22 Praxis-Tipps Mit dem Smartphone besser fotografieren

Per Smartphone schießt man in vielen Situationen ebenso gute Fotos wie mit Kompakt- oder sogar Spiegelreflexkameras - wenn man weiß, wie. 22 Tipps des Magazins "c't", mit denen Sie schnell besser werden.

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Von den "Mac & i"- und "c't"-Autoren Jeremias Radke und Markus Schelhorn


Der Koffer ist gepackt, aber die Tasche mit der Spiegelreflexkamera lässt sich beim besten Willen nicht mehr ins Handgepäck quetschen: Mancher Urlauber mit Foto-Ambitionen dürften dieses Problem kennen. Stattdessen Fotos mit dem Handy schießen? Auch keine Alternative, hieß es lange. Zu groß waren die Qualitätseinbußen.

Doch moderne Smartphones haben sich mittlerweile zu einer für viele Situationen ausreichend guten Alternative gemausert. Auf die Kameratechnik allein kommt es beim Fotografieren sowieso nicht ausschließlich an: Mit einem guten Auge und einigen Tipps lässt sich eine technisch nicht ganz perfekte Fotoausrüstung durchaus ausgleichen. Das Magazin "c't" hat einige wichtige Ratschläge gesammelt:

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All Square 30.09.2017
1. "Die Lösung: Schalten Sie den Blitz ein"
Nein, schalten Sie den Blitz um Gottes Willen nicht ein ! Suchen Sie sich (bei Portraits) eine helle reflektierende Fläche (Gebäudewand, T-Shirt, weißes Handtuch, Kopfkissenbezug) hinter sich (als Fotograf). Das leuchtet die zu fotografierende Person viel besser aus. Für ein gutes Portrait brauchen Sie eine Tele-Brennweite; dann ist aber die Person für den Handyblitz viel zu weit entfernt. Geblitzt wird nur im Studio. Wer draußen blitzt kann entweder nicht fotografieren, oder sollte es nicht. Allsquare, Ex-Fotoreporter
j.schiffmann 30.09.2017
2. Bild 1
Der 1. "Tip" ist doch schon mal kappes! Ein Bild ausschneiden (digitaler Zoom) ändert doch an der Verzerrung nichts, da hilft nur ein optischer Zoom - also in den Normal oder Telebereich gehen!
ardbeg17 30.09.2017
3. @allsquare
ganz abwegig finde ich den Tipp nicht, denn bis 3 m schaffen es moderne Handyblitzchen zum Aufhellen auch. Und da der Dynamikumfang eines 20 Megapixel-Zwergensensors natürlich viel geringer als bei einer VF-SLR ist, dürfte sich das oft positiv bemerkbar machen. Wobei ich für ein ordentliches Foto immer mindestens MFT plus große Blende vorziehen würde ;-)
tuxrunner 30.09.2017
4. Unzulässige Verallgemeinerung
Zitat von All SquareNein, schalten Sie den Blitz um Gottes Willen nicht ein ! Suchen Sie sich (bei Portraits) eine helle reflektierende Fläche (Gebäudewand, T-Shirt, weißes Handtuch, Kopfkissenbezug) hinter sich (als Fotograf). Das leuchtet die zu fotografierende Person viel besser aus. Für ein gutes Portrait brauchen Sie eine Tele-Brennweite; dann ist aber die Person für den Handyblitz viel zu weit entfernt. Geblitzt wird nur im Studio. Wer draußen blitzt kann entweder nicht fotografieren, oder sollte es nicht. Allsquare, Ex-Fotoreporter
Diese Behauptung kann so nicht stehen bleiben. Joe McNally ist ein Meister der Blitztechnik. Eine Bildersuche bei Google unter seinem Namen zeigt eine Reihe erstklassiger Beispiele für den Einsatz von Kompaktblitzen (meist in Verbindung mit Farbfiltern) im Freien. Dass man solche Ergebnisse aber mit einem Smartphone erzielen kann, ist aber fraglich bis abwegig.
dermitglasaugen 30.09.2017
5. Tip 1 funktioniert
@j.schiffmann Der Tipp sagt doch aus, dass man Zoomen soll, sich also vom Objekt entfernen muss, um den gleichen Bildausschnitt zu erhalten. Die Bildqualität wird mit zunehmender Vergrößerung natürlich schlechter, da der Zoom nicht optisch ist und technisch ein Bildausschnitt vorgenommen wird. Eine 2-fach Vergrößerung ist aber noch sehr moderat und stellt mit modernen Handykameras kein Problem dar. Das positive Ergebnis ist sichtbar, ich habe es ausprobiert.
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