Neue Gadgets: Taucher-Tastatur, Simpel-Handy, iPad-Tisch

Die K310-Tastatur von Logitech kann man auch mit in die Badewanne nehmen - sie ist wasserfest. Außerdem in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Handy, bei dem man selbst die Zahl der Tasten bestimmt und eine schöne, schnelle Festplatte.

Logitech K310: Bei 50 Grad Handwäsche fühlt sie sich erst richtig wohl Zur Großansicht
Logitech

Logitech K310: Bei 50 Grad Handwäsche fühlt sie sich erst richtig wohl

Während bei Smartphones bereits wasserabweisende Beschichtungen eingesetzt werden, hinken die Hersteller bei Laptops und Tastaturen hinterher. Einen großen Sprung nach vorne machte IBM damals, als man Ablaufrinnen in der Tastaturwanne des Laptops einsetzte. Wenig später gab es das auch für Desktop-Tastaturen. Nun bietet Logitech eine vollständig wasserfeste Tastatur an.

Zwar gibt es schon Rolltastaturen aus Silikon, aber die sind nun wirklich nicht zum Tippen zu gebrauchen. Logitech verspricht bei der K310 "das für Logitech typische, komfortable Tippgefühl" - was auch immer das heißen mag.

Was also ist so besonders an der K310? Schließlich kostet eine Microsoft Wired 600 gerade einmal zehn Euro, kann mit verschüttetem Kaffee ebenso souverän umgehen, und auch das Tippen ist angenehm. Doch die K310 geht über das normale Verkippen hinaus: Bei 50 Grad Handwäsche und 30 Zentimeter Tauchgang fühlt sie sich erst richtig wohl.

Und wieso sollte man das tun? Zum Beispiel, um endlich mal wieder gründlich sauber zu machen zwischen den Tasten. Viele Laptop- oder PC-Tastaturen müssen zwei bis drei Jahre durchhalten, ohne auch nur einmal gereinigt zu werden. Ein einfaches Wasserbad in Spülmittel wirkt Wunder und geht schnell vonstatten. Sollte die Logitech deshalb ein gutes Tippgefühl vermitteln, könnte es durchaus Sinn ergeben.

Die Logitech K310 kostet 40 Euro und ist im firmeneigenen Online-Shop vorbestellbar. (Kai Zantke)

Mehr Infos und Fotos und Videos gibt es auf neuerdings.com.

Cycell Ownfone - das Simpel-Handy

Cycell OwnFone: Der Nutzer wählt aus, wie viele Tasten das Handy haben soll Zur Großansicht
CyCell Ltd

Cycell OwnFone: Der Nutzer wählt aus, wie viele Tasten das Handy haben soll

Besonders Kinder und Senioren hat das Simpelhandy OwnFone als Zielgruppe im Visier. Dabei ist es ganz anders als vergleichbare Handys wie Johns Phone. Dessen Position als einfachstes Handy der Welt dürfte jetzt nicht mehr gesichert sein. Schließlich besitzt Johns Phone noch Zahlentasten und ein Display, das OwnFone dagegen kommt ohne diese Dinge aus.

Man konfiguriert es im Internet nach seinen Bedürfnissen. Das heißt, im OwnFone-Designer wählt man aus, wie viele Tasten das Handy haben soll: zwei, vier, acht oder zwölf. Diese Anruftasten beschriftet man mit den Namen und ordnet ihnen die entsprechenden Nummern zu. Je weniger Tasten, desto größer fallen sie aus und desto mehr Platz bleibt für die Beschriftung. Demnächst sollen auch Versionen mit Bildern und mit Braille-Beschriftung folgen.

Nach der Tastenbeschriftung kann man noch Farben und Muster wählen, bestimmen, welcher Name auf dem OwnFone stehen soll und ob es mit einer Notruftaste ausgestattet werden soll. Außerdem muss man sich noch für einen von drei verschiedenen Tarifen entscheiden. Die Kündigungsfrist beträgt 30 Tage.

Im Stand-by-Modus soll der Akku rund drei Tage halten, ausgeschaltet bis zu einem Jahr. Damit empfiehlt sich OwnFone auch als Notfallhandy oder als Reservelösung, wenn das Smartphone mal wieder vorzeitig seinen Akku leergesaugt hat.

Auch in Situationen, für die teure Smartphones zu wertvoll sind, soll sich OwnFone bewähren, beispielsweise auf Festivals oder Trekkingtouren. Es ist nur so groß wie eine Kreditkarte, 7 Millimeter dick und 40 Gramm leicht. Da man nur die eingegebenen Nummern anrufen kann, ist es für Fremde nicht zu gebrauchen.

OwnFone ist momentan nur im Vereinigten Königreich erhältlich und kostet umgerechnet 69 Euro. Falls man es verliert, erhält man ein Ersatztelefon für umgerechnet 44 Euro.

Laut Gründer Thomas Sunderland planen Investoren, OwnFone auch in Deutschland auf den Markt zu bringen. (Frank Müller)

Mehr Infos und Fotos und Videos gibt es auf neuerdings.com.

Gear4 House Party View: iPad-Tisch

Gear4 House Party View: Halterung für das mobile YouTube-Fenster Zur Großansicht
GEAR4

Gear4 House Party View: Halterung für das mobile YouTube-Fenster

Gear4 House Party View ist ein Sound-Dock, das iPads aller Generationen klangmäßig auf die Sprünge helfen will. Am Bildschirm der Geräte gibt es ja nicht viel auszusetzen, aber der Klang ist bei allen Versionen verbesserungswürdig. Besonders fällt das bei YouTube-Musikvideos auf, eine bevorzugte Content-Quelle bei meinen Töchtern. Die haben das iPad für sich als mobiles YouTube-Fenster entdeckt, das sie im Haus überallhin begleiten kann.

Es gilt nur zwei Probleme zu lösen: Zum einen benötigt man eine Halterung, mit der man das iPad optimal platzieren kann. Zum anderen wäre ein etwas besserer Klang schon ganz nett.

Gear4 House Party View scheint beide Anforderungen zu erfüllen. In die mitgelieferten Gummihalterungen passen iPads im Hoch- oder Querformat. Für den besten Blickwinkel lässt sich auch die Neigung bis zu 90 Grad verstellen.

Das Gear4 House Party View dient auch als Ladestation für angedockte iPads. Selbst iPhones und iPods lassen sich laden, allerdings dürften diese Geräte im überdimensionierten Dock des House Party View etwas verloren wirken. Außerdem kann man die Docking-Station natürlich nutzen, um den Klang von Facetime- oder anderen VoIP-Gesprächen zu verbessern.

Die Bedienung ist offenbar denkbar einfach. An der Vorderseite findet sich ein Ein-/Ausschalter, daneben ein Knopf zum Senken der Lautstärke und ein weiterer, um die Lautstärke zu erhöhen.

Weitere Infos gibt es auf der Produktseite des Gear4 House Party View. Dort wird das Gerät im Online-Shop für umgerechnet 126 Euro angeboten. (Frank Müller)

Mehr Infos und Fotos und Videos gibt es auf neuerdings.com.

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insgesamt 6 Beiträge
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1.
Meckermann 02.09.2012
---Zitat--- Und wieso sollte man das tun? Zum Beispiel, um endlich mal wieder gründlich sauber zu machen zwischen den Tasten. ---Zitatende--- Das ist in der Tat gar nicht so unpraktisch. Zwar kriegt man eine normale Tastatur auch sauber, aber das ist schon mit einem Bisschen Arbeit verbunden.
2. ein bißchen mehr technische Information wäre ganz nett
ich-kanns-nicht-glauben 02.09.2012
z.B. WIE das Sound-Dock es schafft, einen besseren Klang zu produzieren. Hat es eigene DA-Wandler, die den von Apple verbauten überlegen sind? Oder nutzt es einen eingebauten Equalizer?
3.
HuFu 02.09.2012
Zitat von sysopDie Foto-App Instagram soll einen eigenen digitalen Bilderrahmen bekommen. Außerdem in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com: eine Tastatur mit zusätzlichen Displays und eine schöne, schnelle Festplatte. Gadgets von neuerdings.com: Logitech K310 und OwnFone - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,853282,00.html)
Na @SPON. Ist mal wieder Apfel-Time? Die wievielte Werbung ist das heute? Wird es nicht selbst Euch zu blöd, sich so dermaßen von einer Hype-Firma einspannen zu lassen anstatt sich um die wirklich wichtigen Dinge mal zu kümmern?
4.
wakaba 02.09.2012
Zitat von ich-kanns-nicht-glaubenz.B. WIE das Sound-Dock es schafft, einen besseren Klang zu produzieren. Hat es eigene DA-Wandler, die den von Apple verbauten überlegen sind? Oder nutzt es einen eingebauten Equalizer?
Nö, das Ding macht nur etwas mehr Lärm. Ist Analog out über den kastrierten Apple "USB" Stecker. 500hz bis 4khz. Also 8bit Sound oder eher weniger. Geeignet für Drohnen.
5. feucht säubern nicht empfohlen
slava grof 02.09.2012
Zitat von MeckermannDas ist in der Tat gar nicht so unpraktisch. Zwar kriegt man eine normale Tastatur auch sauber, aber das ist schon mit einem Bisschen Arbeit verbunden.
nicht unbedingt. ich habe vor einiger zeit meine apple tastatur ganz vorsichtig mit einem feuchten schwamm gereinigt (vorher alle tasten entfernt). nach dem anschließenden zusammenbau war sie defekt.
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