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Neue Gadgets: Nach der Smartwatch kommt der Smartring

Ein kalifornisches Team entwickelt einen Ring, mit dem sich Nachrichten anzeigen lassen, ohne dass man das Handy zücken muss. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein filmender Hubschrauber und zwei Mini-Geldbörsen.

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Smart Ring: Kann die Akkulaufzeit bei einem derart kleinen Gadget ausreichen?

Eigentlich eine schöne Crowdfunding-Kampagne: Ein Team aus Sunnyvale in Kalifornien hat den Smart Ring Mota vorgestellt. Der soll sich einfach um den Ring- oder Mittelfinger tragen lassen und über einen LED-Touchscreen ebenso wie eine kleine Benachrichtigungs-LED verfügen.

Darauf zeigt der kleine Wunderring dann Nachrichten aus sozialen Netzwerken ebenso an, wie es über eingehende Telefonate oder E-Mails informiert. Die Idee des jungen Teams: Wer gerne auf dem Laufenden bleiben möchte, muss dafür nicht immer sein Smartphone zücken, gerade wenn er im echten Leben mit Freunden unterwegs ist. Eine praktische Alternative zur Smart Watch also? Man darf gespannt sein.

Das Problem: In so ein kleines Ding kann eigentlich nach derzeitigem Ermessen kaum ein Akku passen, der einen Tag durchhält. Würde das Mota-Team ein E-Ink-Display verwenden, würde unsere Prognose etwas optimistischer ausfallen. Die kaum größere Smartwatch Pebble hat hier dank E-Ink einige Tage Laufzeit erzielt. Aber ein LED-Display? Klar, wir sprechen hier nicht von einer Auflösung wie bei der Apple Watch oder den jüngsten Android-Wear-Smartwatches, deren Akkus allesamt nach 12 bis 24 Stunden wieder ans Netz müssen. Aber auf dem noch kleineren Raum dürfte auch das niedriger auflösende, monochrome LED-Display, das Mota verwendet, nicht wirklich über den Tag kommen.

Das Unternehmen selbst hat sich auch noch gar nicht zur Akkulaufzeit geäußert. Gesagt wurde nur, dass natürlich Bluetooth 4.0 drin sein soll, das Ding auch über einen Vibrationsalarm verfügt, wasserfest ist, kabellos aufgeladen wird und mit Android und iOS kompatibel sein soll.

Noch hat das Team ein gutes halbes Jahr Zeit, um den Mota bis zum anvisierten Starttermin im April 2015 marktreif zu bekommen. Und vielleicht haben die Ingenieure eine revolutionäre Akku-Technik gleich mit entwickelt. Man soll ja nie nie sagen - doch es bleiben Zweifel, ob aus dem Gadget wirklich etwas wird. Die Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo läuft jedenfalls noch bis zum 3. Oktober. Samt Lieferung nach Deutschland soll der Ring umgerechnet 62 Euro kosten. (Jürgen Vielmeier)

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3D-Pocketcopter: Die kleinste fliegende Kamera der Welt

3D-Pocketcopter: Passt in die Hosentasche, macht Bilder und kann fliegen Zur Großansicht
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3D-Pocketcopter: Passt in die Hosentasche, macht Bilder und kann fliegen

Ein winziges Fluggerät für die Hosentasche, das hochauflösende Videos aufnehmen kann - das möchte Thomas Pagel erschaffen. Mit dem 3D-Pocketcopter soll sogar die kleinste fliegende Kamera der Welt entstehen.

Rund 19 Zentimeter ist der 3D-Pocketcopter lang, bei einem Durchmesser von 3,5 Zentimeter. Im Inneren der "Röhre" befinden sich ein Akku, eine 3D-fähige HD-Kamera und ein W-Lan-Modul, über das man Kontakt zu einem Smartphone oder Tablet mit iOS, Android oder Windows Phone aufnimmt. Alternativ wird wohl auch Bluetooth unterstützt. Das Gadget hebt senkrecht gen Himmel ab und kann dann via Touchscreen in alle Richtungen navigiert werden. Außerdem kann der Copter als Handkamera genutzt oder zum Beispiel an einem Motorradhelm befestigt werden - praktisch.

Die Rotor-Blätter lassen sich entfernen, wodurch der Flieger auch locker in die Hosentasche passt. Bis zu zehn Meter kann sich das Gerät vom Nutzer entfernen, die Videos bzw. Fotos darf man via App sofort in den sozialen Netzwerken teilen. Sollte mal die Verbindung abbrechen, gleitet der Flieger langsam zu Boden.

Inhalte werden auf die SD-Karte gespeichert. Der Akku wird mit einem separaten Netzteil aufgeladen. Dabei wäre hier doch ein regulärer USB-Anschluss praktischer, dann könnte man das Gadget unterwegs mit einer externen Stromquelle aufladen, wenn ihm nach höchstens 25 Minuten Flugzeit oder sechs Stunden reiner Videoaufnahme der Saft ausgeht. Laut Aussagen des Schöpfers gibt es aber schon Ideen dafür: Eventuell wird ein wechselbarer Akku verbaut.

Wenn alles klappt, soll der Pocketcopter ab Mai 2015 erhältlich sein. Anvisiert wird ein Preis von 89 Euro. Bei Indiegogo soll die Quadrocopter-Alternative vorfinanziert werden, was offenbar auch klappt. Die anvisierten 15.000 Euro wurden recht schnell geknackt, bis zum Ende der Unterstützungsphase dürften 100.000 Euro zusammengekommen sein. (Sven Wernicke)

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Minimalistische Börsen bündeln Kreditkarten und blocken NFC-Signale

Wallum Geldbörsen: Schutz gegen Schnüffelei Zur Großansicht
Frank Müller

Wallum Geldbörsen: Schutz gegen Schnüffelei

Nicht jeder ist glücklich über die in einigen Kredit- und Bankkarten eingebauten NFC-Chips, die berührungsloses Bezahlen ermöglichen. Das Risiko unbemerkter Abbuchung mag nicht sehr hoch sein, aber es ist immerhin vorhanden. Eine der Eigenschaften der Wallum-Börsen M1 und A1 ist es, die NFC-Signale zu blockieren und dieses Risiko dadurch zu beseitigen.

Der Wiener Student Maximilian Mueller hat die beiden Börsen entwickelt. Sie bestehen jeweils aus zwei Aluminiumplatten, die von vier Gummiringen zusammengehalten werden. Durch diesen minimalistischen Aufbau beanspruchen sie einerseits kaum Platz in der Tasche, sind aber andererseits in der Lage, bis zu 15 Kredit- und Bankkarten aufzunehmen. Zusätzlich zu den Karten kann man sowohl bei der Wallum M1 als auch bei der Wallum A1 einige Scheine unterbringen.

Zwar ist die Börse schön kompakt, doch dafür hat man einiges an Gewicht in der Tasche: Die Wallum A1 wiegt laut unserer Küchenwaage 67 Gramm, die M1 72 Gramm. Gegenüber der Bellroy Elements Sleeve mit ihren 22 Gramm liegen sie schon ziemlich schwer in der Hand.

Vier O-Ringe als Ersatz werden schon mitgeliefert, weitere bekommt man vermutlich in jedem Baumarkt. Die Alu-Platten selbst sind unverwüstlich und dürften lange halten. Die Wallum M1 ist in sechs Farben für 39,90 Euro zu haben, die Wallum A1 gibt es in fünf Farben für 32,90 Euro. (Frank Müller)

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1. Smartring
sototh 20.09.2014
Frei nach J.R.R. Tolkien: Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Burnout zu treiben und ewig zu binden
2. Wenn das alles immer kleiner wird, ...
Loddarithmus 20.09.2014
... haben wir sicher bald auch Piercings mit Elektronik. An der richtigen Stelle plaziert zeigen die dann an, ob der Partner in Kürze (an)kommt.
3. Weiterentwicklung
Dietmar Stockinger 09.01.2015
Verwende die Samsung Gear fit jetzt schon mehrere Monate und genieße mit ihr genau die Vorteile, die mir Moto mit dem Ring verspricht (SMS/Anruf/...). Und wenn man die Gear fit anschaut ist sie auch nicht wesentlich größer (das Armband hat weder Akku noch Chips eingebaut), und der Akku hält mehrere Tage lang! Der Moto Smart Ring ist also eine "um den Finger gewickelte Gear fit" - das kann durchaus funktionieren!!!
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