Oculus Facebook schnappt sich Android-Experten von Xiaomi

Facebook bekommt einen neuen Chef für virtuelle Realität: Der ehemalige Google- und Xiaomi-Manager Hugo Barra wird künftig die VR-Tochter Oculus leiten.

Hugo Barra und Mark Zuckerberg in der virtuellen Realität
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Hugo Barra und Mark Zuckerberg in der virtuellen Realität


Facebook macht den erfahrenen Manager Hugo Barra zum Chef seiner Virtual-Reality-Tochter Oculus. Der Brasilianer hatte am Sonntag seinen Rückzug von dem chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi aus gesundheitlichen Gründen angekündigt.

Barra teile seine Überzeugung, dass virtuelle Realität die nächste zentrale Computer-Plattform sein werde, schrieb Facebook-Gründer und Unternehmenschef Mark Zuckerberg am späten Mittwoch auf Facebook.

Oculus entwickelt Virtual-Reality-Brillen und die entsprechende Software. Die Firma war von Facebook 2014 für rund zwei Milliarden Dollar gekauft worden. Danach investierte das soziale Netzwerk massiv in die Technik. Im vergangenen Jahr kam die langerwartete Oculus-Brille in den Handel - es blieb aber bisher ein Nischenmarkt.

Zuckeberg hat große Pläne, mit virtueller Realität alle Bereiche von Kommunikation bis hin zu Werbung und Handel zu revolutionieren. Aktuell müssen sich Oculus und Facebook aber vor Gericht gegen den Vorwurf wehren, die anfängliche Oculus-Technologie sei von einem Entwickler beim Wechsel des Arbeitgebers bei einem anderen Unternehmen mitgenommen worden.

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Zukunftstechnik: Was ist Virtual Reality?

Barra hatte erst vor wenigen Tagen seinen Rückzug bei Xiaomi und die Rückkehr ins Silicon Valley angekündigt. Der 40-Jährige war bei Xiaomi seit mehr als drei Jahren für den internationalen Ausbau verantwortlich und galt als ein Aushängeschild der chinesischen Firma. Bei Google war er zuvor eine der führenden Figuren bei der Entwicklung des Betriebssystems Android.

Barra hatte seine Rückkehr in die USA damit begründet, dass ihm das Leben in China fern von seiner Familie und alten Freunden auf die Gesundheit geschlagen habe. Xiaomi hatte seine ambitionierten Pläne für eine rasche Expansion in weitere Länder im vergangenen Jahr zurückgefahren und konzentriert sich auf den asiatischen Raum.

brt/dpa



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