Docma Award 2013: So funktioniert Landschaftsmalerei per Photoshop

Von Olaf Giermann

Viele Fotos, ein Bild: Wie man Aufnahmen zu einem unwirklich schönen Meeresbild kombiniert, beschreibt das Fachmagazin Docma Schritt für Schritt. Beim Docma Award 2013 prämiert die Jury auch solche Naturbilder: Egal, ob nur fotografiert oder auch montiert - es gewinnt, was gut aussieht.

Bildkomposition: Dieses Landschaftsbild ist fotografiert, errechnet und gemalt Zur Großansicht
DOCMA/ Olaf Giermann

Bildkomposition: Dieses Landschaftsbild ist fotografiert, errechnet und gemalt

Beim nächsten Wettbewerb für Bildbearbeiter des Fachmagazins "Docma" zählt nur ein Kriterium: ästhetische Qualität. "Docma" sucht Naturaufnahmen, mehr oder minder bearbeitete. Der Titel des Wettbewerbs gibt die Bandbreite vor: "Natürlich!? - Schöner als wahr - Naturbilder zwischen Fotografie und Montage".

Akzeptiert werden kaum nachbearbeitete Fotos ebenso wie in Photoshop optimierte Bilder oder gar komplett oder teilweise am Rechner malerisch oder in 3D gerenderte Werke. Die Einsender können Fotos vom Käfer im Garten, vom Fuchs im Wald oder dem Löwen im Zoo einsenden, aber auch Bilder von Pflanzen, Landschaften, Wasser, Akte und so weiter.

Wie Landschaftsmalerei in Photoshop entsteht, zeigt der folgende Werkstattbericht. Aus mehreren Fotos setzt der Bildbearbeiter eine neue Landschaft zusammen und montiert einen neuen Himmel dazu.

1. Ausgangsfotos

Bildmaterial: Aus diesen Einzelbelichtungen wird ein Landschaftsbild komponiert Zur Großansicht
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Bildmaterial: Aus diesen Einzelbelichtungen wird ein Landschaftsbild komponiert

Wären ND-Filter und Stativ dabei gewesen, hätte die nachfolgende Fotobearbeitung deutlich schlanker ausfallen können. Denn durch die so ermöglichte Langzeitbelichtung hätte ich das Foto mit dem "weichen" Wasser direkt vor Ort so aufnehmen können - und dank des Stativs auch ohne kippenden Horizont. Als Kompromiss wurde die Kamera nach der Wahl des passenden Bildausschnittes auf den unebenen Steinen fest abgestützt, so dass sie sich keinen Millimeter verschieben konnte, und dann mehrmals bei identischer Belichtung ausgelöst.

In ähnlichen Situationen sollten Sie stets lieber mehr als weniger Fotos aufnehmen, damit Sie bei einigen ungeeigneten Fotos immer noch genügend Reserven haben. Die so entstandenen 18 Fotos lassen sich in Photoshop mit verschiedenen Techniken kombinieren. Hier machte ich Gebrauch von den "Stapelmodi" in den Photoshop- Extended-Versionen (ab CS3).

2. Serienanalyse

Bildserie: Die Position der Kamera bleibt gleich Zur Großansicht
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Bildserie: Die Position der Kamera bleibt gleich

Als erstes sollten Sie eine so erstellte Bildserie auf Ihre Eignung untersuchen. Wichtig ist vor allem, dass das eigentliche Motiv (hier: die Steine) keinen Versatz hat - seine Position also von Bild zu Bild so wenig wie möglich abweicht. Zum anderen ist von Bild zu Bild eine Variation der sich bewegenden Elemente erwünscht. In diesem Fall befinden sich die Wellen auf jedem Foto an einer anderen Position. Einzelne, sehr kräftige Ausreißer wie zum Beispiel die hohe Gischt am Stein, können Sie später noch von der Verrechnung ausschließen, falls sich diese störend im finalen Bild auswirkt.

Tipp: Mit der vorgestellten Stapelmodus-Technik lassen sich nicht nur Wasseroberflächen glätten, sondern ebenfalls wie bei einer Langzeitbelichtung Plätze und Straßen leer fegen. Hier sollten Sie Ebenen, die sehr viele unbewegte Personen enthalten, ebenfalls ausschließen beziehungsweise maskieren.

3. Camera Raw

Bildbearbeitung: Mit Camera Raw werden Lichter abgedunkelt und Tiefen aufgehellt Zur Großansicht
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Bildbearbeitung: Mit Camera Raw werden Lichter abgedunkelt und Tiefen aufgehellt

Camera Raw (hier: 7.0; Photoshop CS6) habe ich zunächst nur benutzt, um die Wellendetails besser sichtbar zu machen (siehe Abbildung in Schritt 2). Hierzu führte ich eine Art Tonemapping durch, indem ich die Lichter stark abgedunkelte und die Tiefen maximal aufhellte und dann Klarheit und Schärfe stark erhöhte. Diese "Vorschaukorrekturen" setzte ich anschließend wieder zurück. Eine Weißabgleichskorrektur der durch den Himmel sehr blauen Szene führte ich nicht durch, da das Bild nach der ursprünglichen Idee kühl bleiben sollte.

Auch den Horizont beließ ich schräg, da die volle, nicht interpolierte Bildauflösung bis zur Anwendung des Stapelmodus erhalten bleiben sollte. Wichtig sind hier die Korrektur der Objektivfehler und die Wahl des aktuellsten Camera-Raw-Prozesses - da dieser in den meisten Fällen eine deutlich bessere Qualität liefert.

4. Fotos als Ebenen laden

Ebenen: Diese Funktion kombiniert Einzelaufnahmen als Ebenen in einer Datei Zur Großansicht
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Ebenen: Diese Funktion kombiniert Einzelaufnahmen als Ebenen in einer Datei

Statt die Fotos einzeln in Photoshop zu laden und dann von Hand in eine gemeinsame Datei zu bringen, kann man sich von Photoshop-Skripten helfen lassen. In Photoshop finden Sie das hierfür geeignete unter "Datei > Skripten > Datei in Stapel laden".

Noch bequemer starten Sie das gleiche Skript nach erfolgter Bildmarkierung direkt aus Bridge mit dem etwas treffender bezeichneten Skript unter "Werkzeuge > Photoshop > Dateien in Photoshop-Ebenen laden". Hierbei gibt es zwar keine Option, die Ebenen automatisch auszurichten, wie bei dem Skript in Photoshop, doch geht es so etwas schneller, wenn Sie sicher von einem stabilen Stativ fotografiert haben. Sollte wie hier aber quasi aus der freien Hand geschossen worden sein, empfiehlt es sich, zunächst alle Ebenen auszuwählen ("Strg-/Cmd-Alt-A") und diese dann über "Bearbeiten > Ebenen automatisch ausrichten " in eine präzise Überlagerung zu zwingen.

5. Stapelmodus

Stapeln: Diese spezielle Funktion bildet eine Art Durchschnitt aus den Inhalten der Ebenen Zur Großansicht
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Stapeln: Diese spezielle Funktion bildet eine Art Durchschnitt aus den Inhalten der Ebenen

Die Stapelmodi sind eine Funktion, die Photoshop vor allem für wissenschaftliche Anwendungen und Bildanalysen erhalten hat. Deshalb finden sich diese auch nicht in der Standard-, sondern nur in der Extended-Version. Doch einige Stapelmodi eignen sich auch für fotografische Optimierungen wie zum Beispiel "Median" oder "Arithmetisches Mittel". Markieren Sie zunächst alle Ebenen und "legen" Sie diese über einen Rechtsklick und "In Smartobjekt konvertieren" in ein Smartobjekt.

Das Smartobjekt können Sie jederzeit mit einem Doppelklick öffnen und finden dort alle Ebenen unverändert vor. Ein Stapelmodus ist ausschließlich über "Ebene > Smartobjekte > Stapelmodus" anwendbar und änderbar, auch wenn er direkt bei der Ebene angezeigt wird. Beide bereits erwähnten Modi bilden eine Art Durchschnitt aus den Inhalten aller Ebenen im Smartobjekt. Probieren Sie beide aus und entscheiden Sie im direkten Vergleich, welches Ergebnis Ihnen besser gefällt.

6. Horizont

Ausrichtung: Der Horizont verläuft nun gerade Zur Großansicht
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Ausrichtung: Der Horizont verläuft nun gerade

In diesem Fall wirkte der "echte Durchschnitt" "Arithmetisches Mittel" so wie beabsichtigt und glättete die tosenden Wogen zu einem Nebel, während "Median" diesbezüglich versagte. In Photoshop CS6 aktivieren Sie zum Begradigen des Horizonts das Freistellwerkzeug (C) und ziehen mit gedrückter "Strg-/Cmd-"Taste eine Linie entlang des Horizonts.

Bestätigen Sie mit der "Eingabetaste", um das Bild auszurichten. In älteren Photoshopversionen ziehen Sie mit dem "Lineal-Werkzeug" entlang des Horizonts und wählen dann "Bild > Bilddrehung > per Eingabe". Erstellen Sie mit "Strg-/Cmd-Shift-Alt-E" eine zusammengefasste Ebene und zeichnen Sie den Horizont zunächst mit dem "Bewegungsweichzeichner" und "Winkel: 0" weich und soften Sie die noch scharfe Kante mit dem "Gaußschen Weichzeichner" etwas weiter ab. Fügen Sie mit gedrückter "Alt"-Taste eine schwarze Ebenenmaske hinzu und malen Sie mit Pinsel und weißer Farbe die Weichzeichnung ausschließlich am Horizont ein.

7. Himmel ersetzen

Neuer Himmel: Die dahinziehenden Wolken wurden aus mehreren Aufnahmen errechnet Zur Großansicht
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Neuer Himmel: Die dahinziehenden Wolken wurden aus mehreren Aufnahmen errechnet

Ein trister Himmel macht das gesamte Bild langweilig - zumindest, wenn er soviel Raum wie hier einnimmt. Aus mehreren Himmelsfotos habe ich einen neuen Himmel erzeugt, der - auf eine Ebene reduziert - dem Foto im Ebenenmodus "Luminanz" überlagert wurde. Auf diese Weise ist keine aufwendige Farbanpassung des neuen Himmels nötig - auch wenn die resultierenden Farben noch suboptimal sind.

Da hier eine Langzeitbelichtung simuliert werden soll, darf der Himmel mit seinen ziehenden Wolken natürlich nicht scharf bleiben. Um die Bewegungsunschärfe in Blickrichtung wirken zu lassen, wurde der "radiale Weichzeichner" im Modus "Strahlenförmig" auf den Himmel angewendet. Von Vorteil war dies auch zur Verdeckung kleinerer Störungen im Himmel.

8. Farbe und Tiefe

Weiches Licht: Ein Violett-Orange-Verlauf gibt dem Himmel eine neue Farbe Zur Großansicht
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Weiches Licht: Ein Violett-Orange-Verlauf gibt dem Himmel eine neue Farbe

Mit einer Einstellungsebene "Verlaufsfüllung" und einem linearen Violett-Orange-Verlauf im Modus "Weiches Licht" stilisierte ich den Himmel farblich und erhöhte dadurch gleichzeitig seinen Kontrast ein wenig. Den unteren Bildbereich nahm ich per Maske und Schwarz-Weiß-Verlauf von dieser Änderung aus [links und Mitte]. Der Horizont wirkte immer noch etwas zu scharfkantig und nahm dem Bild die Tiefe. So etwas löst man mit einem weichen "Pinsel" bei geringer Deckkraft. Malen Sie mit weißer Farbe mehrmals sanft über den Horizont und fügen Sie so virtuellen Dunst hinzu. Nähern Sie sich dem Ergebnis langsam, indem Sie den Horizont mehrmals mit zunehmendem Pinselradius übermalen [rechts im Bild].

Tipp: Mit gehaltener "Umschalttaste" beschränken Sie die Pinselbewegung exakt auf die Horizontale.

9. Details und "Glow"

Struktur: Das Plug-in "Details 2" verstärkt die Details Zur Großansicht
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Struktur: Das Plug-in "Details 2" verstärkt die Details

Um den Steinen mehr Struktur zu geben, kam hier das Plug-in "Details 2" von TopazLabs zum Einsatz. Dieses macht es einfach, kräftige und schwache Strukturen im Bild durch deren Verstärkung oder auch Abschwächung aufeinander abzustimmen. Das in diesem Fall einfache Bewegen der Regler erfordert in Photoshop Expertenwissen und viel längere Wege für gleichartige Resultate.

Als einfache Alternative wenden Sie den "Hochpassfilter" in verschiedenen Radien auf Ebenenkopien im Modus "Ineinanderkopieren" an und bestimmen über Ebenendeckkraft und Masken, wo die Filterwirkung in welcher Stärke zu sehen sein soll - was im übrigen auch beim Einsatz von "Details 2" empfehlenswert ist. (links, Mitte) Für einen weichen, warmen Bildkontrast erstellen Sie eine zusammengefasste Kopie aller Ebenen, zeichnen Sie diese mit dem "Gaußschen Weichzeichner" stark weich und setzen den Ebenenmodus auf "Ineinanderkopieren". Senken Sie die Deckkraft (rechts).

10. Malen mit Licht

Nachbelichten und Abwedeln: Die Steine im Vordergrund erscheinen nun dunkler Zur Großansicht
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Nachbelichten und Abwedeln: Die Steine im Vordergrund erscheinen nun dunkler

Mit dem "Nachbelichter"- und dem "Abwedler"-Werkzeug ist es einfach, Licht und Schatten im Bild umzugestalten. Mit "Alt-Klick" auf das Abreißblocksymbol erhalten Sie einen Dialog, in dem Sie als Füllmethode "Weiches Licht" einstellen und die Option "Mit neutraler Farbe für den Modus "Weiches Licht" füllen (50 % Grau)" aktivieren. Auf der so erzeugten Ebene lassen sich nun Nachbelichter und Abwedler im Bereich "Mitteltöne" bei deaktivierter Checkbox "Tonwerte schützen" anwenden, um zum Beispiel die vorderen Steine abzudunkeln oder bestimmte Himmelstrukturen aufzuhellen. Versuchen Sie den Blick des Betrachters weg von den Bildrändern auf die wichtigen Stellen im Bild zu lenken, in diesem Fall also auf die Bildmitte.

Tipp: Klicken Sie mit gehaltener Alt-Taste auf das Auge vor der Grau-Ebene, um zu sehen, wo Sie bereits gearbeitet haben.

11. Blendenfleck

Zur Erzeugung eines Gegenlichts erstellen Sie eine neue Ebene und füllen diese mit schwarzer Farbe. Falls Sie die folgenden Filter später noch variieren möchten, wandeln Sie diese Ebene in ein Smartobjekt um. Die virtuelle Lichtquelle an sich ist mit dem "Renderfilter > Blendenflecke" schnell erzeugt. Doch Photoshops Blendenflecke sind auf den ersten Blick zu identifizieren und deshalb in ihrer einfachen Anwendung meistens ungeeignet.

Blendenfleck: So malt der Bildbearbeiter Gegenlicht in die komponierte Landschaft Zur Großansicht
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Blendenfleck: So malt der Bildbearbeiter Gegenlicht in die komponierte Landschaft

Deshalb wenden Sie direkt im Anschluss den Filter "Bewegungsunschärfe" an. Mit dem Winkel bestimmen Sie, in welche Richtung sich die Lichtstrahlen fortsetzen sollen. Für eine Kombination aus mehreren Lichtstrahlen, brauchen Sie nur das Smartobjekt mit den angehängten Smartfiltern zu duplizieren und die Filtereinstellungen zu variieren.

12. Finale Farbstilisierung

Gradationskurve: So wird das Bild wärmer Zur Großansicht
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Gradationskurve: So wird das Bild wärmer

Wie sehr die Bildstimmung von der Farbgebung abhängt, wird im letzten Schritt erkennbar. Mittels "Gradationskurve" wurde das Bild deutlich wärmer gestaltet und mit tonwertabhängigen Farbtonungen versehen. Hier ist Experimentieren angesagt. Gehen Sie in die einzelnen Kanäle der Gradationskurve und verändern Sie die jeweiligen Kurven S-förmig, umgekehrt S-förmig beziehungsweise beschneiden oder beschränken Sie die Tonwerte, indem Sie die Endpunkte horizontal/vertikal verschieben.

Eine gute Grundlage ist die Vorgabe "Crossentwicklung", die aber in der Regel viel zu kräftig und unausgewogen ausfällt und nachkorrigiert werden muss. Die hier gezeigte Kurve ergab zwar angenehme Farben, doch die waren viel zu gesättigt, so dass mit einer Einstellungsebene die aber in der Regel viel zu kräftig und unausgewogen ausfällt und nachkorrigiert werden muss.

Ergebnis: Diese Landschaft ist fotografiert, errechnet und gemalt Zur Großansicht
DOCMA/ Olaf Giermann

Ergebnis: Diese Landschaft ist fotografiert, errechnet und gemalt

Aus "Docma - Magazin für Digitale Bildbearbeitung", Ausgabe 6/2012

Docma Award 2013

Thema

"NATÜRLICH!? - Schöner als wahr - Naturbilder zwischen Fotografie und Montage"

Teilnahme

Die Teilnahme am DOCMA-Award ist kostenlos. Es gibt drei Teilnehmerkategorien: Profis, Semiprofis, Ausbildungsbereich. Die Zuordnung bleibt jedem Teilnehmer selbst überlassen.

Eingereichte Arbeiten

Es darf nur eigenes oder rechtmäßig erworbenes Ausgangsmaterial verwendet werden. Zur Erstellung ist jedes digitale Verfahren zugelassen: Fotografie, Montage/Bildmanipulation, Zeichnung/ Malerei, 3D. Sie dürfen maximal fünf Bilder einreichen.

Einsendung und Einsendeschluss

Die Bilder sind als JPEG mit einer Bildgröße von etwa 2000 × 3000 Pixeln (Hoch-/Querformat) online einzureichen. Die Einzelheiten hierzu erfahren Sie in der nächsten DOCMA beziehungsweise auf docma.info, sobald die Seite zur Registrierung der Teilnehmer freigeschaltet wurde. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2013.

Jurierung, Preise und Ausstellung der Gewinnerwerke

Anfang März werden die Bilder von einer großen Jury anonymisiert bewertet und die Preisträger der drei Teilnehmerkategorien ermittelt. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen noch nicht alle Sponsoren des Docma Awards fest, doch Gewinnprämien im Gesamtwert von ungefähr 30.000 Euro erwarten die Einsender. Der Docma Award wird auch unter anderem von Adobe und dem Umweltfotofestival "Horizonte Zingst" unterstützt. Im Ostseeheilbad Zingst werden dann auch 2013 die Ergebnisse ausgestellt.

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insgesamt 23 Beiträge
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    Seite 1    
1. ...
amy_wong 19.11.2012
Zitat von sysopViele Fotos, ein Bild: Wie man Aufnahmen zu einem unwirklich schönen Meeresbild kombiniert, beschreibt das Fachmagazin Docma Schritt für Schritt. Beim Docma Award 2013 prämiert die Jury auch solche Naturbilder: Egal, ob nur fotografiert oder auch montiert - es gewinnt, was gut aussieht. Docma Award 2013: Landschaftsmalerei per Photoshop - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/docma-award-2013-landschaftsmalerei-per-photoshop-a-864108.html)
"Ergebnis: Diese Landschaft ist fotografiert, errechnet und gemalt" Und so sieht sie auch aus. Als Hintergrundbild für Bing ist das zweifellos gut geeignet. Digital verkitschte Bilder sind dort nicht gerade selten.
2. Kitsch.......
rompipalle 19.11.2012
Wenn man einmal bedenkt,das die bildlich wieder gegebene Natur immer manipuliert (Manus, kommt von Hand!!!) ist. Dann, kann man immer sehr leicht von Kitsch da her reden. Nur zu schade das bei mangelndem Kulturvermoegen diese Aroma schnell als Abwertung missbraucht wird.wer sich jedoch mit der Ikonographie beschäftig und das Phänomen im kunst-wissenschaftlichem Licht betrachtet -der kommt unweigerlich "auch weil er seine eigenen Abwechslungen spielend außer acht lässt!" zu einem differenziertem Abbild der Natur und dem seiner wieder gabe
3.
lapje 19.11.2012
Zitat von amy_wongUnd so sieht sie auch aus. Als Hintergrundbild für Bing ist das zweifellos gut geeignet. Digital verkitschte Bilder sind dort nicht gerade selten.
Ach so, alles was Ihnen nicht gefällt ist also "verkitscht"...??? Anscheinend ist Ihnen nicht mal der Unterschied zwischen "Verkitschen", Retusche und Compositing bekannt...
4. Wiedergabe Teil 2.)
rompipalle 19.11.2012
Wiedergabe...... Teil 2)* Wer jedoch zu so etwas nicht in der Lage ist? Dem empfehle ich ein mal selber in der Natur zu bleiben -für länger. Denn, nur so gelingt es einem' ein diese Spektakel zu beobachten. Gestehe:ja die Natur ist mit allen ihren Facetten,Formgebungen und die Farbspielen;auch die der ihrer Arroganz (für uns ormai) nicht mehr ohne Staunen nachvollziehbar..... Es Seiden wir sagen "es ist Kitsch". Was langweilig ist zu behaupten.auch weil der Mensch die Natur braucht,mehr den je.viel mehr,um es einmal deutlich zu machen was Kitsch sein kann,ist eine Ikea Lampe 100% Kitsch. Aber bitte keine (auch nicht interpretierte/manipulierte Wiedergabe der Natur) als Kitsch abtuen,wenn man selber noch die Natur beobachtet hat.
5. optional
psmonn 19.11.2012
Fehlt nur noch ein Einhorn... ja doch die hier gezeigte Fotobearbeitung ist kitsch.
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Docma Award 2013

Thema

"NATÜRLICH!? - Schöner als wahr - Naturbilder zwischen Fotografie und Montage"

Teilnahme

Die Teilnahme am DOCMA-Award ist kostenlos. Es gibt drei Teilnehmerkategorien: Profis, Semiprofis, Ausbildungsbereich. Die Zuordnung bleibt jedem Teilnehmer selbst überlassen.

Eingereichte Arbeiten

Es darf nur eigenes oder rechtmäßig erworbenes Ausgangsmaterial verwendet werden. Zur Erstellung ist jedes digitale Verfahren zugelassen: Fotografie, Montage/Bildmanipulation, Zeichnung/ Malerei, 3D. Sie dürfen maximal fünf Bilder einreichen.

Einsendung und Einsendeschluss

Die Bilder sind als JPEG mit einer Bildgröße von etwa 2000 × 3000 Pixeln (Hoch-/Querformat) online einzureichen. Die Einzelheiten hierzu erfahren Sie in der nächsten DOCMA beziehungsweise auf docma.info, sobald die Seite zur Registrierung der Teilnehmer freigeschaltet wurde. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2013.

Jurierung, Preise und Ausstellung der Gewinnerwerke

Anfang März werden die Bilder von einer großen Jury anonymisiert bewertet und die Preisträger der drei Teilnehmerkategorien ermittelt. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen noch nicht alle Sponsoren des Docma Awards fest, doch Gewinnprämien im Gesamtwert von ungefähr 30.000 Euro erwarten die Einsender. Der Docma Award wird auch unter anderem von Adobe und dem Umweltfotofestival "Horizonte Zingst" unterstützt. Im Ostseeheilbad Zingst werden dann auch 2013 die Ergebnisse ausgestellt.


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