Verbrennungsgefahr HP ruft Laptops zurück

Akkus in bestimmten Notebooks von HP können für Nutzer womöglich gefährlich werden. Deshalb startet der Hersteller nun eine Rückruf-Aktion.

Radlerin vor HP-Zentrale in Palo Alto, Kalifornien
Getty Images

Radlerin vor HP-Zentrale in Palo Alto, Kalifornien


Der amerikanische PC-Hersteller HP hat eine weltweite Rückruf-Aktion für Akkus von Notebooks wegen Brandgefahr gestartet. Die Akkus könnten sich überhitzen und Kunden gefährden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. "Aus diesem Grund müssen Sie unbedingt prüfen, ob Ihr Akku betroffen ist", heißt es in der entsprechenden Mitteilung von HP.

Dort wird genau aufgelistet, welche Besitzer welcher Geräte aktiv werden müssen. Beispielsweise wurden die fehlerhaften Akkus in bestimmten Modellen der Serien ProBook, Envy, Pavilion und ZBook fest verbaut, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden. Die Akkus wurden aber auch als Zubehör verkauft oder von HP als Ersatzteile ausgegeben.

Mithilfe eines Testprogramms können Kunden innerhalb weniger Augenblicke herausfinden, ob der Akku in ihrem Gerät ausgetauscht werden muss.

Ist das der Fall, sollten Nutzer Akkus sofort in den "Akkusicherheitsmodus" versetzen, rät HP. Man benachrichtige betroffene Kunden und liefere "für jeden verifizierten und qualifizierten Akku kostenlos einen Ersatzakku", heißt es von dem Hersteller weiter. Wie genau das für deutsche Kunden funktioniert, führt HP an anderer Stelle aus.

Laut "Heise" dürften weltweit allerdings nur rund 0,1 Prozent der vertriebenen HP-Systeme der vergangenen zwei Jahre betroffen sein.

juh/dpa

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