Google Glass Bilder von verbesserter Version im Netz

Sieht so die nächste Generation Google Glass aus? Auf der Webseite einer US-Behörde sind jetzt Bilder einer neuen Variante der Datenbrille aufgetaucht.

Google-Glass-Bild der US-Behörde FCC: Die Datenbrille wird weiter verbessert
fcc.gov, Devin Chang

Google-Glass-Bild der US-Behörde FCC: Die Datenbrille wird weiter verbessert


Google Glass ist zurück: Auf der Webseite der US-Regulierungsbehörde FCC sind seit Montag Bilder abrufbar, die eine bislang unbekannte Glass-Variante zeigen. Womöglich handelt es sich dabei um ein Nachfolgemodell, das Google demnächst vorstellt. In Googles Zulassungsantrag wird "GG1" als Modellname verwendet.

Neues Glass-Modell: Die Zielgruppe könnten Firmenkunden sein
FCC

Neues Glass-Modell: Die Zielgruppe könnten Firmenkunden sein

Von der bisherigen Glass-Variante unterscheidet sich das neue Modell vor allem in Details. Neu ist etwa, dass sich das Wearable einklappen lässt, was es besser verstaubar macht. In einer mitveröffentlichten Anleitung heißt es, der Power-Button befinde sich nun auf der Rückseite des Gadgets.

Optisch recht ähnlich: Das bislang bekannte Google-Glass-Modell
Google

Optisch recht ähnlich: Das bislang bekannte Google-Glass-Modell

Neben Außenaufnahmen gibt es auf der FCC-Webseite auch Bilder aus dem Inneren der Brille zu sehen. Das Tech-Magazin "Ars Technica" legt nahe, dass sich Google von der Schallübertragung per Schädelknochen verabschiedet haben könnte: Stattdessen sei nun ein Lautsprecher im Gadget zu erkennen.

Innenleben des Glass-Modells: Kündigt Google das Produkt bald an?
FCC

Innenleben des Glass-Modells: Kündigt Google das Produkt bald an?

Google hat sich zu den neuen Glass-Bildern noch nicht geäußert. Möglich wäre, dass es sich bei dem Modell um die sogenannte "Enterprise Edition" der Brille handelt. Im Sommer gab es Berichte darüber, dass sich Projekt Glass zunächst einmal auf Firmenkunden konzentrieren soll. Dabei war auch von der Möglichkeit die Rede, die Brille zusammenzuklappen.

mbö

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insgesamt 21 Beiträge
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Seite 1
nolabel 29.12.2015
1. Sorge
Ich würde diese Glassis nicht tragen, u.a. weil ich damit rechnen müsste, das jemand sie mir aus dem Gesicht schlägt - ist ja nicht erst ein Mal vorgekommen. Außerdem hätte ich sogar noch ein gewisses Verständnis für die Aktion.
vitalik 29.12.2015
2.
Abgesehen von wenigen speziellen Fälle vor allem in dem Profi-Bereich (Militär, Krankenhäuser, Warenwirtschaft) sehe ich irgendwie keine sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im privaten Bereich. Übrigens, mit sinnvoll meine ich tatsächlich etwas, dass mir nachweislich einen Mehrwert gegenüber bereits vorhandenen Geräten bietet. Also die Foto und Video Funktion zähle ich nicht zu den sinnvollen Einsatzmöglichkeiten, da ich hierfür eine Camera (auch die eines Smartphones) für weitaus sinnvoller erachte als diese Brille (von der Qualität ganz abgesehen). Letzte Zeit kommen immer öfter Gadget auf den Markt, die eher das Machbare demonstrieren. Dabei vergessen die Hersteller dem Kunden zu zeigen wofür man diese Geräte tatsächlich braucht (siehe Smartwatch).
horuke 29.12.2015
3. @vitalik
Ich finde es sehr vermessen einem Gerät ohne vorheriges Ausprobieren die Allagstauglichkeit abzusprechen. Meine Smartwatch möchte ich zum Beispiel nicht mehr missen. Der Nutzen oder Unnutzen ist bei jedem anders.
vitalik 29.12.2015
4.
Zitat von horukeIch finde es sehr vermessen einem Gerät ohne vorheriges Ausprobieren die Allagstauglichkeit abzusprechen. Meine Smartwatch möchte ich zum Beispiel nicht mehr missen. Der Nutzen oder Unnutzen ist bei jedem anders.
Macht Sinn. Ich muss mir also so ein Gerät erst kaufen und dann entscheiden, ob ich es brauche. Danke für den Tipp. Ich habe nicht geschrieben, dass niemand diese Geräte kauft. Es gibt immer Technikaffine Menschen, die gern neue Geräte ausprobieren und allgemein viel Geld in Technik investieren. Auf der anderen Seite sind da aber vermutlich die restlichen 90% der Kunden, die vorher gern den Nutzen kennen würden bevor sie mehrere hundert Euro investieren.
brucewillisdoesit 29.12.2015
5. no benefit ?
Zitat von vitalikAbgesehen von wenigen speziellen Fälle vor allem in dem Profi-Bereich (Militär, Krankenhäuser, Warenwirtschaft) sehe ich irgendwie keine sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im privaten Bereich. Übrigens, mit sinnvoll meine ich tatsächlich etwas, dass mir nachweislich einen Mehrwert gegenüber bereits vorhandenen Geräten bietet. Also die Foto und Video Funktion zähle ich nicht zu den sinnvollen Einsatzmöglichkeiten, da ich hierfür eine Camera (auch die eines Smartphones) für weitaus sinnvoller erachte als diese Brille (von der Qualität ganz abgesehen). Letzte Zeit kommen immer öfter Gadget auf den Markt, die eher das Machbare demonstrieren. Dabei vergessen die Hersteller dem Kunden zu zeigen wofür man diese Geräte tatsächlich braucht (siehe Smartwatch).
Vielleicht erinnern Sie sich noch an das "Information at your fingertips" mantra von Onkel Bill. Die Killer App für Smart Glasses ist Augmented Reality, also Information without even Keystrokes. Sie tragen ein Display, und zu allem was Sie sehen wird Ihnen (konfigurierbar) die für sie relevante Information eingeblendet, bei allem was Sie tun. Zugegebenermaßen ist es genau das was Google idiotischerweise versäumt hat einzubauen, stattdessen habe Sie sich trendmäßig auf Social fokussiert, was imho in der Tat kaum benefit bietet. U.a. deswegen floppt sie auch. Das wird bei bei Spaceglasses, Microsoft's Hololens oder Sony Morpheus anders sein, auch wenn Sony das momentan eher als Oculus Rift clone aufzieht. Sie sehen etwas und erhalten automatisch dazu halbtransparent die von Ihnen gewünschte Information automatisch ins Sichtfeld eingeblendet . Und das soll keinen Benefit darstellen ? Jeder geistg normale Mensch will sowas haben. Der Benefit wäre um ein vielfaches höher, als jener von bluetooth headsets für Handys.
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