Von Axel Kossel
Noch bringen die gebrauchten iPhones auf eBay zwischen 250 und 300 Euro. Vor dem Verkauf sollte man ein letztes Mal mit iTunes synchronisieren. Die Daten lassen sich dann später problemlos auf ein neues iPhone übertragen, das dazu ebenfalls nur synchronisiert werden muss.
Dann steht das Löschen aller Daten im Gerät an. Dazu versetzt es die Funktion "Wiederherstellen" in iTunes zurück in den Auslieferungszustand. Im Anschluss daran bietet das Programm an, das Backup zurückzuspielen, was ein Klick auf "Abbrechen" unterbindet. Alternativ kann man das iPhone auch am Gerät selbst über "Einstellungen/Allgemein/Zurücksetzen/Inhalte & Einstellungen löschen" in den Auslieferungszustand zurückversetzen.
Apple ermuntert die iPhone-Benutzer zu einer freiwilligen Registrierung, für die sie eine Apple-ID benötigen. Die erhalten sie nach Angabe von Mail-Adresse und Geburtsdatum. Diese Registrierung kann nicht gelöscht werden; sie bleibt auch nach dem Verkauf an die Seriennummer des Geräts gebunden.
Wer ein deutsches iPhone gebraucht kauft, sollte mit dem Verkäufer unbedingt klären, ob dieser das Gerät hat entsperren lassen. Dass es mit der SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers funktioniert, ist kein Beweis dafür. Denn es gibt auch Unlock-Software, um die Netzsperre aufzuheben. Diese Hacks verlieren aber beim nächsten Betriebssystem-Update ihre Wirkung, woraufhin das iPhone spätestens beim Synchronisieren mit iTunes wieder nach seiner ursprünglichen SIM-Karte verlangt. Der Käufer kann zwar unter Angabe der IMEI-Nummer des Geräts die Entsperrung selbst beantragen, aber T-Mobile verlangt dann eventuell eine E-Mail vom Erstbesitzer, in der dieser der Entsperrung zustimmt beziehungsweise den Verkauf bestätigt.
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