Handy-Nutzung auf Reisen: Die passende SIM-Karte für jedes Land

8. Teil: Niederlande

Ausländische SIM-Karten: Prepaid ist besser als Nachsicht Fotos

Für den Urlaub in den Niederlanden besorgt man sich am einfachsten eine Vodafone-Prepaid-Karte. Der dortige Ableger des Kommunikationskonzerns verkauft sie zum Preis von 10 Euro (mitsamt 5 Euro Guthaben), bei einer Registrierung auf der Vodafone-Webseite erhält man ein zusätzliches Guthaben von 5 Euro. Eine Lieferung des online bestellbaren Pakets "Z11 Sim Only" nach Deutschland ist nicht möglich - Vodafone-Stände findet man etwa in den weitverbreiteten AH-Supermärkten. Aufladekarten gibt es etwa bei Tankstellen oder in Drogerien und Videotheken.

Die Karten können auch mit deutschen Vouchers aufgeladen werden. Auf die Karte bucht man per SMS die "BloX"-Option für 9,50 Euro pro Monat; die Option wird nicht automatisch verlängert. Den Datenverbrauch beschränkt Vodafone "auf das Zehnfache des Durchschnitts aller User" - wie viel das ist, verschweigt der Provider jedoch.

Aldi-Fans können ihre Prepaid-Karte auch beim Lieblings-Discounter einkaufen. Aldi respektive Medionmobile nutzt das Netz der KPN, die Geschwindigkeit ist auf 384 kBit/s im Download beschränkt. Die Tages-Flatrate kostet 3 Euro, nach dem Verbrauch von 100 MByte wird der Zugang gekappt. Einen längeren Zeitraum deckt die Monats-Flatrate für 8 Euro ab, der Verbrauch ist hier auf 250 MByte beschränkt. Das Startpaket kostet 10 Euro.

Auch T-Mobile hat ein gut ausgebautes Netz in den Niederlanden. Eine Prepaid-Karte ist an vielen Orten erhältlich, unter anderem in den T-Mobile-Shops. Eine Tagesflatrate kostet 2,50 Euro, die Karte selbst 10 Euro. Die Geschwindigkeit ist jedoch auf 384 kByte/s inm Download beschränkt, beim Upload auf 64 kByte/s.

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insgesamt 37 Beiträge
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1. UK geht billiger
Oskar ist der Beste 29.05.2011
also, was Grossbritanen angeht, geht die Sache viel einfacher und billiger: Man kauft sich eine SIM Karte (1 GBP), die man nicht einmal aktivieren muss und dann dazu einen 5 GBP Topup Voucher, damit hat man dann eine UK Telefonnummer und kann also vom Ausland her kostenfrei angerufen werden, zusaetzlich kann man fuer 1 GPB pro Tag im 3G Netz von T-Mobile surfen Wenn man regekmaeesig in UK ist, dann sollte man monatlich 10 GBP top up machen, dafuer erhaelt man free Internet und 100min Talktime (Uk only)
2. welch Wunder
mitbestimmender wähler 29.05.2011
Deswegen hatten die EU Netz-Betreiber und Hersteller jahrelang die Einführung Ihrer Dual-Sim (2Simkarten) Modelle behindert um den Nutzer noch lange zu teuer über den Tisch zu ziehen. Da kann man sich eine Prepaid reinschieben und die bestehende drinnen lassen, ist über beide Nummern tätig und ereichbar. Das ist auf anderen Kontinenten und Asien schon längst Alltag.
3.
shadowhawk 29.05.2011
Wofür brauche ich einen Surfstick, wenn mein Telefon bereits als GSM-Modem oder als GSM->WiFi-Router dienen kann?
4. ***
maumi. 29.05.2011
Für den "normalen" Smartphone- bzw. Netbooknutzer, der sich am Urlaubsabend ein paar Infos heransurfen möchte, klingt das alles doch eher kryptisch und umständlich ...
5. Korrekturen zu Spanien
wolfbln1 29.05.2011
Erstmal Gratulation. Der spanische Tarifdschungel ist im Allgemeinen ganz gut wiedergegeben. Folgendes ist nicht richtig bzw. ergänzenswert. Orange erlaubt als einziger Netzanbieter VoIP (Skype) im gegensatz zu Yoigo, Movistar und Vodafone. Damit ist VoIP auch in allen Orange-Resellern möglich also, hier genannt, auch Carrefour Movil und Másmovil. zu Carrefour Movil: Karte eignet sich eher für USB-Stick als für Smartphone, da keine Sprachtelefonie (nur SMS) möglich ist. zu Másmovil: Da hat wohl das Übersetzungsprogramm gesponnen. Ein "ç" gibt es im spanischen gar nicht. Da müsste ein á (mit accente) stehen. Másmovil ist eine Marke von "The Phone House" und gibts auch nur in deren Filialen. Beide o.g. Karten funken im Orange-Netz, was bei UMTS eine nur lückenhafte Abdeckung hat. Da es zumeist kein EDGE gibt, fällt dann man auf einfache GSM-Speed runter. Also vor Kauf besser die Netzabdeckung testen. zu Yoigo: Yoigo ist kein Reseller von "Moviestar". Der Marktführer in Spanien heißt auch nicht nach einem Filmstar, sondern "Movistar" von movil = mobil, Handy. Yoigo hat ein eigenes (4.)UMTS-Netz im Land, benutzt aber, wo es keine Abdeckung gibt und für GPRS das Movistar-Netz im Roaming (wie hierzulande einstmals O2 das T-Mobil Netz). Yoigo ist eine gute Alternative, wo Orange nicht verfügbar ist bzw. fürs Smartphone, wenn man damit auch telefonieren will.
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