprobiert wird, vom Krankenhaus bis zum Pornoset, gilt Googles Datenbrille Glass nach wie vor als Nerd-Spielzeug. Selbst auf Tech-Kongressen wie dem DLD in München werden Glass-Träger gern mal angestarrt oder belächelt, wenn sie mit dem Gadget unterwegs sind. Der Spottbegriff "Glasshole" kommt mittlerweile selbst auf weit über 400.000 Google-Treffer. Schon die Optik des Geräts sorgt dafür, dass Nutzer in der Öffentlichkeit auffallen - ob sie wollen oder nicht.

Eine neue Kooperation zwischen Google und dem italienischen Brillen-Hersteller Luxottica soll nun helfen, die Datenbrille für den Alltagseinsatz attraktiver zu machen. Zu Luxottica gehören unter anderem die Marken Ray-Ban und Oakley. Das Unternehmen, das als weltgrößter Brillenhersteller gilt, betreibt in den USA rund 5000 Geschäfte.

Wie unter anderem das "Wall Street Journal" berichtet, hat Luxottica am Montag angekündigt, neue Versionen der Glass-Datenbrillen zu entwerfen, zu entwickeln und und zu vertreiben. Luxottica erklärte, die Marken Ray-Ban und Oakley seien Bestandteil der Kooperation, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Auch finanzielle Details der Vereinbarungen oder ein Zeitplan sind bislang nicht bekannt.

Datenbrille mit Imageproblem

Googles Datenbrille Glass wird bislang von rund 10.000 Menschen im Rahmen des sogenannten "Explorer"-Programms genutzt. Sie hat einen Mini-Bildschirm, der am Rahmen einer Brille befestigt wird. Das Gerät kann Videos aufnehmen sowie E-Mails und andere Informationen aus dem Internet darstellen. Einen Prototyp der Brille haben wir Mitte 2013 getestet.

Wann genau Glass auf den Markt kommen soll, hat das Unternehmen noch immer nicht angekündigt. Ein Start innerhalb des Jahres 2014 gilt aber als realistisch.

Auf Google+ hatte Google vergangenen Donnerstag einen Post veröffentlicht, der helfen soll, das Image der Datenbrille aufzupolieren: Unter der Überschrift "Die Top 10 der Google-Glass-Mythen" versucht das Unternehmen, Klischees über seine Datenbrille zu entkräften. Zum Punkt "Glass bedeutet das Ende der Privatsphäre" heißt es da zum Beispiel: "Heute gibt es mehr Kameras als je zuvor. In zehn Jahren wird es noch mehr Kameras geben, auch ohne Glass." Solche Zusicherungen dürften Menschen, die nicht wissen, ob sie gerade gefilmt werden, allerdings kaum beruhigen. Auch, wenn die Brille des Filmenden ein Oakley-Gestell hat.

mbö/Reuters/AP/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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Seite 1
danido 25.03.2014
1. Niemals
Ich sagte und sage es immer wieder, das Ding wird sich nicht durchsetzen. Dazu braucht man keine Ahnung von Technik zu haben sondern einfach nur ein bissl Menschenkenntnis. Eher setzen sich Smartwatches durch bevor "Brillen" cool werden. Und ob an irgendeiner Hauswand eine Kamera klebt die mich filmt ist immer noch etwas anderes als wenn ein Nerd mich mit einer Kamera anstarrt und sich die Frechheit herausnimmt mich zu filmen, auch um das zu verstehen braucht es kein technisches Verständnis sondern nur ein wenig Empathie, die einigen Technik-Nerds zu fehlen scheint.
Mannfreed 25.03.2014
2. Leider doch.
Zitat von danidoIch sagte und sage es immer wieder, das Ding wird sich nicht durchsetzen. Dazu braucht man keine Ahnung von Technik zu haben sondern einfach nur ein bissl Menschenkenntnis. Eher setzen sich Smartwatches durch bevor "Brillen" cool werden. Und ob an irgendeiner Hauswand eine Kamera klebt die mich filmt ist immer noch etwas anderes als wenn ein Nerd mich mit einer Kamera anstarrt und sich die Frechheit herausnimmt mich zu filmen, auch um das zu verstehen braucht es kein technisches Verständnis sondern nur ein wenig Empathie, die einigen Technik-Nerds zu fehlen scheint.
Genau diejenigen, die eine Armbanduhr für sinnlos halten, freuen sich schon auf diese sinnvolle Brille.
swnf 25.03.2014
3. Sag niemals nie
Zitat von danidoIch sagte und sage es immer wieder, das Ding wird sich nicht durchsetzen. Dazu braucht man keine Ahnung von Technik zu haben sondern einfach nur ein bissl Menschenkenntnis. Eher setzen sich Smartwatches durch bevor "Brillen" cool werden. Und ob an irgendeiner Hauswand eine Kamera klebt die mich filmt ist immer noch etwas anderes als wenn ein Nerd mich mit einer Kamera anstarrt und sich die Frechheit herausnimmt mich zu filmen, auch um das zu verstehen braucht es kein technisches Verständnis sondern nur ein wenig Empathie, die einigen Technik-Nerds zu fehlen scheint.
Und was ist, wenn derjenige, der Sie anstarrt, gar kein Nerd ist!?
w b a 25.03.2014
4. Hähä
Zitat von danidoIch sagte und sage es immer wieder, das Ding wird sich nicht durchsetzen. Dazu braucht man keine Ahnung von Technik zu haben sondern einfach nur ein bissl Menschenkenntnis. Eher setzen sich Smartwatches durch bevor "Brillen" cool werden. Und ob an irgendeiner Hauswand eine Kamera klebt die mich filmt ist immer noch etwas anderes als wenn ein Nerd mich mit einer Kamera anstarrt und sich die Frechheit herausnimmt mich zu filmen, auch um das zu verstehen braucht es kein technisches Verständnis sondern nur ein wenig Empathie, die einigen Technik-Nerds zu fehlen scheint.
Witziger wohl nicht ganz ernst gemeinter Post oder? Wer hätte vor 10 Jahren schon gewettet dass die Menschen mal so dumm sind und ihre ganze Privatsphäre ins Netz posten. Da hätten sie vor 10 Jahren auch dagegen gewettet oder? Aber eine Meinung darf ja jeder haben, nur sollte er tunlichst nicht dafür Haus und Hof verwetten:-)
polarwolf14 25.03.2014
5. Flop
Das Teil wird floppen und ich freue mich darüber, wenn google damit ein paar Millionen in den Sand setzt. Keiner wird dieses Ding in der Öffentlichkeit tragen, das ist völlig Sinnfrei. Abgesehen von Nerds oder denkbar bei Museumsführungen. Wer das Ding tatsächlich trägt macht sich zum mindestens Mobbingopfer.
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