Frühstart für Mac OS X 10.7: Apples Löwe brüllt angeblich schon am Mittwoch

Frühstart oder bloß Vorfreude? Angeblich soll Apple sein neues Betriebssystem früher als geplant veröffentlichen. Argumente dafür haben die Fürsprecher der Theorie reichlich - eine Bestätigung seitens Apple gibt es nicht.

Mac OS X 10.7 "Lion": Nur als Download erhältlich - oder mit einem neuen Computer Zur Großansicht

Mac OS X 10.7 "Lion": Nur als Download erhältlich - oder mit einem neuen Computer

Ohne Tiernamen kommt auch Apples neues Betriebssystem Mac OS X 10.7 nicht aus. Die schon seit längerem für Juli angekündigte Software firmiert unter dem Namen "Lion", ein genaues Veröffentlichungsdatum wurde bisher nicht genannt - zumindest nicht offiziell. Die Website Macnotes will herausgefunden haben, dass das Lion-Upgrade ab dem heutigen Mittwoch im App-Store zu haben sei. Das gehe aus einer Support-E-Mail hervor, die ein Nutzer erhalten habe. Der Apple-Fan hatte sich einen gebrauchten, aber generalüberholten Mac gekauft und wollte nun wissen, ob er die Software-Aktualisierung zum Nulltarif bekommen könne. Nichts zu machen, so die Antwort, auf ein Gratis-Upgrade habe er keinen Anspruch, er könne das aber ab dem 6. Juli gern zum Preis von 23,99 Euro im App-Store erwerben.

Eine Veröffentlichung der Software am Mittwoch würde auch Händler und potentielle Käufer neuer Macs sehr erfreuen. Denn Apple wird seine MacBooks frisch ab Werk gemeinsam mit Mac OS X 10.7 herausbringen - und angeblich mit der Software auch neue Notebook-Modelle einführen.

Dass der ursprünglich erst für den 19. Juli vorgesehene Veröffentlichungstermin jetzt doch ohne große Schwierigkeiten vorgezogen werden konnte, hat auch mit dem veränderten Vertrieb des Upgrades zu tun. Es kommt nicht mehr wie bisher auf einer DVD daher, sondern wird nur noch als Download verbreitet werden. Das spart eine Menge Verpackungsmaterial und Versandkosten.

Die Tech-Seite Cult of Mac führt als weiteres Argument für einen früheren Termin als geplant an, das neue Betriebssystem sei "mittlerweile stabil". Auch seien in Lion inzwischen sämtliche geplanten Funktionen enthalten. Der virtuelle Vertrieb soll wohl außerdem dem hauseigenen App-Store zu größerer Aufmerksamkeit verhelfen. Dessen Nutzung ist nämlich ebenfalls voll in Lion integriert. Ein weiteres neues Feature dürfte die Anwender besonders erfreuen: Die "Resume"-Funktion stellt bei Neustart den letzten Rechner-Zustand wieder her. Das lästige Abspeichern von Dokumenten und der Komplett-Neustart der benötigten Programme entfällt.

Eine vollständige Übersicht über die neuen Löwen-Fähigkeiten gibt's direkt bei Apple.

meu

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insgesamt 43 Beiträge
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1. Der Grund ...
imation 06.07.2011
der grund warum das OSX Lion nur über den AppStore kommen wird ist sicher auch das dann nicht mehr X-Leute mit einem OS ihre Rechner updaten können. Wenn ich bedenke wie 10.5 und 10.6 herumgereicht wurde könnte das schon mitspielen.
2. Ich habe selbst einen Apple...
ausländer33 06.07.2011
Zitat von sysopFrühstart oder bloß Vorfreude? Angeblich soll Apple sein*neues Betriebssystem früher als geplant veröffentlichen. Argumente dafür haben die Fürsprecher der Theorie reichlich - eine Bestätigung seitens Apple gibt es nicht. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,772650,00.html
aber dieser permanente Hype um Apple geht mir ganz schön auf den Keks. Das ist doch keine Kirche wo 2 mal im Jahr ein Prophet erscheint und etwas Weltbewegendes verkündet. Was ist daran so wichtig, das jetzt - wie jedes Jahr - eine neue Version eines Betriebssystems erscheint, für einen Rechner der (in den USA) ca 6% Marktanteil hat?
3. Finger weg!
Mo2 06.07.2011
Nachdem der erst 2 Jahre alte iMac mit System 10.5 aus dem Büro meiner Firma gestohlen wurde, war der Chef glücklich, dass ich eine topaktuelle Datensicherung hatte. Also alles halb so schlimm, sollte man denken - neuen iMac gekauft mit System 10.6 und rüber mit der Sicherung, fertig!? Dann gab`s allerdings Probleme ohne Ende, weil alles mögliche nicht mehr kompatibel mit 10.6 war, angefangen vom Druckertreiber über Acrobat bis QuarkXpress. Es hat Monate gedauert, bis alles wieder halbwegs läuft, natürlich mussten dafür auch teure Programm-Updates gekauft werden. Wenn ich jetzt lese, dass 10.7 auch kein Rosetta mehr kann, empfinde ich das als schlechten Witz. Das erinnert an Probleme, die man mit Windows vielleicht mal vor 15 Jahren hatte...
4. ...
M. Michaelis 06.07.2011
Zitat von Mo2Also alles halb so schlimm, sollte man denken - neuen iMac gekauft mit System 10.6 und rüber mit der Sicherung, fertig!?
Sie hätten sich besser informieren sollen. Natürlich muss man eine Sicherung auf einen Systemstand bringen der passt. Dass sich eine 10.5 Sicherung nicht problemlos in eine 10.6 Installation einspielen lässt kann ist wohl kaum überraschend.
5. schön
givarus 06.07.2011
@M. Michaelis Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die Rückspielung der reinen Benutzerdaten sogar ohne Probleme geklappt, nur viele Programme und Treiber waren nicht mehr kompatibel! @MO2 Inkompatble Programme und Treiber hat es bei Windows das letzte mal mit Vista vor genau 4 Jahren massiv gegeben. Der Diebstahl eines Macs ist sicherlich eine besondere Situation. Im Normalfall wird einem ja durch den Wegfall alter Features wie Rosetta in neuen OS Versionen ja nichts genommen. Die alten Rechner laufen ja weiterhin... im Extremfall muss man sich dann wohl leider ein gebrauchtes Gerät als Ersatz kaufen oder nach anderer Software umsehen. Da sind die Softwarehersteller auch im Profisegment auch ein wenig in der "Bringschuld" nicht technisch einfach vor 10 Jahren stehen zu bleiben... @imation Als Privatnutzer hat man mit Lion das Recht mit dem Kauf für 23,99 im Appstore, Lion auf allen seinen Macs zu installieren + 2 Virtualle Maschinen pro Rechner anzulegen. Das sind Lizenzbedingungen von denen ich bei Windows träume! @ausländer33 Auch Apple bringt nicht jedes Jahr eine neue OS Version raus. Das Release von Lion ist eben ähnlich einem neuen Windows und darüber berichtet SpOn ja auch. In den USA ist der Marktanteil übrigens jenseits der 10%, 6% sinds eher weltweit.
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Richard Meusers sitzt im Garten und sieht seinen Blumen beim Wachsen zu. Ansonsten hat er ein Auge auf Digitales und Mediales.

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