Neue Gadgets Antike Schreibmaschine trifft moderne Tastatur

Qwerkywriter ist eine moderne Tastatur im Steampunk-Look, die sich auch als Ständer fürs Tablet verwenden lässt. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Taschenscanner und ein Becher, der Getränke erkennt.


Qwerkywriter: Ansprechende Optik und Komfort
Kickstarter

Qwerkywriter: Ansprechende Optik und Komfort

Moderne Tastaturen mit mechanischen Schaltern sind eine Freude für jeden, der sie regelmäßig zum Tippen benutzt. Cherry-MX-Schalter, vorzugsweise in Braun oder Blau, bieten ein Tippgefühl, das kaum übertroffen werden kann. Allerdings stecken diese Schalter meist in Tastaturen, die für den Gamer-Geschmack entworfen werden. Der Spiele-Entwickler Brian Min will die begehrten Cherry-MX-Blue-Schalter nun in eine Tastatur einbauen, die aussieht, als hätte man eine viktorianische Schreibmaschine ausgeschlachtet. Der Name: Qwerkywriter.

Die Idee, Cherry-MX-Schalter in eine ganz individuell aussehende Tastatur mit einem coolen Steampunk-Look einzubauen, hat schon viel Charmantes. Allerdings muss man bedenken, dass es sich um eine Tastatur mit US-Layout und nur 84 Tasten handelt - schön kompakt, aber ohne Zahlenblock und Umlaute.

Der Wagenrücklaufhebel hat im Moment nur eine kosmetische Funktion, soll jedoch eventuell als programmierbare Makrotaste verwendet werden können. Auch die Möglichkeit, Qwerkywriter als Ständer für ein Tablet verwenden zu können, ist nett.

Die Finanzierung auf Kickstarter läuft noch bis zum 22. Juni, umgerechnet rund 250 Euro inklusive Versand soll die Qwerkywriter-Tastatur in der USB-Kabel-Version kosten. (Frank Müller)

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PocketScan: Verblüffender Miniscanner aus Zürich

PocketScan: Der Miniscanner soll 110 Euro kosten

PocketScan: Der Miniscanner soll 110 Euro kosten

Geräte wie Drucker oder Scanner kann man zwar immer weiter verkleinern, aber ab einem bestimmten Punkt gibt es eine physikalische Grenze. Sollen sie dann noch kompakter werden, muss man sich etwas Neues einfallen lassen. Das tun die Macher des Miniscanners PocketScan.

Wie man sieht, ist der PocketScan tatsächlich so klein, dass man ihn jederzeit dabei haben kann (95 x 27 x 50 mm). Via Bluetooth verbindet er sich mit Windows-, OS-X- oder iOS-Geräten. Das aber wohl interessanteste Detail ist, dass man den PocketScan einfach in großzügigen Bögen über die zu scannende Vorlage bewegen kann, er setzt das Bild trotzdem richtig zusammen. Zugleich sieht man auf dem verbundenen Gerät live das aktuelle Ergebnis.

Dass dieses Feature tatsächlich funktioniert, haben die Macher bereits mit ihrer Scan Mouse gezeigt. Sie kombinieren ihre Hardware zudem mit nützlichen Software-Features. So soll das Scanprogramm zugleich Texterkennung beherrschen, Bilder selbsttätig erkennen und sogar Tabellen als solche einlesen können.

Später im Verkauf soll der PocketScanner umgerechnet rund 110 Euro kosten. Wer schnell ist, bekommt ihn auf Kickstarter aktuell noch für einen Vorschuss von 66 Euro inklusive Versandkosten. Liefern können wollen die Macher im Dezember. (Jan Tißler)

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Vessyl: Ein Trinkbecher, der Flüssigkeiten erkennt

Becher Vessyl: Sensoren erkennen das Getränk
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Becher Vessyl: Sensoren erkennen das Getränk

Heutzutage wird alles "smart" genannt, was sich kabellos mit einem Smartphone verbinden lässt. Der Trinkbecher Vessyl ist es wirklich: Er soll erkennen können, welches Getränk in den Becher gefüllt wird und will damit zu einer besseren Ernährung beitragen.

Der Vessyl verfügt über Sensoren, die angeblich erkennen, woraus die jeweilige Flüssigkeit besteht: wie viel Zucker, wie viel Protein, wie viel Koffein? Aber mehr noch: Vessyl soll sogar mitteilen können, von welcher Marke das Getränk stammt. Sprich: Man erfährt nicht nur, dass es ein Softdrink ist, sondern Vessyl weiß, ob es etwa Mountain Dew, Coca-Cola oder Sprite ist. Angeschlossen an den Trinkbecher ist eine App, die im Hintergrund protokolliert, wie viel Inhaltsstoffe wie Zucker man am Tag zu sich nimmt.

Über die Technik verrät der Hersteller Mark One leider nicht viel. Sieben Jahre in der Entwicklung sei Vessyl gewesen, 385 ml passen hinein. Via Bluetooth 4.0 Low Energy koppelt sich der Becher mit einem damit kompatiblen Smartphone. Welche Sensoren und welcher Mikroprozessor zum Einsatz kommen, ist ein großes Geheimnis.

Trotzdem klingt das Gerät nach einer guten Idee mit Potenzial. In den Verkauf gehen soll der Trinkbecher Anfang 2015. Wer jetzt schon bestellt, zahlt inklusive Versand ins US-Ausland umgerechnet knapp 87 Euro. Der reguläre Verkaufspreis soll 160 Euro betragen. (Jürgen Vielmeier)

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
mxdoc 21.06.2014
1. ??
Daß das Ding "Qwerky-" und nicht "Qwerty-Writer" heißt, ist wahrscheinlich irgendein Wortspiel bei dem mir der Gag nicht klar ist. Wo ist der versteckt?
schlimmer1 21.06.2014
2. Für die Fans des Films Brazil
Mir scheint, der Entwickler hat sich Terry Gilliams "Brazil" zu oft angeguckt. Der Qwerky Writer wirkt wie eine Vision "was wäre (jetzt) wenn (damals) ... (etwas anders gelaufen wäre)". So ganz nach Karl Valentins Spruch "Früher war sogar die Zukunft besser".
jeandoe2 21.06.2014
3. Ja, da steckt tatsächlich ein Wortspiel drin...
... das wohl durch die phonetische Ähnlichkeit zu dem Wort "quirky" zustande kommt, was so viel heißt wie seltsam, verschroben oder aus exzentrisch. Also eine Anspielung darauf, dass die Tastatur möglicherweise eine gewisse Zielgruppe hat ;-)
ihrmichauch 21.06.2014
4. @1
Das ist ein Wortspiel auf engl. "quirky" = eigenartig, sonderbar.
brucewillisdoesit 21.06.2014
5. qwerky
Zitat von mxdocDaß das Ding "Qwerky-" und nicht "Qwerty-Writer" heißt, ist wahrscheinlich irgendein Wortspiel bei dem mir der Gag nicht klar ist. Wo ist der versteckt?
Qwerky erinnert in der Schreibweise an QWERTY, wird aber wie quirky (eigenartig, merkwürdig) gesprochen.
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