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GfK-Studie: Knapp die Hälfte der Gamer ist weiblich

Von wegen Männerdomäne: 23 Millionen Deutschen spielen regelmäßig Computer- und Videogames, 44 Prozent davon sind Frauen. Eine neue Studie der GfK zeigt, dass viele Klischees über Gamer nicht stimmen.

Gamerin auf einer Messe: Gängiges Klischee männlich, ledig und jung Zur Großansicht
REUTERS

Gamerin auf einer Messe: Gängiges Klischee männlich, ledig und jung

Hamburg - Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig Computer- und Videospiele. Fast die Hälfte davon - genau genommen 44 Prozent - sind Frauen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt. Die Zahl der weiblichen Spieler sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen, sagte ein Sprecher des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), der die Studie mit 25.000 Befragten in Auftrag gegeben hatte. "Die aktuelle Profilstudie widerlegt das gängige Klischee, Gamer seien männlich, ledig und jung", so der BIU-Sprecher.

Laut der Studie spielen Frauen besonders häufig Spiele, die direkt im Browser oder in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgerufen werden, sowie Bewegungs-, Musik- und Tanzspiele.

Außerdem ist Gaming keineswegs ein Single-Phänomen, wie die Studie zeigt: Der höchste Anteil an Gamern lebt in Mehrpersonenhaushalten und Familien. Immer mehr Gamer verabredeten sich zudem zum gemeinsamen Spielen im Internet, so der BIU-Sprecher. Als Gamer im Sinne der Studie gilt, wer mehrmals pro Monat Computer- und Videospiele spielt.

kad/dapd

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insgesamt 15 Beiträge
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1. ...und...
unifersahlscheni 27.07.2011
...davon spielen mindestens 99 Prozent auf Facebook das Landwirtschaftsspiel, sooft ich dort von den Damen eingeladen werde...!
2. Umsonst dank Internet
archie, 27.07.2011
Ich kenne Frauen. Die spielen seit drei Jahren Bubbleshooter und Wurzelimperium. Kostenlos. Die Spieleindustrie verdient an denen genau: gar nichts. Ich kenne auch Männer. Die spielen Shooter und Rollenspiele. Diese holen sie sich umsonst aus dem Internet am zweiten Tag nach Veröffentlichung. Verdienst der Spieleindustie: Null.
3. ...
butter_milch 27.07.2011
No offense, aber wer Browsergames als Spiele ernst nimmt, hält einen Trabi auch für einen Sportwagen. Ich spiele mit vielen Frauen PC-Spiele und es ist 1. toll und 2. macht es keinen Unterschied - man hat bei Shootern fast einen Zustand der Gleichberechtigung erreicht. Aber die meisten Frauen halten sich von diesen Spielen und eher ans Klischee (Sims, Farmville, etc.).
4. Wow
Foul Breitner 27.07.2011
Die nächste Männerdomäne ist erledigt. What´s next ?
5. Umsonst auch dank Betriebssystem
de.nada 27.07.2011
Ich bin ja ein hoffnungsloser Fall von Spielsucht. Ich spiele bestimmt täglich, zumindest Free Cell. Zu meiner Schande habe ich Gestern erst den guten alten Pinball (selbstverständlich elektronisch kopiert) gefunden, obwohl ich von der Audiodatei schon länger wußte, dachte aber die Geräusche heißen nur dem Namen nach so. Was soll der Artikel eigentlich sagen ? Ich gehöre vielleicht nicht zur Generation Atari-Kid, aber ich könnte, und bin qausi bereits mit öffentlichen Spielautomaten aufgewachsen. Der einzige Bereich in dem der weibliche Anteil geringer ist, ist der in den High Score Listen, das war doch schon immer so. Remeber your Roots Player One : http://www.youtube.com/watch?v=D0dup-9wvQc
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