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E-Reader und Shops Was die neuen E-Book-Angebote taugen

Foto: Konrad Lischka

Literaturklassiker gibt es im deutschen E-Book-Angebot zwar nicht, aber immerhin verkaufen die Händler inzwischen Digitalausgaben vieler aktueller Bestseller. Diese Auswahl und neue Geräte machen die Modelle erstmals interessant für Leser - SPIEGEL ONLINE hat sie getestet.

Jetzt soll es wirklich losgehen mit dem digitalen Lesen in Deutschland - Lesegeräte für hundert Euro, ein großes Angebot an E-Books mit vielen Bestsellern zu vernünftigen Preisen. So klangen die Jubelmeldungen zur Buchmesse. Nun sind die ersten Lesegeräte da und immerhin: Wer digital lesen will, kann recht sicher sein, dass er deutlich mehr als die Hälfte der Titel auf den aktuellen SPIEGEL-Bestsellerlisten als E-Book erhält und mit einem brauchbaren Lesegerät unterwegs einigermaßen komfortabel lesen kann.


Das ist gar nicht abwertend gemeint. Die Kombination aus Hardware, Leseangebot und Bedienkomfort beim Einkaufen ist mit den neuen deutschsprachigen Angeboten erstmals auf einem Niveau, mit dem man etwas anfangen kann. Wir haben uns einmal angesehen, was der Handel zu bieten hat. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf Kombinationen aus Hardware- und Inhalteangeboten gelegt: Sie versprechen, dem Amazon-Kindle-Konzept am nächsten zu kommen, an dem sich in Sachen Bequemlichkeit und Angebotsbreite alle E-Buch-Verkaufskonzepte messen müssen.

Libris Acer Lumiread, das 99-Euro-Lesegerät von Weltbild und Amazons neuer Kindle - SPIEGEL ONLINE vergleicht drei neue Lesegeräte und das Angebot der deutschen E-Book-Shops.

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insgesamt 89 Beiträge
WissInter 25.10.2010
Der Kindle hätte längst auf dem deutschen Markt verfügbar sein können. Aber die deutschen Mobilfunknetzbetreiber waren einfach zu gierig. [...]
Der Kindle hätte längst auf dem deutschen Markt verfügbar sein können. Aber die deutschen Mobilfunknetzbetreiber waren einfach zu gierig. http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/amazon-lesegeraet-kindle-vorerst-nicht-auf-deutschen-markt-401167/
Osis 25.10.2010
Ahhh, Der Re-Re-Re-Re-Relaunch... Es launcht schon wieder. Ich hab immernoch niemanden gesehen der so ein Ding nutzt und ich kenne in meinem belesenen Freundeskeis auch Niemanden der es vorhat... Akkulaufzeiten [...]
Ahhh, Der Re-Re-Re-Re-Relaunch... Es launcht schon wieder. Ich hab immernoch niemanden gesehen der so ein Ding nutzt und ich kenne in meinem belesenen Freundeskeis auch Niemanden der es vorhat... Akkulaufzeiten wären in der Übersicht noch nett gewesen. Egal. Ich brauch keinen, egal was das Marketing sagt. Wenn Apple einen vorstellt, gibts dann wieder umfangreiche Etxraartikel?
Saïph 25.10.2010
Kindle 3, Kindle 4, man hätte sich im Artikel & Video vielleicht einmal darauf einigen sollen, welcher denn nun der "Neue" ist.
Kindle 3, Kindle 4, man hätte sich im Artikel & Video vielleicht einmal darauf einigen sollen, welcher denn nun der "Neue" ist.
Starclimber 25.10.2010
Was die Deutschen Verleger so treiben ist eigentlich nur noch mit Unfähigkeit zu beschreiben. Kein Shop hat alle Bücher (im Buchladen bekommt man eigentlich alles) geschweige denn älter Bücher (wenige Jahre) Die Preise an [...]
Was die Deutschen Verleger so treiben ist eigentlich nur noch mit Unfähigkeit zu beschreiben. Kein Shop hat alle Bücher (im Buchladen bekommt man eigentlich alles) geschweige denn älter Bücher (wenige Jahre) Die Preise an sich sind darüber hinaus eine Frechheit. Der Kunde soll in (Produktions)vorlage gehen...er kauft das "Papier, den Druck, etc" ohne das einem Verlag kosten entstehen und dann soll er den gleichen oder sogar höheren Preis als für eine Printausgabe bezahlen? Mich würde es nicht wundern wenn irgendwann all denen die Einnahmen wegbrechen und es dann mal wieder die "bösen" Raubkopierer gewesen sein sollen. Ich war, früher zumindest, eifriger Leser und würde das mit anständigen E-Büchern auch wieder werden, aber so.... .... kaufe ich lieber ein paar Bücher weniger und dann wandert das Geld meist übern Teich. Da bekomme ich (fast) alles auch als E-Buch und bessere dabei mein Englisch auf.
wincel 25.10.2010
... tut sich in Deutschland was. Wir leben in den USA und ich habe seit ein paar Monaten als Vielleser den Schritt zum grossen Kindle gemacht, also dem neuen Kindle DX. Nicht grade billig aber dafuer sehen eben auch meine ganzen [...]
... tut sich in Deutschland was. Wir leben in den USA und ich habe seit ein paar Monaten als Vielleser den Schritt zum grossen Kindle gemacht, also dem neuen Kindle DX. Nicht grade billig aber dafuer sehen eben auch meine ganzen pdf files, die ich beruflich staendig lesen muss, gut drauf aus. Der Artikel ist leider nicht sauber recherchiert ... mal wieder ... zwar stimmt es, dass Kindle das ursprungsformat epub von Libri nicht darstellt, aber es gibt Konverter wie Calibre oder Sigil, mit denen man sie sehr leicht umwandeln kann in ein Kindle-freundliches Format. Es lassen sich verblueffenderweise sogar DRM geschuetzte PDF books (DIE stellt Kindle bisher nicht da, egal ob man die Lizenz hat oder nicht, normale PDF sind natuerlich kein Problem) ins mobi Format umwandeln und dann normal lesen. Was mich interessieren wuerde ist, ob das 3G Network nun damit auch in Deutschland aktiv ist? In den USA ist es ja kostenlos, ist zwar langsam und frisst ganzschoen Batterie (ca. 1h surfen = Haelfte der Batterie ist leer), aber ueberall Zugang zu den Emails haben auf einem grossen Screen mit richtiger Tastatur - das finde ich schon sehr angenehm. Bisher war das Kindle ausserhalb von den USA ja sofort tot, weil Amazon verstaendlicherweise keine Roaminggebuehren bezahlen wollte.
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