Foto-Tipps Die Wahrheit über Objektive

Weitwinkel, Tele, Makro - Profi-Fotograf Scott Kelby erklärt, welche Linsen Fotografen bei der Bildgestaltung helfen, wie sich unterschiedliche Sensorgrößen auswirken und womit er unterwegs fotografiert.


Wer sich eine Spiegelreflexkamera kauft, aber nie die Objektive wechselt, gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten auf. Je nachdem, was man bei welchem Licht fotografieren will, unterstreicht das gut gewählte Objektiv die Bildaussage.

Aber welches?

Der Fotograf Scott Kelby gibt in seinem neuen Ratgeber zur Digitalfotografie einige einführende Antworten auf diese Fragen und verrät, mit welchen Objektiven er in der Praxis arbeitet und welche Tricks ihm helfen. SPIEGEL ONLINE bringt Auszüge aus dem Band.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Brennweite, desto näher wird das abgebildete Objekt herangezoomt. Die Brennweite verändert auch die Bildwinkel der Aufnahme. Hier spielen aber auch die verschiedenen Aufnahmeformate (sprich: wie groß ist das auf den Sensor der Kamera einfallende Bild) eine Rolle. Deshalb geben Hersteller meistens die sogenannte kleinbildäquivalente Brennweite (Equiv.135) an.

Kleinbildbrennweiten werden mit Werten wie zum Beispiel 24-60 mm bei digitalen Kompaktkameras angeben. Wenn ein solches Objekt den Bereich zwischen 17 und 35 mm umfasst, sind Weitwinkelaufnahmen möglich (hilfreich, um zum Beispiel Menschengruppen oder Bauwerke aus nicht allzu großer Entfernung aufzunehmen), ab 50 mm ist man schon im leichten Telebereich.

Nah ran, breit aufgezogen, lichtstark - Foto-Profi Scott Kelby verrät, womit er fotografiert.

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