E-Reader: Schmökern ja, scannen nein

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7. Teil: Tabelle - Kindle, Hanvon N518 und Sony PRS 600 im Vergleich

E-Reader: Amazon Kindle vs. Hanvon N518 Fotos
Amazon

E-Reader: Lesegeräte von Hanvon, Amazon und Sony im Vergleich
Kindle Hanvon N518 Sony PRS 600 Touch
Maße 13,5 x 19 x 0,6 cm 15,3 x 11,2 x 1,2 cm 17,53 x 12,19 x 1,2
Gewicht 289 Gramm 190 Gramm 280 Gramm
Auflösung 800 x 600 Pixel 800 x 600 Pixel 800 x 600 Pixel
Bildschirm-diagonale 15,2 cm 12,7 cm 15,2 cm
Anzeige 16 Graustufen mit E-Ink-Technik 8 Graustufen mit E-Ink-Technik 8 Graustufen mit E-Ink-Technik
Speicher 2 Gigabyte 4 GB (SD-Karte) 512 Megabyte
Schnittstellen 3G Mobilfunk, Mini-USB USB 2.0, SD-Karte USB 2.0, Memory Stick Pro Duo, SD-Steckplatz
Preis ca. 231 Euro 265 298
* inkl. Versand und Zollgebühren, Preis wird in US-Dollar erhoben)
** Preis beim günstigsten deutschen Online-Versender laut geizhals.at am 23.11.2009 - ohne Versand

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 48 Beiträge
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1. Wers braucht.
Osis 24.11.2009
Zusammengefasst ergibt sich bei mir das Bild: Überflüssig. Es mag nett sein, aber solange es einen Kopierschutzterror gibt bleibe ich beim gedruckten Buch. Dafür verleihe und tausche ich zu gerne Bücher. Mal abgesehen davon klaut keiner den abegegriffenen Roman im Freibad, das Technikspielzeug schon. Von daher... Mehr Nachteile als Vorteile. Praktisch sieht anders aus.
2. leider der selbe Fehler wie bei MP3
thomas daum 24.11.2009
Ich habe einen Sony E-Bookreader und bin prinzipiell begeistert von dem Gerät. Leider machen die Verlage zumindest in Deutschland den selben Fehler wie die Musikindustrie bei MP3: zu teure E-Books und Gängelung der Leser mit DRM. Das Ergebniss wird das selbe sein, wie es bei MP3 war: E-Books werden sich verbreiten - als Raubkopien! Und die Verlagen werden entsprechen jammern und wehklagen. Es ist einfach Blödsinn, dass z.b. ein Fachbuch, dass ich mir letzte Woche kaufte, 34,90 in der Printausgabe und 29,90 € als E-Book kostet. So kauft das kein Mensch. Hier sollte man sich ein Beispiel an Amerika nehmen, wo die Preisrelation zwischen Prinausgabe und E-Bookausgabe stimmt - und das Medium entsprechend angenommen wird.
3. Preis war nur ein Aufreisser, um die Hardware unters Volk zu bringen
Emil Peisker 24.11.2009
Zitat von sysopEin Monat, fünf Romane, viele Zeitungsausgaben: Amazons Lesegerät Kindle überzeugt im Praxistest als Gerät zum Geradeauslesen. Ein Vergleich mit besser ausgestatter Konkurrenz zeigt: E-Books sind für Romane, Kurzgeschichte und Reportagen wunderbar - fürs Querlesen aber kaum geeignet. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,662748,00.html
Amazon macht zwar zur eine großangelegte Kampagne für den 6" Kindle, bietet im .com-Shop US-Tageszeitungen für 9,99$ an, aber wenn man dann bestellt, werden fast alle 9,99$ Titel zu 24$ oder 27$ angeboten. Möglicherweise zahlen nur Europäer den höheren Preis, aber dann sollte man bei Amazon vorher darauf hinweisen. So ist es auch bei den englischen Büchern, für 9,99$ angeboten, mutiert der Preis im Warenkorb zu 13,99$ bis 17,99$. In den USA hat sich schon eine große Protestgemeinde gebildet, die für kein Buch mehr als 9,99$ zahlen will, bis hin zu mehrheitlichen Boykottaufrufen. Argumente gibt es reichlich und gute ebenfalls. Warum sollte man für einen Download eines Buches mehr bezahlen, als für die Paperback-Ausgabe? Die 9,99$ Aktion für alle Titel ist nach jetzt 8 Wochen schon fast zu Ende, der Preis war nur ein Aufreisser, um die Hardware unters Volk zu bringen. Für Europäer ist ein Teil der Titel nicht erhältlich, dass sind wohl die Auswirkungen der Linzenzpolitik für die gedruckten Ausgaben, die nicht auf den E-Book abgestimmt wurde.
4. Alternativen
bnn 24.11.2009
Verstaendlich, dass hier vor allem der Fokus auf Geraete von Amazon, Sony und hexaglot gelegt wird. Diese scheinen zur Zeit diejenigen zu sein, die am meisten verkauft werden. Ich moechte dennoch die Aufmerksamkeit der geneigten Leserschaft auf weitere Produkte lenken. Onyx Boox: 6 Zoll Lesegeraet mit touchschreen (aber tochscreen layer unter dem e-ink display, deshalb genauso gut lesbar wie e-ink), etwa kindle-groesse, kein externes keyboard. W-lan, web-browser, alle Formate (auch pdf), Woerterbuecher, Woertersuchen, Freihandnotizen, alles da. Kostet aber etwa 400 Euro. Zu haben z.B. ueber einen englischen online-Laden (dulinsbooks.com). Hat sehr gute Kritiken auf mobileread bekommen. Pocketbook: hat mit dem 301 ein 6-Zoll geraet und mit dem 360 ein 5-Zoll Geraet am Start. Kein Touchscreen, aber diese Geraete lesen alle Formate und haben eine exzellente Firmware und Software. Woerterbuecher, Suchen nach Woertern, Notiz-Funktion (Markieren von Textstellen), alles moeglich. Ausserdem stellen sie mehr Graustufen dar als das kindle und der der Sony reader. Kann man ueber den englischen online-laden bestellen. In Deutschland gibt es bald einen Vertragshaendler (in ein paar Wochen, aber man kann jetzt schon bestellen). Bookeen cybook opus: Exzellenter 5-Zoll Reader, allerdings ohne Woerterbuch und Suchfunktion. Zu haben ueberall in Deutschland.
5. Zeitung lesen auf Kindle
Anrather 24.11.2009
Auch ich habe den Kindle mit der ersten Welle der deutschen Kunden bestellt und kann mich der Bewertung von Herrn Lischka in grossen Teilen anschliessen. Lediglich die Bewertung der Zeitungsnavigation kann ich nicht nachvollziehen. Bei den abonnierbaren Zeitungen FAZ und International Herald Tribune funktioniert die Navigation über "Section List" hervorragend. Dort kann man leicht die Seiten der Zeitung navigieren und durch Auswahl der Artikel (angezeigt durch die eingeklammerte Anzahl der Artikel) auch eine Übersicht der der Artikel mit überschrift und den ersten zwei Zeilen erhalten. Das funktioniert leicht und schnell und sogar mit der Calibre-Version des "Economist" (wenn man die elektronische Version abonniert hat). Bei der einzigen deutschen Zeitung im ePub-Format, der Taz, kann man wenigstens eine bildliche Darstellung der Zeitungsseite erhalten, durch die man per Mouse-Stick blättern kann. Jede Seite muss man dann allerdings linear durchblättern. Auch ich lese Romane auf dem Kindle, aber die Möglichkeit, Zeitschriften und vor allem Tageszeitungen zu lesen ist für mich als "Vielreisender" die Killer-Application des Kindle. Das Wegfallen der Bilder kann ich verschmerzen, auch wenn ich hoffe, dass bei steigendem Zuspruch diese Einschränkung, wohl den Roaming-Gebühren von AT&T geschuldet, wegfällt. Das einzige, was wirklich noch fehlt, ist eine Kindle-fähige Ausgabe des Spiegel. Das Beispiel der taz zeigt, dass man dies z.B. in einer ePub-Version für ePaper-Abonnenten vernünftig umsetzen kann. Also, wann kann ich den Spiegel auf meinem kaum mehr wegzudenkenden Gerät lesen???
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Übersicht: E-Book-Reader
Sony: Lesegerät für deutsche Titel
AP
Sonys Lesegeräte, zum Beispiel das PRS-505, können das EPUB-Format lesen. In diesem Format mit digitaler Rechteverwaltung bietet der Buchhandel hierzulande rund 14.000 deutschsprachige Titel zum kostenpflichtigen Download an. Das Angebot ist klein, die Texte genauso teuer wie in Papierform - dafür können Titel auch virtuell aus öffentlichen Bibliotheken entliehen werden. Das 250 Gramm schwere Gerät mit Schwarzweiß-Display kostet in Deutschland um 200 Euro.
Amazon: Lesegerät mit Shop-Anbindung
dpa
Das Online-Versandhaus Amazon hat seinen eigenen E-Book Reader entwickelt. Der Kindle ist bereits in zweiter Version erhältlich und verbindet sich drahtlos über UMTS zum eigenen Angebot. Zu kaufen gibts nicht nur rund 200.000 englischsprachige Bücher, sondern auch Abonnements von Zeitschriften und Zeitungen. So lässt sich zum Beispiel die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" online abonnieren. Die aktuelle Ausgabe wird dann einfach aufs Gerät gefunkt. Das in Deutschland verbreitete EPUB-Format beherrscht der Kindle von Haus aus nicht. Das knapp 300 Gramm schwere Gerät, dessen Display 16 Graustufen anzeigen kann, kostet in Deutschland mit Versand- und Importgebühren rund 250 Euro.
Apple: Shop (noch) ohne Lesegerät
AP
Schon jetzt gibts in Apples iTunes-Store nicht nur Musik, Video und Software, sondern auch Bücher zum kostenpflichtigen Download. Auf dem kleinen Display des iPhones macht das Lesen der über W-Lan oder Mobilfunknetz heruntergeladenen Dateien zwar keinen großen Spaß, doch hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der Konzern spätestens im nächsten Jahr einen eigenen Tablet-PC vorstellt. Mit großem Farbdisplay und Touchscreen wäre das Riesen-iPhone wie gemacht dafür, auch aufwendig illustrierte Bücher digital zu konsumieren.
Txtr, Wisereader und Co.
In Deutschland sind eine Reihe weiterer E-Book-Reader erhältlich. Sie verstehen sich ebenso wie das Sony-Gerät auf das EPUB-Format, in dem der deutsche Buchhandel eine kleine Auswahl an Titeln bereit hält. Die Berliner Firma Txtr bietet einen eigenen Shop an, mit dem sich das Lesegerät direkt verbinden lässt - gegen eine monatliche Gebühr. Eine Übersicht haben wir für Sie in diesem Artikel zusammengestellt.
Fotostrecke
E-Book-Hardware: Lesegeräte von Sony und Amazon


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